Jahrestagung der DGSP 2021

Was macht uns Stark? Mutige Wege aus der Krise

► 11. bis 13 November 2021 in Bremen und online

(Die Veranstaltung wird hybrid geplant und nach den Bestimmungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie durchgeführt. Bitte lesen Sie sich die Angaben unter → Organisatorisches und Informationen aufmerksam durch.)


In der Landschaft der Psychiatrie finden die beteiligten Personen, vor allem auch in dieser schwer erträglichen Zeit der Pandemie, viele kreative Lösungswege und haben trotz aller Probleme gemeinsam mit anderen Akteuren auch an Stärke gewonnen. Daher sollten wir optimistisch nach vorne blicken und uns fragen: Was fangen wir mit der gewonnenen Stärke an?

Natürlich ist weiterhin viel Verbesserungspotential zu entdecken: die Menschenrechte und die psychiatrischen S3-Leitlinien sind nicht zu unserer Zufriedenheit umgesetzt, Menschen werden zwangsbehandelt, zu sehr behandelt statt begleitet und es ist zu erwarten, dass gerade nach Abklingen der Corona-Krise die leeren öffentlichen Kassen zu sozialen Härten führen werden. Besonders gefährdet sind dabei die verletzlichsten Menschen unserer Gesellschaft, die jetzt schon mit sehr schwierigen Bedingungen der gesellschaftlichen und beruflichen Teilhabe konfrontiert sind. Diejenigen, die oft nicht an dem Ort wohnen können, zu dem sie sich zugehörig fühlen, die nicht die sozialen Kontakte und die unterstützende Begleitung finden, die sie benötigen und denen die Wege zu Recovery und Empowerment oft verbaut sind.

Gemeinsame Stärken finden und Ermutigung erfahren

Mit dieser Tagung möchten wir Ihnen zeigen, dass gemeinsames Handeln wirksam ist und Sie bestärken, zusammen mit Mitstreiter*innen für bessere Lebens- und Begleitungsmöglichkeiten psychisch leidender Menschen zu kämpfen. Wir möchten gemeinsame Stärken finden und Ermutigung erfahren.

An der Psychiatrie beteiligte Menschen, seien es Nutzer*innen, Angehörige oder professionell Tätige, haben Erfahrungen auf unterschiedlichen Ebenen mit diversen asymmetrischen Machtstrukturen machen müssen. Sie haben für sich diese Erfahrungen individuell oder auf Gruppenebene verarbeitet und jeweils einen Umgang damit gefunden. Die einen erleben diese Erfahrungen als Gewinn, die nächsten als Ballast. Einige wollen die Erfahrungen für sich konstruktiv nutzbar machen, andere wollen sie ruhen lassen.

Psychiatrie ist sowohl ein Teil als auch ein Spiegel dieser Gesellschaft: Werthaltungen, ökonomische Zwänge, Marktorientierung, Stigmatisierung von Menschen mit Behinderungen, der rechtliche und finanzielle Rahmen, die UN-BRK und anderes wirken auf das real Mögliche ein.

»Macht euch stark zur Umsetzung  gemeinsamer Ziele!«

In dieser hier grob skizzierten Gemengelage gilt es, gegen mögliche Widerstände in der Politik, der Gesellschaft, in Institutionen und Behörden etc. sozialpsychiatrische Ideen umzusetzen. Dazu braucht es Gestaltungspotenzial: Ideen, Energie, Ausdauer, Solidarität, Reflexionsfähigkeit,  materielle Ressourcen. Für uns ergeben sich daraus die Fragen: »Was macht uns stark? Wozu und wie nutzen wir die gewonnene Kraft?« Dies denken wir im Sinne einer inklusiven Psychiatrie. Wie soll sie aussehen? Diese Fragen wollen wir aus trialogischer Sicht beantworten. Wir benötigen die Vielstimmigkeit und die vielen Perspektiven als Potential zur Auseinandersetzung, für den Empowermentprozess und das anschließende Handeln.

Im Rahmen der Tagung wollen wir diesen Fragen nachgehen und Orte der Stärkung von Macht und Einfluss/ Handlungsfähigkeit betrachten. Wichtig wird es hierbei sein, die unterschiedlichen Erlebens- und Handlungsebenen zu reflektieren. Was für die einen Nutzer*innen wertvoll erscheint, kann für andere ohne Wert sein. Genauso verhält es sich bei den Angehörigen und professionell Handelnden.

Veränderungen auf individueller, organisatorischer und struktureller Ebene erfordern Kraft von allen Akteur*innen, einschließlich der Betroffenen. Bestimmte Konstellationen scheinen geeignet zu sein, Veränderungspotentiale zu mobilisieren. Die Erarbeitung gemeinsamer Ziele lässt es möglich erscheinen, Kräfte der Veränderung zu bündeln und damit die Erfolgsaussichten von Gestaltungs- und Veränderungsvorhaben in ihrer Umsetzung zu steigern. Aus der eingangs gestellten Fragestellung wird die Botschaft: »Macht euch stark zur Umsetzung  gemeinsamer Ziele!«

Wir wünschen allen Tagungsteilnehmer*innen eine interessante und erkenntnisreiche Tagung.

