DGSP-Jahrestagung 2026 - Mangel verwalten? Beziehung gestalten – Haltung entfalten
- Veranstaltungsdatum
- 5. - 7. November 2026
- Veranstaltungsort
-
Mainz
Tagungshaus
Kurfürstliches Schloss – Stadtschloss in Mainz
Peter-Altmeier-Allee 9
55116 Mainz
Gefördert von der Stadt Mainz und dem DGSP-Landesverband Rheinland-Pfalz
- Gebühren
-
- DGSP-Mitglieder / Mitarbeitende institutioneller Mitglieder: 285 Euro (Early Bird bis 31.05.: 260 Euro)
- Nichtmitglieder: 320 Euro (Early Bird bis 31.05.: 295 Euro)
- Organisationen/Träger: Bei 9 Anmeldungen ist eine 10. Person kostenfrei (Anmeldung per E-Mail an info@dgsp-ev.de)
- Freiwilliger Solidaritätsbeitrag möglich
Reduzierte Teilnahmegebühr (Selbstzahlende)
- Menschen mit geringem oder keinem Einkommen (mit oder ohne Psychiatrieerfahrung): 80 Euro
- Studierende: 80 Euro (Studierendenausweis beilegen)
Weitere Kosten
- Tagungsfete: 15 Euro (ohne Verpflegung)
Beschreibung
Mangel verwalten? Beziehung gestalten – Haltung entfalten
Liebe Tagungsteilnehmer:innen,
wie können wir Mangel begegnen? In der täglichen Arbeit, Im Umgang mit Ressourcen, mit Finanzen und Kostenträgern sowie in unserem Alltag als Mensch? Es ist ein zunehmend defizitäres Verständnis über den „richtigen“ Umgang mit den angeblich „Schwächsten“ unserer Gesellschaft zu beobachten – und gerade diesen gilt es in die Blick zu nehmen. Der Umgang mit einer Ressourcenverteilung, die für uns alle tragfähig ist, muss ein Thema sein, über das wir uns austauschen und vernetzen. Unsere diesjährige Tagung in Mainz soll Mut machen, Denkanstöße liefern und umsetzbare Ideen sowie Projekte für den Alltag vorstellen.
Lasst uns gemeinsam über Haltung sprechen! Eine Haltung die Beziehung möglich macht und trägt. Eine Haltung, die in Zeiten von Krisen, Mängel und den Zwängen prekärer Versorgungsstrukturen wichtig ist und eine Haltung zu sich selbst, um selbstwirksam zu bleiben. Das ist uns ein wichtiges Anliegen und dafür wollen wir gemeinsam mit den Referierenden und in Workshops aktiv werden, Zeichen setzen und Anstöße entwickeln.
An drei Veranstaltungstagungen werden wir die aktuelle Versorgung aus trialogischer Perspektive beleuchten und dabei Erkenntnisse aus Forschung, Theorie und Praxis einfließen lassen. Wir wollen das Gespräch mit den Kostenträgern und Behörden suchen, die uns oft in der Praxis als nicht erreichbar oder ansprechbar erscheinen. Wir möchten darüber diskutieren, was die gemeinsame Gestaltung einer guten Versorgung erschwert und wie wir dazu stehen.
Menschen brauchen soziale Beziehungen und Ermöglichungsräume, dafür und für neue Ideen und Vorschläge wollen wir uns mit euch in Mainz treffen: (Nicht nur) Mangel verwalten, (sondern) Beziehung gestalten und gemeinsam Haltung entfalten!
Dabei verstehen wir uns als eine trialogische Verantwortungsgemeinschaft, die zusammen die psychiatrische Landschaft gestalten möchte. Wir müssen uns gegenseitig stärken, Selbstwirksamkeit entfalten und in Beziehung sein, dafür kommen wir zusammen.
Von der Tagung soll eine politische Botschaft in Form einer Resolution ausgehen. Diese wird in einem Workshop ausgearbeitet, um sie am Ende der Tagung sowohl den Teilnehmenden als auch dem DGSP-Vorstand mitzugeben.
Wir freuen uns Auf Euch/Sie!
