Allgemeine Beiträge
Informationen Langzeitfortbildungen
Die Langzeit- und weitere Fortbildungen vermitteln Basiswissen und grundlegende Handlungskompetenz zur Orientierung im psychiatrischen Alltag oder in spezifischen Arbeitsbereichen innerhalb der Psychiatrie. Die Langzeitfortbildungen dauern in der Regel ein bis zwei Jahre. Die Preisgestaltung entnehmen SIe bitte den jeweiligen Fortbildungsbeschreibungen. Anmeldungen/Bewerbungen sind über die Online-Formulare auf der Website möglich oder über die jeweils verlinkten PDF-Formulare.
Derzeitige Angebote
- Sozialpsychiatrische Zusatzausbildung (SPZA)
- Komplementäre Nachsorge für psychisch kranke Straftäter
- Qualifizierung zur "Geprüften Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung" (G-FAB)
- Einführungsseminar „BEI_NRW“
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Das ADHS-Kind verstehen – ein beziehungsorientierter Ansatz (ONLINE)
Zertifizierte Fortbildungen
Das Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung der DGSP ist zertifiziert durch das Europäische Institut zur Zertifizierung von Managementsystemen und Personal (EQ-ZERT)
Berliner Archiv für Sozialpsychiatrie (BAS)
Das BAS ist ein Projekt des Berliner Landesverbands (BGSP). Seit August 2018 befindet es sich in der Dominicusstraße 5-9, dem zukünftigen „Centre Philippe Pinel“ (hinter dem Pinellodrom). Kontakt:
Ziel des Archivs ist es, wichtige Literatur, Dokumente und Medien insbesondere über die Entwicklung der Sozial- und Gemeindepsychiatrie in Deutschland zu archivieren und so für die Nachwelt erhalten zu können. Bisher wurden über 16.000 Titel archiviert. (Stand August 2023), die in einer Liste als pdf-Datei mit den bisher im Archiv aufgenommen Publikationen zusammengestellt wurden. Diese wird fortlaufend erweitert. Sie können sich die Liste ansehen oder herunterladen und innerhalb der Datei nach Namen, Titeln, Schlagwörtern usw. suchen.
Einen Beitrag zu den Anfängen des BAS finden Sie in der Sozialen Psychiatrie (Ausgabe 01/2019).
Kolloquium des Fachausschusses Forschung
Das Sozialpsychiatrisches Doktorandinnenkolloquium ist ein interdisziplinäres Netz von Promovierenden der Fachrichtungen Sozialwissenschaften, Medizin, Psychologie, Sozialarbeit, Pflege, Rehabilitationswissenschaften und fachlich-methodischen Expertinnen und Experten. Die inhaltliche Verbindung bzw. Klammer der Promotionsvorhaben besteht darin, dass es sich um ein (im weiteren Sinne) sozialpsychiatrisches Thema handelt.
Das Kolloquium wurde im Jahr 2010 in Kooperation zwischen dem Fachausschuss Forschung der DGSP und der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité gegründet. Seitdem finden regelmäßig zweimal im Jahr (in der Regel im April und im Oktober) halbtägige Treffen in Berlin statt.
Der Teilnehmerkreis setzt sich aus Promovendinnen, Promovendinnen, Expertinnen und Experten zusammen. Zu den Expertinnen und Experten gehören u.a. Prof. Dr. E. v. Kardorff (Berlin), Prof. Dr. Silvia Krumm (Ulm), Prof. Dr. Heiko Löwenstein (Köln), Dr. Stefanie Schreiter (Berlin) und Prof. Dr. Heike Dech (Berlin). Bei Bedarf werden weitere Expertinnen und Experten hinzugezogen. Im Kolloquium werden die Vorhaben der Promovenden vorgestellt und kritisch-konstruktiv diskutiert.
Interessierte können sich zur Kontaktaufnahme wenden an Frau Dr. Stefanie Schreiter:
Für Hilfesuchende
Die DGSP ist ein politisch aktiver Fachverband. Wir setzen uns für strukturelle Verbesserung der Situation für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen ein.