Die Vorbereitungsgruppe

Programm

Wir freuen uns auf ein abwechslungsreiches Programm. Aufgrund der unsicheren Bedingungen aufgrund der Bestimmungen zur Bekämpfung der Pandemie behalten wir uns kurzfristige Änderungen vor. Das Workshop-Programm wird noch auf die Gegebenheiten angepasst. Alle Informationen erhalten Sie zeitnah auf dieser Seite.

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    BEGLEITPROGRAMM (Mittwoch, 18 - 20 Uhr) - Veranstaltung der Stiftung für Soziale Psychiatrie

    ► 10. November 2021 | 18-20 Uhr | Bürgerzentrum Neue Vahr e.V., Berliner Freiheit 10, 28327 Bremen

    Die Stiftung für Soziale Psychiatrie lädt ein zu Vortrag und Diskussionsveranstaltung zum Thema:

    »Auf drei Beinen steht sich's leichter«
    Genesungsbegleiter und -begleiterinnen und Angehörigenbegleiterinnen und -begleiter als Mit-Mütter und Mit-Geschwister in der Familienhilfe

    Mit den 36 Standorten, die die EX-IN-Ausbildung allein in Deutschland anbieten und mit den zahlreichen Genesungsbegleiter*innen, die sowohl in der stationären als auch in der ambulanten Sozialpsychiatrie seit mehreren Jahren tätig sind ist EX-IN ein Politikum geworden. Seit einigen Jahren werden in Hamburg auch Angehörige psychisch erkrankter Menschen für die Begleitung ausgebildet. Durch die EX-IN-Ausbildung gesicherte Peerarbeit in der psychosozialen Versorgung für psychisch erkrankte Menschen ist seit 15 Jahren zunehmend eine Selbstverständlichkeit geworden.

    In diesem dialogischen Vortrag wird ein weiterführendes Konzept der Peerarbeit für die Familienhilfe dargestellt. Beschrieben und erzählt werden die ersten Arbeitserfahrungen der Genesungsbegleiterinnen und -begleiter und der Angehörigenbegleiter und -begleiterinnen als  Mit-Mütter und Mit-Geschwister in der Familienhilfe.


    Zu Gyönyver Sielaff: In einem ganz aktuellen Interview von August 2021 mit »A: aufklaren, Expertise & Netzwerk für Kinder psychisch erkrankter Eltern« beschreibt sich Gyönyver Sielaff als Mensch, Ungarin, Mutter, Großmutter, Musikerin, Diplomsammlerin. Das sind nur einige Begriffe aus einer beeindruckenden Biografie, die geradezu atemberaubend anmutet. Die Diplom-Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin ist überzeugt, dass Menschen, die tiefen existenziellen Themen und Erschütterungen eher verbinden als trennen. Sie ist seit 2004 für EX-IN in Hamburg verantwortlich und hat die Anfänge im deutschsprachigen Raum mitkoordiniert. Seither bildet sie krisenerfahrene Menschen zu Genesungsbegleiterinnen und Genesungsbegleitern und zu Trainerinnen und Trainer aus.  Bevor sie diesen Weg einschlug, absolvierte sie u.a. ihr Studium der Germanistik und der Geschichte in Ungarn, später ihr Psychologiestudium an der Universität Hamburg. Was für ein ausgefülltes Leben! 

    Wir laden sehr herzlich ein zu dieser Veranstaltung  –  es verspricht ein spannender Abend zu werden.


    Der Eintritt beträgt 5 Euro.
    Über Spenden für die Arbeit der Stiftung freuen wir uns.

    Wegen der Raumplanung bitten wir um Anmeldungen bis zum 1. November 2021 an:

    Christian Nieraese
    Tel.: (0621) 414126
    E-Mail: c.nieraese(at)vodafone.de

    Stiftung für Soziale Psychiatrie
    Christian Nieraese


     

    BEIGLEITPROGRAMM (Donnerstag, 9:30 – 11:30 Uhr): Symposium von Uwe Gonther & Peter Lehmann

    Wo bleiben die neuen Wege beim Absetzen von Psychopharmaka?
    Vorveranstaltung zur Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. (DGSP) am Donnerstag, 11. November 2021, 9:30 – 11:30 Uhr

    Ort: Bürgerzentrum Neue Vahr, Bremen

    Diskutantinnen & Diskutanten: Katrin Rautenberg, Peter C. Groot & Paul Harder,
    Peter Lehmann, Gudrun Weißenborn


    Seit über einem halben Jahrhundert weiß man von den immensen Problemen beim Absetzen von Psychopharmaka. Seit drei Jahrzehnten weiß man von der um 20-25 Jahre reduzierten Lebenserwartung von Menschen mit ernsten psychiatrischen Diagnosen (und entsprechender Verabreichung oft gesundheitsschädlicher Psychopharmaka). Immer wieder wird von Betroffenenseite und von engagierten psychiatrisch Tätigen eine kompetente Begleitung beim Absetzen von Psychopharmaka eingefordert, mittlerweile sogar von der »S3-Leitlinie Schizophrenie«. Doch abgesehen von wenigen Projekten (ambulant, teilstationär und stationär) beim Absetzen bleibt die Masse der Betroffenen ohne jegliche Unterstützung. Dazu desinformiert die Pharmaindustrie die Ärzte- und Patientenschaft. Es gebe keine Abhängigkeit und Entzugsprobleme, man könne die Psychopharmaka meist rasch in 1-2 Wochen absetzen. Welche Lösungsmöglichkeiten für die bisherige katastrophale Unterlassung von Hilfeleistung gibt es derzeit? Wo bekommen Betroffene Hilfe? Wie können Angehörige konstruktiv in Reduktionsprozesse einbezogen werden? Wie sähe eine optimale Hilfe beim Absetzen von Psychopharmaka aus?

