Herzlich willkommen bei der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie

Die DGSP ist ein unabhängiger Fachverband, der sich für eine menschenrechtsbasierte psychiatrische Behandlung und Versorgung und bessere Lebensbedingungen für psychisch erkrankte Menschen einsetzt. Hierbei versteht die DGSP psychische Krankheit und Gesundheit im sozialen und gesellschaftlichen Kontext und tritt daher für ein gemeinsames Handeln aller Beteiligten ein. Ihre Mitglieder sind psychiatrisch Tätige aller Berufsgruppen und aller psychiatrischen Institutionen, Psychiatrieerfahrene und deren Angehörige.

DGSP-Wahlprüfsteine für die Bundestagswahl 2017

Die DGSP hat Ende April 2017 die politischen Parteien befragt, welche weiteren Entwicklungsschritte in der psychiatrischen Versorgung für die nächste Legislaturperiode angeboten werden. Unsere Fragen: Wie wollen sich die Politiker*innen im einzelnen für eine bessere Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen einsetzen? Wie wollen sie dafür Sorge tragen, dass diese Menschen nicht mehr gesellschaftlich ausgegrenzt werden? Die Parteien haben geantwortet.

Antworten der Parteien lesen

Mehr wert als der andere? Gegen das Vergessen: Aus der Geschichte lernen

In einer Welt, die in den letzten Jahren als immer unsicherer und unübersichtlicher erlebt wird, werden vereinfachende Schuldzuweisungen und Abwertungen ganzer Bevölkerungsgruppen wieder populär. Eine Situation, die an die 1930er Jahre erinnert. Was können wir aus der Geschichte lernen? Was kann die Politik für den Zusammenhalt der Gesellschaft tun? Darüber wollen wir beim Begleitprogramm zur Gedenkveranstaltung für die Opfer von »Euthanasie« und Zwangssterilisation diskutieren.

► 1. September 2017 | 13:00 bis 16:30 Uhr
Stiftung Topographie des Terrors, Berlin

Programm

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldeschluss: 20. August 2017
Unterstützt durch

Vereinte Nationen üben vernichtende Kritik an der Psychiatrie weltweit

Professor Pūras, Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen für das Recht auf Gesundheit, forderte eine Revolution der Psychiatrie, um „Jahrzehnte der Vernachlässigung, des Missbrauchs und der Gewalt zu beenden." Er stellte fest, dass das Gebiet der psychischen Gesundheit von der Psychiatrie infiltriert und weitgehend übernommen wurde, und auf „veralteten Praktiken, welche die Menschenrechte verletzen", beruht. Mehr... (Quelle: www.ots.at)

Pressemitteilung der UN

Vollständiger UN-Bericht

DGSP-Jahrestagung: »Gemeinsam bewegen! Kooperation. Partizipation. Inklusion«

► 23.-25. November 2017 | Hamburg

Sozialpsychiatrie findet in unserer Gesellschaft statt und muss von uns gestaltet werden. Durch Kooperation auf zivilgesellschaftlicher Ebene und im psychiatrischen Alltag. Durch politische Partizipation, um sozialpsychiatrische Interessen deutlich zu machen. Durch Inklusion aller Menschen in eine Gemeinschaft, die die Würde des Einzelnen und jedes Anderssein achtet.

Gestalten Sie mit und kommen Sie zu unserer diesjährigen Jahrestagung in Hamburg!

Mit zahlreichen Fachvorträgen und praxisorientierten Workshops. Mit dem Präkongress »Zukunft Sozialpsychiatrie« für Studierende und Berufseinsteiger*innen im sozialpsychiatrischen Bereich. Mit Lesung und Filmvorführung.

Frühbucherrabatt bei Anmeldungen bis zum 6. Oktober

Programm und Anmeldung zur Jahrestagung

Mitglieder verschiedener Hochschulen, NGOs und Gewerkschaften haben eine Wanderausstellung mit dem Titel »Der Mensch ist (k)eine Ware« entwickelt. Ziel der Ausstellung ist es, die negativen Auswirkungen von Ökonomisierung und neoliberaler Umstrukturierung im sozialen Bereich darzustellen und Alternativen aufzuzeigen. Die Ausleihe der Ausstellung erfolgt kostenlos. 

Infos zur Wanderausstellung im Überblick

DGSP unterstützt das Bündnis »Reichtum umverteilen«

Das Leben psychisch erkrankter Menschen ist häufig von Arbeitslosigkeit, materieller Armut und gesellschaftlicher Ausgeschlossenheit bestimmt. Von den Folgen psychischer Erkrankung sind auch die Angehörigen psychisch erkrankter Menschen betroffen. Das Primat der Ökonomisierung in der Gesellschaft und die damit einhergehenden Anforderungen an den einzelnen Menschen stellen für psychisch erkrankte Menschen vielfach eine Überforderung dar. Diese Entwicklung führt zum gesellschaftlichen Ausschluss und fördert so die soziale Ungleichheit. Im Bündnis „Reichtum umverteilen – ein gerechteres Land für alle“ setzen wir uns gemeinsam mit anderen Bündnispartnern für mehr soziale Gerechtigkeit ein.

Reduktion und Absetzen von Psychopharmaka muss besser begleitet werden

Wer Psychopharmaka reduzieren oder absetzen möchte, braucht hierbei eine verlässliche und fachgerechte ärztliche und psychotherapeutische Begleitung. Häufig ist diese aber für Patient*innen nicht zu finden - was auch daran liegt, dass Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen hiermit verbundene Leistungen bislang nicht angemessen vergütet werden. Wir fordern bessere Bedingungen für die Reduktion und das Absetzen von Psychopharmaka.

Unterstützen Sie uns und unterschreiben Sie bis zum 31. August 2017 unseren Antrag an den Gemeinsamen Bundesausschuss!

Antrag an G-BA

Fortbildung: Psychotherapeutische Grundhaltung in sozialpsychiatrischen Arbeitsfeldern

Ab September 2017 | Erfurt und Umgebung

Im September 2017 beginnt ein neuer Weiterbildungskurs für Mitar­bei­terinnen und Mitarbeiter aller Berufsgruppen in der Sozialpsychiatrie, welcher die Basis­kompetenz einer psycho­therapeutischen Grund­haltung vermittelt.

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Simulation und Reduktion von Zwangsmaßnahmen in der Psychiatrie (SRZP): Ein Modellforschungsprojekt der Konflikt-, Gewalt- und Präventionsforschung

Nach wie vor stellen Gewalt und Zwang eine große Herausforderung in der psychiatrischen Arbeit dar. Um  Antworten und Lösungen bemüht sich das Modellforschungsprojekt der Konflikt-, Gewalt- und Präventionsforschung, das unter der Leitung von PD. Dr. Stephan Debus an der Medizinischen Hochschule Hannover, Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie angesiedelt ist.

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