INFO
Für unsere Mitgliedsorganisationen und Träger psychiatrischer Dienste ist es möglich, zehn Tagestickets en bloc zum vergünstigten Preis zu erwerben. Außerdem besteht die Möglichkeit für Geschäftsführende, Gutverdienende und Unterstützungswillige einen Solidarzuschlag zum Tagungsbeitrag zu zahlen. Damit können sie uns unterstützen, weiterhin den reduzierten Beitrag für Menschen mit Psychiatrieerfahrung und geringem Einkommen und Studierende anzubieten. Den Solidaritätsbonus können sie bei Ihrer Anmeldung ankreuzen.
Mit freundlichen Grüßen
Die Vorbereitungsgruppe der Jahrestagung
Hauptprogramm
Donnerstag, 05.11.2026
Moderation: Thelke Scholz, Stefan Feld
Programmablauf
12:00 Uhr
Einlass / Imbiss
13:00 Uhr
Begrüßung / Grußworte
Jessica Reichstein, DGSP-Vorsitzende
Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz
Nino Haase, Oberbürgermeister der Stadt Mainz
13:45 Uhr
Erste Hilfe für Demokratieretter
Jürgen Wiebicke
14:45 Uhr
Bedürfnis, Bedarf und Bearbeitung - vom gordischen Knoten sozialer Verwaltung!
Alexandra Flöck, Andreas Geiger
15:30 Uhr
Kaffeepause
16:00 Uhr
Unter Druck. Sozialpsychiatrie aus Betroffenensicht
Robert Jacobs
16:45 Uhr
Beziehungen von Angehörigen im Spiegel psychiatrischer Mangelversorgung
Esther Herrmann
17:30 Uhr
Ende des ersten Tagungstages
18:30 Uhr
Mitgliederversammlung der DGSP
Freitag, 06.11.2026
Moderation: Jessica Reichstein, Daniela Glagla
Programmablauf
09:00 Uhr
Wie können Beziehungen gestaltet werden? Erwartungen an die Praxis
Jo Speicher
09:45 Uhr
Wo bleiben Leistungen, wenn sie gebraucht werden?
Hindernisse und Herausforderungen
Astrid Braune, Volker Conrad, Winfried Oberhausen
Moderation der Podiumsdiskussion: Svenja Lang
10:45 Uhr
Kaffeepause
11:15 Uhr
Vom Mangel zur Beziehung. Case Management als Haltungspraxis in prekären Versorgungsstrukturen
Helena Brockmann
12:00 Uhr
Modellvorhaben und Zuhause-Behandlung im Pfalzklinikum
Natalie Warnart, Lisa Rabenstein
12:45 Uhr
Mittagspause
13:45 Uhr
Beziehungsarbeit in den Begegnungen der forensischen Begleitung – auf der Suche nach Lösungen , Erfahrungen aus dem Alltag
Alexandra Flöck und Frank Dommershausen
14:30 Uhr
Kaffeepause
15:30–18:00 Uhr
Workshops
20:00 Uhr
Die tanzende Tagung – Tagungsfete mit Disco im Fostersaal
Samstag, 07.11.2026
Moderation: Svenja Lang, Jan Roscher
Programmablauf
09:30 Uhr
Zeit für ein neues Verständnis »der Schizophrenie« –
Was ich aus 15 Jahren Neuroleptika-Reduktionsbegleitung gelernt habe
Jann E. Schlimme
10:15 Uhr
Zwischen Offenheit und Standhaftigkeit - sozialpsychiatrische Haltung inmitten politischer, technischer und therapeutischer Gefüge
Samuel Thoma
11:00 Uhr
Kaffeepause
11:30 Uhr
Beitrag des Careleaver e.V.
12:15 Uhr
Vorstellung der Resolution zur Tagung
Andreas Geiger
12:45 Uhr
Fazit / Verabschiedung
13:00 Uhr
Ende der Veranstaltung
Rahmenprogramm
„Kampf ums Unbewusste“
Veranstaltung der Stiftung für Soziale Psychiatrie zur DGSP-Jahrestagung 2026 in Mainz
Am Mittwoch, 4. November 2026, 18 – 20 Uhr | Der Ort wird noch bekannt gegeben.
Die Kulturwissenschaftlerin und Filmemacherin Christina von Braun und der Psychiater und Psychoanalytiker Thilo Held legen mit ihrem Buch „Kampf ums Unbewusste“ eine historische und aktuelle psychoanalytische Deutung gesellschaftlich-kultureller Entwicklungen vor. Es ist zugleich ein Plädoyer zur kulturellen Neuausrichtung der Psychoanalyse sowie zu einer interdisziplinär orientierten therapeutischen Praxis.