    Uwe Gonther. Prof. Dr. med. Seit 2018 Ärztlicher Direktor des AMEOS Klinikums Seepark Debstedt; seit 2014 Ärztlicher Direktor und Chefarzt des AMEOS Klinikums Dr. Heines Bremen; Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie; zuvor Chefarzt für Psychiatrie des Klinikums Bremerhaven-Reinkenheide und Leitender Oberarzt des Klinikums Bremen-Ost. Mehr unter www.hks-ottersberg.de/hochschule/lehrende/gonther.php. Kontakt: ugon.psy(at)bremen.ameos.de

    Peter Lehmann. Dipl.-Pädagoge, Dr. phil. h.c., Autor und Verleger in Berlin. Bis 2010 langjähriges Vorstandsmitglied des Europäischen Netzwerks von Psychiatriebetroffenen. 2010 Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Aristoteles-Universität Thessaloniki. 2011 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. Buchveröffentlichungen: »Der chemische Knebel – Warum Psychiater Neuroleptika verabreichen«, »Schöne neue Psychiatrie«, »Psychopharmaka absetzen – Erfolgreiches Absetzen von Neuroleptika, Antidepressiva, Phasenprophylaktika, Ritalin und Tranquilizern« (Hg.), »Statt Psychiatrie 2« (Hg. mit Peter Stastny), »Neue Antidepressiva, atypische Neuroleptika – Risiken, Placebo-Effekte, Niedrigdosierung und Alternativen« (gemeinsam mit Volkmar Aderhold, Marc Rufer & Josef Zehentbauer). Mehr unter www.peter-lehmann.de. Kontakt: mail(at)peter-lehmann.de


    Jahrestagungs-Teilnehmer*innen können kostenfrei am Symposium teilnehmen.


    Wenn eine Teilnahme ausschließlich zu dieser Veranstaltung beabsichtigt ist, ist eine schriftliche Anmeldung per Anmeldeformular über folgende Website erforderlich → Psychopharmaka-Symposium. Die Teilnahmegebühr von 10 Euro für das Symposium (ohne Besuch der Jahrestagung) wird vor Ort durch Barzahlung entrichtet. Für die Online-Teilnahme erhalten Sie eine Rechnung von 10 Euro. Der Link wird nur bei Eingang der Teilnahmegebühr bis zum 05.11.2021 versandt.

    Donnerstag, 11.11.2021

    Moderation: Jan Roscher, Michael Tietje

    13:00 Uhr
    Begrüßung // Christel Achberger, 1. Vorsitzende der DGSP
    Grußworte // Claudia Bernhard, Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz der Freien Hansestadt Bremen

    13:30 Uhr
    Messen, Vergleichen, Bewerten – Zur Bedeutung der Zahl in digitalen Welten // Julia Schreiber

    15:00 Uhr
    Menschenrechte – »Öl« im Getriebe der Psychiatrieentwicklung. Menschenrechte in Krisenzeiten // Sabine Bernot

    16:00 Uhr
    Menschenrechte – wie sie die Psychiatrie glaubwürdig machen // Martin Zinkler

    18:00 Uhr
    Offenes Forum unter Beteiligung von:

    • Aktivist*innen der Mut-Tour
    • Mitarbeiter*innen der unabhängigen Beschwerdestellen
    • Die DGSP lädt ein, die psychiatrische Klinik Ihrer Wünsche zu skizzieren

    Freitag, 12.11.2021

    Moderation: Gerlinde Tobias, Stefan Corda-Zitzen

    9:00 Uhr
    Was uns stark macht – Drei Perspektiven: Individuell – Situativ – Professionell

    Individuell: Mein Recovery-Weg. Im persönlichen Gespräch geben Ex-In-Genesungsbegleiter*innen Einblicke, wie sie ihr Leben nach und mit Krisen selbstbestimmt gestalten. // Jörn Petersen im Interview mit Jan Wiemann, Nika Kühne und Tina Gebbeken (zertifizierte Experten durch Erfahrung (EX-IN))

    10:00 Uhr
    Situativ: Auf dem Weg zu einer gewaltfreien Psychiatrie // Stephan Debus
     

    11:00-14:30 Uhr
    SPDi-Netzwerktreffen

    Das SPDi-Netzwerk lädt seine Mitglieder zu dem Treffen ein.
    Der Raum wird durch Aushang am Tagungsbüro bekannt gegeben.

