Sozialpsychiatrische Zusatzausbildung (SPZA)

Die Sozialpsychiatrische Zusatzausbildung (SPZA) vermittelt Basiswissen zur Orientierung im psychiatrischen Alltag und Handlungskompetenz in unterschiedlichen Problemlagen auf Grundlage einer gemeindepsychiatrischen Perspektive. Sie umfasst 800 Unterrichtseinheiten und schließt mit einer Prüfung ab. Der Kurs dauert 2,5 Jahre und wird regelmäßig in Berlin, Hamburg und Lüneburg angeboten.

Maximale Teilnehmerzahl: 20

Inhalte

Inhaltliche Schwerpunkte des Kurses sind:

  • Grundlagen sozialpsychiatrischer Arbeit
  • Entstehung, Erscheinungsbild und Verlauf psychischer Störungen
  • Lebensweltbezogene Formen der Hilfe
  • Berufliche Rollen, Teamarbeit und Organisationsentwicklung
  • Gemeindepsychiatrischer Verbund und rechtliche Rahmenbedingungen
  • Geschichte der Psychiatrie und deren Auswirkungen in der Gegenwart

Der Kurs hat vor allem die regionale Versorgungslandschaft der Sozialpsychiatrie in derjenigen Region, aus der die Teilnehmenden kommen, zum Gegenstand. Ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung ist das Praktikum, das den Teilnehmenden die Möglichkeit eröffnet, durch Erweiterung und Wechsel der Perspektive wertvolle Erfahrungen theoretisch und praktisch zu gewinnen.

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Bewerbung und Teilnahme

Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs sind eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie eine mindestens einjährige Berufstätigkeit.

Aktuell laufen zwei SPZA-Kurse (Lüneburg, Kursbeginn: Januar 2017 und Berlin, Kursbeginn: Dezember 2017).

Bei Fragen zu dieser Fortbildung melden Sie sich gerne in der DGSP-Geschäftsstelle telefonisch unter 0221-51 10 02 oder per E-Mail unter info(at)dgsp-ev.de

Termine und Zeitrahmen

Die Ausbildung läuft über 2,5 Jahre. Sie ist zeitlich so strukturiert, dass ca. alle 3 Wochen am Freitag sowie an insgesamt ca. 6 Wochenenden Seminartage in der Gesamtgruppe stattfinden. Dies ermöglicht auch Interessierten, die außerhalb der Region des jeweiligen Kursortes leben, die Teilnahme am Kurs.

Kursleitung der SPZA Berlin 2017

Petra Rossmanith
Dipl.-Pädagogin, Master „Integrierte Versorgung psychotisch erkrankter Menschen” (Abschluss in 2017). Leiterin der Beschwerde- und Informationsstelle Psychiatrie (BIP) in Berlin. Langjährige Erfahrungen in der Krisenbegleitung im Rahmen der Wohnungslosenhilfe und der trialogischen Zusammenarbeit.

Dr. Torsten Flögel
Dipl.-Psych., Psychologischer Psychotherapeut. Leiter einer Kontakt- und Beratungsstelle. Langjährige Erfahrungen im Sozialpsychiatrischen Dienst und in der beruflichen Rehabilitation psychisch Kranker. Ausbildung als EX-In Trainer.

Träger der Fortbildung ist die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. (DGSP). Die DGSP engagiert sich seit über 40 Jahren aktiv für eine Humanisierung der psychiatrischen Versorgung. Als Fortbildungsanbieter ist die DGSP seit 30 Jahren tätig und verfügt über reichhaltige Erfahrungen in der Fortbildung psychiatrisch Tätiger.

Seminargebühr

Die Kosten für die gesamte Zusatzausbildung inkl. Anmeldegebühr bei der DGSP betragen:

  • Für DGSP-Mitglieder: 3.585,- €
  • Für Nicht-Mitglieder: 3.788,- €

Hinzu kommen Kosten für Unterkunft und Verpflegung.