Herzlich willkommen bei der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie

Die DGSP ist ein unabhängiger Fachverband, der sich für eine menschenrechtsbasierte psychiatrische Behandlung und Versorgung und bessere Lebensbedingungen für psychisch erkrankte Menschen einsetzt. Hierbei versteht die DGSP psychische Krankheit und Gesundheit im sozialen und gesellschaftlichen Kontext und tritt daher für ein gemeinsames Handeln aller Beteiligten ein. Ihre Mitglieder sind psychiatrisch Tätige aller Berufsgruppen und aller psychiatrischen Institutionen, Psychiatrieerfahrene und deren Angehörige.

Das DGSP-Kurzfortbildungsprogramm 2018 ist da!

Auch für das Jahr 2018 bietet die DGSP ein umfangreiches Angebot an Kurzfortbildungen an. Die Anmeldung zu den einzelnen Seminaren kann ab sofort per Online-Formular, postalisch oder per Fax vorgenommen werden.

► Frühbucher-Rabatt bei Anmeldungen bis 31. Dezember 2017

Zu den Kurzfortbildungen

DGSP-Wahlprüfsteine für die Bundestagswahl 2017

Die DGSP hat Ende April 2017 die politischen Parteien befragt, welche weiteren Entwicklungsschritte in der psychiatrischen Versorgung für die nächste Legislaturperiode angeboten werden. Unsere Fragen: Wie wollen sich die Politiker*innen im einzelnen für eine bessere Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen einsetzen? Wie wollen sie dafür Sorge tragen, dass diese Menschen nicht mehr gesellschaftlich ausgegrenzt werden? Die Parteien haben geantwortet.

Antworten der Parteien lesen

Pandora fordert bessere Versorgung in psychiatrischen Krankenhäusern

Der Selbsthilfeverein Psychiatrie-Erfahrener »Pandora« fordert vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) mehr Personal und weniger Zwangsmaßnahmen in psychiatrischen Krankenhäusern. Der Verein fordert den G-BA außerdem dazu auf, Kontrollorgane einzurichten, die die Umsetzung neuer Richtlinien überprüfen. Die Aktion läuft bis zum 27.10.2017. Unterstützen Sie das Anliegen von Pandora und unterschreiben Sie den Antrag an den G-BA!

Pandora-Antrag unterzeichnen

Vereinte Nationen üben vernichtende Kritik an der Psychiatrie weltweit

Professor Pūras, Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen für das Recht auf Gesundheit, forderte eine Revolution der Psychiatrie, um „Jahrzehnte der Vernachlässigung, des Missbrauchs und der Gewalt zu beenden." Er stellte fest, dass das Gebiet der psychischen Gesundheit von der Psychiatrie infiltriert und weitgehend übernommen wurde, und auf „veralteten Praktiken, welche die Menschenrechte verletzen", beruht.

Pressemitteilung der UN

Vollständiger UN-Bericht

DGSP-Jahrestagung: »Gemeinsam bewegen! Kooperation. Partizipation. Inklusion«

► 23.-25. November 2017 | Hamburg

Sozialpsychiatrie findet in unserer Gesellschaft statt und muss von uns gestaltet werden. Durch Kooperation auf zivilgesellschaftlicher Ebene und im psychiatrischen Alltag. Durch politische Partizipation, um sozialpsychiatrische Interessen deutlich zu machen. Durch Inklusion aller Menschen in eine Gemeinschaft, die die Würde des Einzelnen und jedes Anderssein achtet.

Gestalten Sie mit und kommen Sie zu unserer diesjährigen Jahrestagung in Hamburg!

Mit zahlreichen Fachvorträgen und praxisorientierten Workshops. Mit dem Präkongress »Zukunft Sozialpsychiatrie« für Studierende und Berufseinsteiger*innen im sozialpsychiatrischen Bereich. Mit Lesung und Filmvorführung.

Bitte beachten Sie: Unsere Jahrestagung ist bereits ausgebucht!

Programm  der Jahrestagung

Mitglieder verschiedener Hochschulen, NGOs und Gewerkschaften haben eine Wanderausstellung mit dem Titel »Der Mensch ist (k)eine Ware« entwickelt. Ziel der Ausstellung ist es, die negativen Auswirkungen von Ökonomisierung und neoliberaler Umstrukturierung im sozialen Bereich darzustellen und Alternativen aufzuzeigen. Die Ausleihe der Ausstellung erfolgt kostenlos. 

Infos zur Wanderausstellung im Überblick

DGSP unterstützt das Bündnis »Reichtum umverteilen«

Das Leben psychisch erkrankter Menschen ist häufig von Arbeitslosigkeit, materieller Armut und gesellschaftlicher Ausgeschlossenheit bestimmt. Von den Folgen psychischer Erkrankung sind auch die Angehörigen psychisch erkrankter Menschen betroffen. Das Primat der Ökonomisierung in der Gesellschaft und die damit einhergehenden Anforderungen an den einzelnen Menschen stellen für psychisch erkrankte Menschen vielfach eine Überforderung dar. Diese Entwicklung führt zum gesellschaftlichen Ausschluss und fördert so die soziale Ungleichheit. Im Bündnis „Reichtum umverteilen – ein gerechteres Land für alle“ setzen wir uns gemeinsam mit anderen Bündnispartnern für mehr soziale Gerechtigkeit ein.

Reduktion und Absetzen von Psychopharmaka muss besser begleitet werden

Wer Psychopharmaka reduzieren oder absetzen möchte, braucht hierbei eine verlässliche und fachgerechte ärztliche und psychotherapeutische Begleitung. Häufig ist diese aber für Patient*innen nicht zu finden - was auch daran liegt, dass Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen hiermit verbundene Leistungen bislang nicht angemessen vergütet werden. Wir fordern bessere Bedingungen für die Reduktion und das Absetzen von Psychopharmaka.

Unterstützen Sie uns und unterschreiben Sie bis zum 30. September 2017 unseren Antrag an den Gemeinsamen Bundesausschuss!

Antrag an G-BA