     

    11:15 Uhr
    Professionell: BTHG als Chance zur Stärkung der Rechte von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen // Matthias Rosemann

    13:30 Uhr
    Was uns in der Krise stark macht: Das Weddinger Modell und die Folgerungen aus der Corona-Krise // Ina Jarchov-Jadi, Lieselotte Mahler

    15:30-18:00
    Workshops

    WS 1: Netzwerk Beschwerdestellen

    Grundlage für den Aufbau von Beschwerdestellen war die Erkenntnis, dass psychisch erkrankte   Menschen   in   Konfliktfällen   Unterstützung   in   der   Wahrung   und Durchsetzung ihrer Rechte benötigen, weil sie häufig aufgrund ihrer Erkrankung und aufgrund struktureller Bedingungen alleine wenig bewirken können. Anlass für eine Beschwerde kann z. B. die Erfahrung von Gewalt und Zwang sein, über die es besonders schwer fällt zu sprechen. Unabhängige Beschwerdestellen sollten trialogisch und multiprofessionell besetzt sein. Trialogisch bedeutet dabei, dass die Mitglieder sich aus Psychiatrie-Erfahrenen, Angehörigen, professionell in der Psychiatrie Tätigen und Bürgerhelfer*innen zusammensetzen.


    In diesem Workshop berichten ehrenamtliche Mitarbeiter*innen der Beschwerdestellen von ihren Erfahrungen, zeigen aber auch nochmal die Ziele und das konkrete Vorgehen bei Beschwerden auf und wie sich die Strukturen in den 16 Jahren des Bestehens entwickelt haben.

     

    Referent*innen: Stefan Weigand, Karin Haehn, Barbara Kubbutat, Jozina Janse, Würzburg

    WS 2: Empowerment College, ein Motor für Veränderung!

    Das EC bietet erfahrungsbasierte Lernmöglichkeiten rund um seelische Gesundheit. Zielgruppen sind Menschen mit seelischen Gesundheitsproblemen, ihre Angehörigen und Fachkräfte, die sie unterstützen. Ziel des EC ist die persönliche und fachliche Weiterentwicklung der Teilnehmenden. Die Kurse und Workshops sind Recovery- und Empowerment-orientiert ausgerichtet. In den Kursen wird Wissenstransfer zwischen Expert*innen aus Erfahrung und Expert*innen aus Beruf in beide Richtungen gefördert. So wird Bildung ein Motor für Veränderung - ein Modell für persönliche und institutionelle Changeprozesse auch andernorts?     

    Referent: Jörn Petersen

    WS 3: Identität und Selbstverständnis psychiatrisch Pflegender – Zeit für neue Normalitäten

    Während im Ringen um eine zukunftsfähige Pflege vielerlei Konzepte und Interventionen mit Blick auf die Versorgungsqualität diskutiert werden, beschäftigen wir uns selten bewusst und explizit mit der Frage „Wer bin ich als psychiatrisch Pflegende*r, wer möchte ich sein und werden?“ Dennoch geben wir im Alltag unentwegt Antworten auf sie. Wie ein innerer Kompass leitet das Verständnis, das wir von uns selbst und der Welt haben, all unsere Wahrnehmungen, Handlungen und Entscheidungen – so auch in der professionellen Pflege. Dabei prägt Sprache unsere Identität. Durch Sprache verleihen wir unserer Person Ausdruck. Über Sprache schaffen wir gegenseitiges Verstehen und Verständigung. Mit Sprache erzeugen wir aber auch alltägliche Normalitäten, die zugleich beschreiben und bestimmen, was von professionell Pflegenden, Betroffenen und Angehörigen erwartet wird bzw. erwartbar ist.


    In der Auseinandersetzung mit der eigenen Identität und Professionalität lädt der Workshop Sie ein, über Normalitäten im pflegeberuflichen Handeln nachzudenken und sie neu zu formulieren. Anregungen von Psychiatrieerfahrenen, Angehörigen und anderen professionell Tätigen sind willkommen. Zum Auftakt erhalten Sie einen Einblick in das pflegewissenschaftliche Forschungsprojekt zur Identität psychiatrisch Pflegender mit dem Titel „Normalitäten in Bewegung.“

    Referentin: Nicole Duveneck

    WS 4: Individuelle Krisenbewältigung – Netzwerke bilden – Klinikeinweisung vermeiden

    Welche Strukturen und Angebote braucht es, um Krisen in der eigenen Lebenswelt zu bewältigen? Wie kann man den Automatismus „Krise > Krankenhaus“ entgegenwirken?


    Berichtet wird aus dem Modellprojekt „Leuchtturm Cuxhaven“ über die Erfahrungen guter Netzwerkarbeit im ländlichen Raum. Dieses niedersächsische Modellprojekt hat zum Ziel, die Versorgung schwer psychisch erkrankter Menschen ambulant, träger- und sektorübergreifend zu verbessern – es entsteht ein virtuelles Gemeindepsychiatrisches Zentrum mit den Schwerpunkten:

    • Koordinierungsstellen mit Peer-Beratung
    • sektorübergreifende Kooperation
    • transparente IT-Plattform
    • Krisenhotline
    • individuelle Rückzugsräume
    • Stärkung und Ausbau der Genesungsbegleitung 

     

    Referent*innen: Thelke Scholz, N.N. (Genesungsbegleiterin der Koordinierungsstelle), Michael Tietje

    WS 5: Gemeinschaft und Schutz macht Frauen stark - welche Bedingungen brauchen Frauen in der Psychiatrie?