Vortrag der Autorin und dem Autor und anschließende Diskussion mit dem Publikum.
Moderation: Christian Reumschüssel-Wienert
Der Kostenbeitrag beträgt 20,00 Euro
Um Spenden für die Arbeit der Stiftung für Soziale Psychiatrie wird gebeten!
Aus Planungsgründen bitten wir um Anmeldungen bis zum 1. Oktober 2026
DGSP-Geschäftsstelle
Tel: (0221) 51 10 02
E-Mail: info@dgsp-ev.de
Stiftung für Soziale Psychiatrie
Zur Website der Stiftung
Workshops
Workshop 1: Alltagsnah und individuell behandeln im Pfalzklinikum
Anknüpfend an ihren Beitrag vom Mittag bieten die Referentinnen eine Vertiefung der Versorgungsangebote im Pfalzklinikum an. Im Rahmen eines World-Cafés besteht die Möglichkeit, mit den Referentinnen und anderen Tagungsteilnehmenden im Gespräch zu sein, Optionen für die eigene Arbeits- und Lebenssituation zu diskutieren und konkrete Fragen an die Referentinnen zu stellen.
Referierende: Natalie Warnart, Lisa Rabenstein, Angela Lichtenthäler
Workshop 2: Beziehungsarbeit in den Begegnungen der forensischen Begleitung
Wie im Vortrag dargestellt, geht es nicht nur um Menschen, die im Maßregelvollzug waren und danach in eine Wohneinrichtung, vielleicht auch erstmal in einen geschlossenen Wohnbereich beurlaubt werden. Stattdessen geht es auch um die Menschen, die aufgrund fehlender „passender“ Betreuungsangebote und starren Systemen, die non compliant sind, aus der Not heraus Gefahr laufen, sich und andere zu gefährden. Welche (Beziehungs-) Angebote brauchen diese Menschen? Gibt es schon Ideen – oder müssen wir endlich anfangen, neu zu denken?
Was ist mit den Netzwerken ?
Wir laden alle auf diesem Gebiet Tätigen, von diesem Thema Betroffene und an diesem Thema Interessierte zu einem offenen Erfahrungsaustausch ein. Wir wollen Best-Practise Beispiele aus dem Bereich der forensischen Nachsorge zusammenführen. Aber wir wollen auch die Menschen in den Blick nehmen, die aufgrund der für sie nicht passenden standardisierten Angebote aus Ihrer Not heraus Gefahr laufen, straffällig zu werden.
Referierende: Alexandra Flöck, Frank Dommershausen
Workshop 3: Vom Mangel zur Beziehung - Case Management als Haltungspraxis in prekären Versorgungsstrukturen
Die Situationsanalyse des Projekts Cared.Wende (April 2024–Februar 2026) zeigt, dass das lokale Versorgungssystem für schwer kranke wohnungslose Menschen zwar differenziert ist, es jedoch an den Schnittstellen – etwa zwischen Wohnungslosenhilfe und Gesundheitswesen – regelmäßig zu Versorgungslücken bzw. -abbrüchen kommt.
Oftmals bleiben die betreffenden Menschen ohne eine angemessene Versorgung. Diese Erfahrungen können zu einem mangelnden Vertrauen gegenüber institutionellen Angeboten führen, was die Annahme von Hilfen erschweren oder gänzlich verhindern kann.
Um diesen strukturellen Brüchen etwas entgegenzusetzen und verlässliche Zugänge zu ermöglichen, setzt Case Management hier als praktische Haltungspraxis an: Durch gezielte Aufsuche und den Aufbau verlässlicher Beziehungen sollen Abbrüche reduziert und der Zugang zu einer kontinuierlichen Versorgung gesichert werden.
Der Workshop lädt dazu ein, diese Ansätze auf die eigene Arbeit zu übertragen:
- Gestaltung der Beziehung zu Klient:innen unter schwierigen Rahmenbedingungen,
- Zusammenarbeit mit professionellen Akteur:innen über Institutionen hinweg sowie
- Selbstfürsorge, um in prekären Strukturen die eigene Handlungsfähigkeit zu bewahren.
Hier können die Teilnehmenden eigene Beziehungserfahrungen auf den drei Ebenen teilen und praxisnahe Strategien entwickeln.