Wir sind keine Beratungsstelle und können leider keine Ratschläge zu individuellen Problemen und Fragestellungen geben. Es gibt viele Möglichkeiten für Sie, sich mit Ihren Fragen an dafür vorgesehene Stellen zu wenden. Wir sammeln auf dieser Seite laufend Links, Telefonnummern und Adressen, die für Sie hilfreich sein können.
Sollten Sie sich aktuell in einer psychischen Krise befinden, können Sie:
- zu Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt gehen oder dort anrufen
- Kontakt mit einer Klinik mit psychiatrischer Abteilung aufnehmen
- Kontakt mit dem ärztlichen (psychiatrischen) Bereitschaftsdienst (bundesweite Tel.: 116 117) aufnehmen
- sich an ein Hilfs- bzw. Beratungsangebot für akute Krisensituationen wenden
- bei Suizidgefahr: Notruf 112 wählen
Folgende Stellen bieten außerdem Hilfe an:
- Die Telefonseelsorge bietet anonyme, kostenlose Beratung zu jeder Tages- und Nachtzeit unter den bundesweiten Telefonnummern (0800) 111 0 111 oder (0800) 111 0 222
- Das Kinder- und Jugendtelefon, die "Nummer gegen Kummer", ist eine kostenlose Beratung von Mo. bis Sa. 14-20 Uhr unter der Telefonnummer 116 111 (Kinder- und Jugendtelefon) oder montags bis freitags von 9 bis 11 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr unter der Telefonnummer (0800) 111 05 50 (Elterntelefon)
- Das deutschlandweite Info-Telefon Depression der Deutschen Depressionshilfe erreichen Sie montags, dienstags und donnerstags von 13 bis 17 Uhr sowie mittwochs und freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr unter Telefon (0800) 33 44 533. Bei der Deutschen Depressionshilfe gibt es auch einen Selbsttest sowie Wissen und Adressen rund um das Thema Depression.
Hilfe im Internet:
Das Psychiatrienetz stellt Inhalte und Materialien für Psychiatrieerfahrene, Angehörige, Ärztinnen, Ärzte und interessierte Laien zur Verfügung. Zudem gibt es unter "Beratung" die Möglichkeit per Mail Fragen an Expertinnen und Experten zu stellen.
Die Plattform OBEON bieten verschiedene Wege der Onlineberatung per Chat, E-Mail oder Video-Chat an. Hilfesuchende haben die Möglichkeit, sich eine beratende Person nach ihrem persönlichen, beratenden Hintergrund auszusuchen. Das Team besteht aus:
- Betroffenen / Peers mit langjähriger persönlicher Erfahrung, mit Peer-Ausbildung oder langjähriger psychosozialer Beratungserfahrung
- Angehörigen und Zugehörigen mit langjähriger persönlicher Erfahrung durch Miterleben von Menschen mit psychischer Belastung und Erkrankung
- Fachkräften mit langjähriger professioneller Kompetenz in der psychosozialen Beratung
Das Austauschforum PsyAb ist eine unabhängige Initiative von betroffenen Privatpersonen zur Information und zum Austausch über das Absetzen von Psychopharmaka. PsyAb wird von vom "Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener" (BPE), einer gemeinnützigen Selbsthilfeorganisation betrieben.
Beratungsstellen
Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB):
Die EUTB®-Beratenden unterstützen in allen Fragen rund um Rehabilitations- und Teilhabeleistungen. Dabei sollen Ratsuchende durch die Beratung empowert werden, selbstbestimmte Entscheidungen für sich zu treffen. Empowerment ist ein Prozess, in dem Betroffene durch die Entdeckung eigener Stärken ihr Leben selbst bewältigen und gestalten. Die EUTB® dient dabei als Unterstützung.
Unabhängige Beschwerdestelle in der Psychiatrie
Gemeindenahe unabhängige psychiatrische Beschwerdestellen (UpB) bieten Betroffenen die Möglichkeit, sich niedrigschwellig beraten zu lassen - ohne bürokratische Hürden, leicht erreichbar und kostenlos. Auf Wunsch arbeiten sie anonym. Sie leiten bei Bedarf ein Beschwerdeverfahren ein. Die Beschwerdestellen sind in den unterschiedlich organisiert und jeweils für eine Region zuständig.
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