    Seit 2015 gibt es in Bremen den Frauenraum EigenArt, einen geschützten Begegnungsort für Frauen mit seelischen Belastungen:  www.frauenraum-bremen.de


    Das Projekt wurde frauensolidarisch lange erkämpft unter großer Beteiligung der Nutzerinnen und ist seit 1 ½ Jahren regelfinanziert durch das Land Bremen. Wir möchten Ihnen den Frauenraum und unser Konzept vorstellen und Sie einladen, ins Gespräch zu kommen. Welche Bedingungen unterstützen die Besucherinnen im Frauenraum? Und welche Bedingungen werden auch in Kliniken dringend gebraucht, damit Frauen in Krisen auch dort Schutz erleben.

    Referentinnen: Besucherinnen und Team des Frauenraums mit Alexandra Maslowska, Innere Mission, Bereichsleitung Frauenraum

    WS 6: Psychiatrie ohne Gewalt – geht das?

    Ergänzend zum Vortrag werden im Workshop typische Filmszenen von psychiatrischen Gefährdungssituationen gezeigt. Eine Typologie von akuten Gefährdungssituationen soll dabei helfen, die Struktur und Dynamik solcher Situationen besser zu verstehen. Es werden drei Themenkomplexe näher diskutiert: Was bedeutet Systemversagen und unter welchen Voraussetzungen kommt es dazu? Welche Rolle spielt informelle (genauer interaktive und kommunikative) Macht in der Gewaltdynamik? Good-Practice-Einrichtungen geben Antworten auf die Frage: Unter welchen Bedingungen ist Gewaltfreiheit in der Psychiatrie praktisch erreichbar? 

    Referent: Stephan Debus

    WS 7: Trauma und Traumatisierung

    Traumatisierungen sind komplexe biographische Erlebnisse, die im Nahraum eines Menschen, durch "höhere Gewalt", institutionell uvm. hervorgerufen werden können.  Folgen können seelische Beeinträchtigungen sein, aber auch Stärken die aus der Situation heraus entstehen.


    In der trialogischen Begegnung möchten wir verstehen und erkennen. Mit Hilfe dieser  traumasensiblen Haltung, möchten wir unterstützende Angebote für den Alltag vorstellen und erörtern.

    Referentinnen: Claudia Chodzinski, Sabine  Haller

    WS 8: Neue Wege in die Arbeit – Unterstützung durch Genesungsbegleitung

    Teilhabe an Arbeit ist ein wichtiger Grundpfeiler für ein selbstbestimmtes Leben. Neben professionellen Angeboten (IfD, u.a.) entwickelt sich derzeit für ausgebildete Genesungsbeleiter*innen in diesem Feld eine weitere Einsatzmöglichkeit.


    Wir nehmen Sie in dem Workshop mit auf die Reise durch die verschiedenen Arbeitsphasen zweier Projekte in Bremen: „Arbeit im Fokus“ - Beratung für Arbeitssuchende mit Psychiatrie- und Krisenerfahrung und „Unternehmen inklusiv“, welches neue Ansätze in der Prävention und Wiedereingliederung in Unternehmen entwickelt. Genesungsbegleiter*innen unterstützen hier individuell und tragen zu Entstigmatisierung und Enttabuisierung bei. Beide Konzepte, haben das Ziel, durch Partizipation und Kooperation Brücken zu bauen zwischen Hilfesystem und Sozialraum, so dass Arbeit und Beschäftigung inklusiver gestaltet werden kann.

    Referent*innen: Monika Möhlenkamp, Jan Wiemann, Ursula Heiligenberg

    WS 9 Begleitung - Kernkonzept sozialpsychiatrischen Handelns? Fishbowl-Methode

    Ein Workshop mit der Fishbowl-Methode

    Begleiten oder Behandeln? Mit dem Einzug von Versorgungskonzepten wie Recovery und Empowerment in die psychiatrische Versorgung verändert sich zunehmend das Arbeitsverhältnis von Nutzenden und Professionellen psychiatrischer Dienstleistungen. Die früheren paternalistischen Konzepte von Behandlung weichen Formen von Begleitung, bei denen Professionelle eine supportive Rolle einnehmen.


    Wir wollen uns dem Thema in diesem Workshop mit der Fishbowl-Methode annähern. Mit dieser lässt sich in einer großen Gruppe wirksam über ein Thema diskutieren. Die Fishbowl-Sitzordnung besteht aus zwei konzentrischen Stuhlkreisen. Ein kleiner Kreis mit ca. fünf Stühlen bildet den Innenkreis. Der Außenkreis kann prinzipiell eine unbegrenzte Anzahl von Teilnehmern umfassen. Der Innenkreis hat einen Stuhl mehr als er Teilnehmer hat, so dass dieser von einem Teilnehmer des Außenkreises besetzt werden kann. Die Diskussion zum gesetzten Thema findet ausschließlich im Innenkreis statt, während die Teilnehmer im Außenkreis zunächst lediglich zuhören. Wenn ein Mitglied des Außenkreises einen Beitrag zur Diskussion leisten möchte, dann wechselt es in den Innenkreis, äußert seinen Betrag und geht dann wieder zu seinem ursprünglichen Platz im Außenkreis zurück.