Referierende: Helena Brockmann, Stefanie Beckmann
Workshop 4: Mangel verwalten? – die behördliche Sicht auf die Herausforderungen an die psychiatrische Versorgung
Anknüpfend an die morgendliche Diskussionsrunde „Wo bleiben Leistungen, wenn sie gebraucht werden? Hindernisse und Herausforderungen“ gibt es in diesem Workshop mit dem Leiter der Abteilung Soziale Hilfen der Kreisverwaltung Mainz-Bingen die Möglichkeit, Kooperationsmöglichkeiten zu eruieren und Kommunikationshindernisse, die es erschweren, Leistungen für Menschen mit Hilfebedarf zu ermöglichen. Kommunikation und Vertrauen sind Schlüssel eines gelingenden Miteinanders im Sinne betroffener Menschen.
Referierende: Volker Conrad
Workshop 5: Erarbeiten einer Resolution: „Zugänge gestalten statt Daten verschalten!“
Haltung zeigen bedeutet, Mängel und Ungerechtigkeiten zu benennen und Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Gleichzeitig müssen diese aber auch die verantwortlichen Gestaltenden in Politik, Öffentlichkeit und Verwaltung erreichen, um Dialog und Veränderung zu ermöglichen.
Vor dem Hintergrund der zunehmenden Angriffe auf die psychische, physische und informationelle Selbstbestimmung und die Integrität von Menschen in psychosozialen Notlagen im Namen der „Gefahrenabwehr“ und der verknüpfenden Datenzusammenführung über „Menschen mit psychischen Erkrankungen“ soll im Workshop die gemeinsam zu verabschiedende Tagungsresolution beraten werden, die die Gefahren sogenannter „präventiver Gefahrenabwehr“ benennt und Position bezieht für eine machbare, gewaltfreie und bedürfnisorientierte (Sozial-)Psychiatrie – trialogisch, partizipativ und parteiisch im Sinne der Menschen und ihrer Rechte.
Referierende: Astrid Braune, Andreas Geiger
Workshop 6: Regionale Notwendigkeit und der Bedarf an dringender Verbesserung
Die PsychoSoziale Arbeitsgemeinschaft Stadt und Landkreis Kaiserslautern (PSAG) befasst sich seit vielen Jahren mit der Versorgungssituation von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Zu Beginn des Jahres hat die PSAG öffentlich auf dringend zu behebende Schwierigkeiten hingewiesen. Menschen finden keine Unterstützung durch niedergelassene Psychiater:innen sowie keine Plätze für Psychotherapie. Dies hat erhebliche Folgen für die Versorungs- und Lebenssituation betroffener Menschen. Die dramatische Situation hat aus Sicht der PSAG bereits menschenunwürdige Ausmaße angenommen.
Mitarbeitende der PSAG stellen in Workshop die Problemlagen und Hintergründe dar und laden zum Austausch ein. Dabei sollen mögliche Auswege und Lösungsmöglichkeiten eruiert und Erfahrungen aus anderen Regionen eingebracht werden.
Referierende: N.N.
Workshop 7: Wenn das Fachwissen und ein Methodenkoffer nicht alles ist? Bedeutung von Haltung in der gemeindepsychiatrischen Arbeit
Gemeindepsychiatrische Arbeit lebt von der Begegnung von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung. Mit welcher Haltung wollen wir die Kommunikation und Begegnung gestalten?
Was ist eigentlich mit Haltung gemeint, wie entwickelt sich eine Haltung? Welche Bedeutung haben unsere Erfahrungen aus den Begegnungen, aus der Kommunikation und den Ebenen von Beziehungsarbeit?
Diese und andere Fragen sollen uns in diesem Workshop begleiten.
In diesem Workshop bieten erfahrene Dozenten aus den Sozialpsychiatrischen Zusatzausbildungen (SPZA) der DGSP einen Rahmen für diesen Austausch
Referierende: Michael Webers, N.N.
Workshop 8: Workshop der GPS - Gemeinnützige Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit mbH; Besondere Wohnform "Haus am Landwehrweg" / "Psychosoziale Ambulanz"
In diesem Workshop geht es um konkrete praktische Erfahrungen im Bereich der Eingliederungshilfe /Soziale Teilhabe für Menschen mit seelischer Beeinträchtigung in Mainz und Umgebung.