    Referent*innen: Jann Schlimme, Burkhart Brückner, Uwe Gonther, Andreas Jung, Jessica Reichstein, Jenny Ziegenhagen

    Samstag, 13.11.2021

    Moderation: Nicole Duveneck, Jessica Reichstein

    9:30 Uhr
    Safewards – Weg zur Gewaltreduzierung // André Nienaber

    10:15 Uhr
    Wie lassen sich S3-Leitlinien in der Praxis umsetzen? // Markus Kösters

    11:30 Uhr
    Beziehungsarbeit in der Psychiatrie // Martin Bührig

    12:15 Uhr
    Wie geht die Psychiatriereform in Bremen weiter und was ist dafür auf die Bundesperspektive übertragbar? // Jörg Utschakowski    

    Etwaige Programmänderungen behalten wir uns vor!

    Referent*innen /Moderator*innen

    Achberger, Christel, Dipl.-Psychologin, Beraterin, EX-IN-Ausbilderin, 1. Vorsitzende der DGSP, Flintbeck

    Bernhard, Claudia, Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz, Freie Hansestadt Bremen

    Bernot, Sabine, Dr., Deutsches Institut für Menschenrechte, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention

    Brückner, Burkhart, Sozialpsychologie incl. Psychosoziale Prävention und Gesundheitsförderung, Hochschule Niederrhein

    Bührig, Martin, Dr. med., Klinikdirektor Psychiatrisches Behandlungszentrum, Klinikum Bremen-Nord

    Chodzinski, Claudia, Diplom Sozialarbeiterin / Diplom Sozialpädagogin (FH), Fachkraft für Sozialpsychiatrische Betreuung – Soziotherapeutin, Fachberatung Psychotraumatologie und Pädagogik (ZptN), Examinierte Krankenschwester, Psychodramapractitioner (IACC)

    Corda-Zitzen, Stefan, Dipl.-Sozialpädagoge, Geschäftsführer PHG Viersen, Vorstandsmitglied der DGSP und RGSP, Viersen

    Debus, Stephan, PD Dr., Institut für Kultursemiotik, Wennigsen

    Duveneck, Nicole, Pflegewissenschaftlerin, Diplom-Berufspädagogin und Gesundheits- und Krankenpflegerin, Promovendin (Dr. phil.) der Universität Bremen

    Gebbeken, Tina, zertifizierte EX-IN Genesungsbegleiterin in der Gesundheitsversorgung und Mitarbeiterin von FOKUS, Bremen

    Gonther, Uwe, Prof. Dr. med., Ärztlicher Direktor des AMEOS Klinikums Seepark Debstedt; Ärztlicher Direktor und Chefarzt des AMEOS Klinikums Dr. Heines Bremen

    Haller, Sabine, EX-IN-Genesungsbegleiterin, Vorstand DGSP, Vorstand Kellerkinder e.V., 2. Vorsitzende der Besuchsgruppe 3 der Berliner Besuchskommission

    Haehn, Karin, Bundesverband der Psychiatie-Erfahrenen, Vorstand DGSP- Landesverband Niedersachsen, Sprecherin im "Bundesnetzwerk unabhängiger Beschwerdestellen Psychiatrie"

    Heiligenberg, Ursula, Politikwissenschaftlerin, Coach, FOKUS / Initiative zur soz. Rehabilitation e.V., Bremen

    Jarchov-Jadi, Ina, Pflegedirektorin Alexianer St. Hedwig-Krankenhaus

    Janse, Jozina, Studentin Hochschule Würzburg, Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften, Bachelorarbeit über "Unabhängige Beschwerdestellen für die Psychiatrie"

    Jung, Andreas, EX-IN-Genesungsbegleiter, EX-IN-Dozent, Marburg

    Kösters, Markus, Priv. Doz. Dr. biol. hum., Diplom-Psychologe, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Bezirkskrankenhaus Günzburg des Universitätsklinikum Ulm

    Kubbutat, Barbara, Vorstand DGSP-Landesverband Bremen, Sprecherin im "Bundesnetzwerk unabhängiger Beschwerdestellen Psychiatrie"

    Kühne, Nika, zertifizierte EX-IN Genesungsbegleiterin in der Gesundheitsversorgung und Mitarbeiterin von FOKUS, Bremen

    Mahler, Lieselotte, Dr. med., Chefärztin Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie I, Kliniken im Theodor-Wenzel-Werk

    Maslowska, Andrea, Bereichsleitung Frauenraum, Innere Mission Bremen

    Möhlenkamp, Monika, Gesundheitswissenschaftlerin, Coach, Bereichsleitung FOKUS / Initiative zur soz. Rehabilitation e.V., Bremen

    Nienaber, Andrè, Prof. Dr. rer. Medic., Pflegewissenschaftler mit dem Schwerpunkt Psychiatrische Versorgung, FH Münster

    Petersen, Jörn, Sozialarbeiter, EX-IN Kursleitung, Bereichsleitung FOKUS / Initiative zur soz. Rehabilitation e.V., Bremen

    Reichstein, Jessica, Dipl.-Sozialpädagogin, M.A. Social Work, Vorstandsmitglied der DGSP und HGSP, Hamburg

    Roscher, Jan, Horizonte gGmbH, Psychosoziales Diakoniezentrum Altenburger Land, Vorstandsmitglied der DGSP

    Rosemann, Matthias, M.A., Psychologe, Soziologe und Geschäftsführer der Träger gGmbH in Berlin, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Gemeindepsychiatrischer Verbünde und Vorstandsmitglied der Aktion Psychisch Kranke e.V., Berlin

    Scholz, Thelke, Expertin durch Erfahrung in der Gesundheitsversorgung (EX-IN) und Empowerment College Trainerin, freiberufliche Dozentin im sozialpsychiatrischen Bereich, Autorin

    Schlimme, Jann, Priv.-Doz. Dr. med. Dr. phil. M.A., Psychiater und Psychotherapeut mit den Schwerpunkten ambulanter Psychosenpsychotherapie und Psychosebegleitung, Berlin. Privatdozent für Psychiatrie und Psychotherapie an der Medizinischen Hochschule Hannover

    Schreiber, Julia, Dr. phil., Soziologin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sigmund-Freud-Institut und an der Professur für Soziologie und psychoanalytische Sozialpsychologie der Goethe-Universität in Frankfurt am Main

    Tietje, Michael, Diplom Sozialpädagoge / Sozialarbeiter. Bereichsleitung bei der Diakonie Arche Bremerhaven gGmbH

    Tobias, Gerlinde, Unabhängigen Fürsprache- und Beschwerdestelle im Gemeindepsychiatrischen Verbund West, Bremen

    Utschakowski, Jörg, Referatsleiter Psychiatrie und Sucht im Senat für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz der Freien Hansestadt Bremen

    Weigand Stefan, Leitung Beschwerde- und Informationsstelle Psychiatrie in Berlin (BIP)

    Wiemann, Jan, zertifizierter EX-IN Genesungsbegleiter, Projektmitarbeiter FOKUS / Initiative zur soz. Rehabilitation e.V., Bremen

    Ziegenhagen, Jenny, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Psychiatrie und Psychologie, Medizinische Hochschule Brandenburg

    Zinkler, Martin, Dr. med., Psychiater und Psychotherapeut, Chefarzt Psychiatrie am Krankenhaus Bremen-Ost, Mitherausgeber der Zeitschrift »Recht & Psychiatrie«, Heidenheim

    Organisatorisches und Information

    Die verbindliche Anmeldung für die DGSP-Jahrestagung erfolgt über das Anmeldeformular auf dieser Website. Sie erhalten daraufhin eine Anmeldebestätigung mit Rechnung und nach Zahlung der Teilnahmegebühr eine Eingangsbestätigung. Nur mit dieser Bestätigung ist die Teilnahme möglich!

    Bei schriftlicher Abmeldung bis zum 1. Oktober 2021 erfolgt eine Rückerstattung der Teilnahmegebühr. Bei späterer Abmeldung ist eine Erstattung nicht mehr möglich. Dies gilt auch bei krankheitsbedingter Absage. Wir erheben für die Stornierung der Teilnahmeanmeldung eine Gebühr von 40 Euro. Die Anmeldungen zur Tagung werden nach ihrem zeitlichen Eingang berücksichtigt.


    Psychopharmaka-Symposium: Wenn eine Teilnahme ausschließlich zu dieser Veranstaltung beabsichtigt ist, ist eine schriftliche Anmeldung per Anmeldeformular über diese Website erforderlich → Psychopharmaka-Symposion. Die Teilnahmegebühr von 10 Euro für das Symposium (ohne Besuch der Jahrestagung) wird vor Ort durch Barzahlung entrichtet. Für die Online-Teilnahme erhalten Sie eine Rechnung von 10 Euro. Der Link wird nur bei Eingang der Teilnahmegebühr bis zum 05.11.2021 versandt.


    Corona: Bitte beachten Sie das DGSP-Corona-Hygienekonzept auf unserer Website, das wir stetig den gesetzlichen Vorgaben anpassen. Bitte beachten Sie, dass Sie zur Tagung einen Nachweis vorlegen müssen, dass Sie geimpft sind, Ihre Genesung höchstens ein halbes Jahr zurückliegt oder dass Sie gegebenenfalls einen aktuellen negativen Corona-Test vorlegen können.

    Um uns die Organisation zu erleichtern, freuen wir uns, wenn Sie uns mit der Anmeldung schon mitteilen können, ob Sie einen Corona-Schutz in Form von einem Impfnachweis oder einer Genesung im vorgegebenen Zeitraum nachweisen können.


    Wegen der eventuell hohen Nachfrage werden DGSP-Mitglieder bis zum 1. September 2021 bevorzugt beim Anmeldeverfahren behandelt.

    Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
    DGSP-Bundesgeschäftsstelle
    Zeltinger Str. 9
    50969 Köln
    Tel.: (0221) 51 10 02
    Fax: (0221) 52 99 03
    E-Mail: info@dgsp-ev.de

    Tagungsgebühr

    • DGSP-Mitglieder/Mitarbeiter*innen von institutionellen Mitgliedern: 250,00 Euro
    • Nichtmitglieder: 285,00 Euro
    • Sozialhilfeempfänger*innen/Arbeitslose/Vollzeitstudent*innen (Nachweis bitte der Anmeldung beilegen): 60,00 Euro

    In der Tagungsgebühr sind Getränke und Speisen während der Veranstaltungszeiten inbegriffen.


    Online-Teilnahme

    Es besteht die Möglichkeit, an der Tagung virtuell im Livestream teilzunehmen, für die Anmeldung nutzen Sie bitte das Extra-Formular ganz unten auf dieser Seite:

    • Tagungsgebühr: 100,00 Euro
    • Ermäßigt für – Sozialhilfeempfänger*innen/Arbeitslose/Vollzeitstudent*innen (Nachweis bitte der Anmeldung beilegen): 50,00 Euro

    Dazu werden wir Ihnen rechtzeitig einen Zugangslink zusenden. Bitte beachten Sie, dass bei der Teilnahme per Livestream nur eine eingeschränkte Auswahl der Workshops möglich ist.

    Der Link wird nur bei Eingang der Teilnahmegebühr bis zum 05.11.2021 versandt.


    Tagungsbüro

    Das Tagungsbüro ist am 11. November 2021 ab 09:00 Uhr besetzt. Dort erhalten Sie die Tagungsunterlagen.

    Tagungsort

    Bürgerzentrum Neue Vahr e.V.
    Berliner Freiheit 10
    28327 Bremen

    Anfahrtswege

    Informationen hierzu unter folgender Adresse:
    https://www.bzvahr.de/buergerzentrum/anfahrt/

    Essen und Trinken

    In den Pausen ist die Versorgung mit Kaffee, Tee und Kaltgetränken vorgesehen. Am Mittag wird den Teilnehmenden ein Imbiss gereicht. Für Vegetarier*innen ist dieser fleischlos. Essen und Trinken ist in der Tagungsgebühr enthalten.

    Übernachtungsmöglichkeiten

    Zu Hotels und Pensionen erhalten Sie Informationen im Internet, beispielsweise unter: www.booking.com

    Haftung

    Die DGSP haftet nicht gegenüber den Teilnehmer*innen bei Unfällen, Verlusten oder Beschädigungen ihres Eigentums, es sei denn, der Schaden wurde von Mitarbeiter*innen der DGSP schuldhaft verursacht.

    Zertifizierung

    Für diese Tagung ist die Anerkennung als ärztliche Fortbildungsveranstaltung bei der Ärztekammer Bremen bewilligt.

    Datenschutz

    Die Abwicklung Ihrer Anmeldung zur Jahrestagung erfolgt mittels automatischer Datenverarbeitung. Mit Ihrer schriftlichen Anmeldung erteilen Sie uns Ihre ausdrückliche Zustimmung zur Speicherung Ihrer Daten und zur Datenverarbeitung, soweit diese zur Abwicklung der Anmeldung zur Teilnahme an der Jahrestagung erforderlich ist. So werden zur Teilnahme und Zuordnung in die angebotenen Arbeitsgruppen Teilnahmelisten mit Nennung von Vor- und Zuname ausgehangen. Dieser Praxis stimmen Sie mit der Anmeldung zu. Zusätzlich nutzen wir Adressdaten zum Zweck der Informationenweitergabe an Personen, die an unserer Vereinsarbeit interessiert sind. Der Nutzung Ihrer Daten zu Informationszwecken können Sie jederzeit durch eine entsprechende Mitteilung an unsere Bundesgeschäftsstelle widersprechen. Im Übrigen werden alle an uns übermittelten persönlichen Daten selbstverständlich vertraulich behandelt. Auf den Veranstaltungen der DGSP wird zwecks Dokumentation und Berichterstattung des Geschehens fotografiert. Laut § 23 (1) S. 3 KUG ist dies gestattet. Sollten Sie es ablehnen, in der Versammlungssituation fotografiert zu werden, bzw. sollten Sie nicht mit einer Veröffentlichung der Fotos einverstanden sein, bitten wir Sie, uns vor Ort Ihren Widerspruch mitzuteilen.

    Anmeldung

    Die Anmeldung zur Tagung nimmt die DGSP-Bundesgeschäftsstelle entgegen. Bitte nutzen Sie die Anmeldemöglichkeit über die untenstehenden Formulare für die → Präsenz-Teilnahme oder die → Online-Teilnahme per Livestream.

    Für eine schriftliche Anmeldung per Post oder Fax können Sie das Formular hier herunterladen:

    Anmeldecoupon (PDF)

    Anmeldeformular für die Präsenz-Teilnahme an der DGSP-Jahrestagung 2021

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    Ihre Daten (Wegen der Nachverfolgbarkeit im Rahmen der Corona-Schutzverordnung ist es dringend erforderlich, dass Sie Ihre private Adresse und private Telefonnummer angeben!)
    Angaben zum Arbeitgeber (Bitte ausfüllen, wenn Rechnung an den Arbeitgeber geschickt werden soll)
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    Anmeldeformular für die Online-Teilnahme an der DGSP-Jahrestagung 2021

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