Sowohl in der besonderen Wohnform Haus am Landwehrweg als auch in den aufsuchenden Assistenzleistungen werden verschiedene Teilhabebereiche unterstützt. Gemeindepsychiatrische Netzwerke, Soziotherapie und alle weiteren Akteure können eine große Rolle in der Versorgung von seelisch erkrankten Menschen einnehmen .
Gestaltung von Beziehung und Entfaltung von Haltung sind Herzstücke aller Angebote der Teams der GPS und bilden die Voraussetzungen für eine gelingende Zusammenarbeit mit den Menschen in ihrer Alltagsbewältigung.
Im Workshop können eigene Erfahrungen aus verschiedenen Blickwinkeln eingebracht werden, zudem die Themen Gestaltung von Beziehung, Entfaltung von Haltung und auch unter dem Aspekt der Verwaltung von Mangel in Bezug auf die Angebote von Leistungserbringern diskutiert werden.
Referentin: Kerstin Diefenbach
Hinweis: Das Programm ist vorläufig und wird noch weiterentwickelt. Änderungen behalten wir uns vor.
Referierende
Alphabetisch sortiert
- Beckmann, Stefanie, B. A. Pflegemanagement, Gesundheits- und Krankenpflegerin Palliative Care, Beraterin für Ethik im Gesundheitswesen
- Braune, Astrid, seit Jahrzehnten bipolar unterwegs, ebensolange in der Selbsthilfe tätig. Einen langen Weg zum selbstständigen Denken und Handeln mit und ohne Medikamente zurückgelegt und mehr denn je daran interessiert, die hart erkämpften Verbesserungen im psychiatrischen System zu verteidigen und Haltung zu entfalten.
- Brockmann, Helena, B. A. Soziale Arbeit, Studentin Masterstudiengang „Soziale Arbeit und Forschung“ an der FH Münster, DGCC-zertifizierte Case Managerin
- Conrad, Volker, Abteilungsleiter Abteilung Soziale Hilfen, Kreisverwaltung Mainz-Bingen
- Diefenbach, Kerstin, Dipl-Sozialpädagogin, Systemische Therapeutin (Zusatzausbildung), GPS - Gemeinnützige Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit mbH; Abteilungsleitung Besondere Wohnform „Haus am Landwehrweg“ / Psychosoziale Ambulanz
- Dommershausen, Frank, Erzieher, Teamleiter Haus Bethesda Boppard, Ansprechpartner für die forensische Nachsorge
- Feld, Stefan, Dipl. Sozialarbeiter, Geschäftsführer der Bethesda St. Martin gGmbH und des Inklusionsbetriebes BEST in Boppard, Geschäftsführender Vorstand DGSP, Vorstandssprecher des DGSP-Landesverbands Rheinland-Pfalz e.V.
- Flöck, Alexandra, Diplom-Sozialarbeiterin, psychologische Beraterin (GWG), Supervisorin (GWG, DGSv), Einrichtungsleitung des Haus Bethesda und stellv. Einrichtungsleitung des Gemeindepsychiatrischen Zentrums der Bethesda St. Martin gGmbH in Boppard, Vorstand DGSP-Landesverband Rheinland-Pfalz e.V.
- Geiger, Andreas, Sozialarbeiter, Suchttherapeut, Leiter Heinrich-Egli-Haus (Mainz) + „Unterkunft Plus“ für obdachlose Menschen mit und ohne psychische Erkrankungen, Sprecher FA Non Compliance & Eigensinn, Vorstand DGSP-Landesverband Rheinland-Pfalz e.V.
- Glagla, Daniela, Politologin M.A., stv. Geschäftsführung DGSP, Köln
- Held, Thilo, Psychiater, Psychoanalytiker, ehemaliger Ärztlicher Direktor der Landesklinik Bonn und der Fliedner Klinik Berlin
- Herrmann, Esther, Diplom-Pädagogin, Sozialwirtin (FH), Vorsitzende des Landesverbands der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen in Rheinland-Pfalz e.V.
- Jacobs, Robert, Vorsitzender der Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener RLP e.V. und Genesungsbegleiter mit EX-IN-Zertifikat
- Lang, Svenja, MA Erziehungswissenschaft, Coachin, Supervisorin und Organisationsentwicklerin, Koordinierungsstelle für gemeindenahe Psychiatrie der Stadt Mainz
- Lichtenthäler, Angela, Dipl. Sozialarbeiterin und Systemische Familientherapeutin, Vorstandssprecherin des DGSP-Landesverbands Rheinland-Pfalz e.V., war beschäftigt in der Psychiatrischen Institutsambulanz des Pfalzklinikums in Klingenmünster
- Oberhausen, Winfried, Dr. med., Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Chefarzt der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie der Diakonie Kliniken Hunsrück gGmbH, Simmern
- Paar, Julia, Kommunikationsreferentin und stellvertretende Projektleiterin der Jungen Selbsthilfe beim Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. (BApK), ehrenamtliches Engagement in der Angehörigenarbeit, Leitung von Projekten, Veranstaltungen und Workshops mit Fokus auf die öffentliche Repräsentation von Angehörigen und ihrer Themen. Besonderer Fokus: Kinder und Jugendliche psychisch erkrankter Eltern und ihre Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit.
- Rabenstein, Lisa, Fachgesundheits- und Krankenpflegerin für psychiatrische Pflege, Fachliche Teamleitung der ambulant aufsuchenden Dienste der Allgemeinpsychiatrie des Pfalzklinikums
- Reichstein, Jessica, Dipl.-Sozialpädagogin, M.A. Social Work, Vorstand der Initiative für Soziale Rehabilitation Bremen, Vorsitzende der DGSP
- Reumschüssel-Wienert, Christian, Diplom-Sozialwirt, Diplom-Soziologe, bis zu seiner Pensionierung Referent für Psychiatrie und queere Lebensweisen beim Paritätischen LV Berlin, ehrenamtlicher Vorsitzender des Beirats der DGSP-Stiftung für Soziale Psychiatrie, Vorstand der Berliner Gesellschaft für Soziale Psychiatrie, „Berliner Archiv für Sozialpsychiatrie“ (BAS)
- Riepenhusen, Nele, Projektleiterin und Referentin mit Schwerpunkt psychische Gesundheit und Angehörigenarbeit beim Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. (BApK). Projektmanagement mit redaktioneller Arbeit, Workshops und Öffentlichkeitsarbeit in der Jungen Selbsthilfe. Persönliche Schwerpunkte sind die Enttabuisierung psychischer Erkrankungen und mehr Sichtbarkeit für junge Angehörige psychisch erkrankter Menschen.
- Roscher, Jan, Heilpädagoge, Geschäftsführer Wege e.V. Leipzig, 1. stellvertretender Vorsitzender der DGSP, Vorsitzender Sächsische Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V., Mitglied im Fachausschuss Wohnen
- Schlimme, Jann E., Priv.-Doz. Dr. med. Dr. phil. M.A., Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, eigene Praxis in Berlin, Privatdozent für Psychiatrie und Psychotherapie an der Medizinischen Hochschule Hannover, Sprecher des Fachausschusses Psychopharmaka der DGSP
- Scholz, Thelke, EX-IN-Trainerin und freie Dozentin in der Sozialpsychiatrie, Mitglied im Geschäftsführenden Vorstand der DGSP, forschend an der Medizinischen Hochschule Brandenburg, Bremervörde
- Speicher, Joachim, Diplom-Pädagoge, Leiter der Abteilung Soziales im Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz
- Thoma, Samuel, Dr. med. Dr. phil., Psychiater und Psychotherapeut, Oberarzt an der Immanuel Klinik Rüdersdorf, Hochschulklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Hochschule Brandenburg, Redaktion Sozialpsychiatrische Informationen
- Von Braun, Christina, Kulturtheoretikerin, Autorin und Filmemacherin, ehemalige Professorin an der Humboldt-Universität im Fach Kulturwissenschaft, Berlin
- Warnat, Natalie, Leitende Oberärztin der psychiatrischen Institutsambulanz und ambulant aufsuchenden Dienste der Allgemeinpsychiatrie des Pfalzklinikums
- Webers, Michael, Diplom-Sozialarbeiter, Diplom-Manager, Vorstand Komm Rum e.V., Berlin
- Wiebicke, Jürgen, freier Journalist, Moderator der Sendung „Das philosophische Radio“, Buchautor, Programm-Leitung der „phil. Cologne“, Köln
Organisatorisches
ANMELDUNG UND INFORMATION
Die verbindliche Anmeldung für die DGSP-Jahrestagung erfolgt über das Anmeldeformular weiter unten auf dieser Seite. Sie erhalten daraufhin eine Anmeldebestätigung mit Rechnung und nach Zahlung der Teilnahmegebühr eine Eingangsbestätigung. Nur mit dieser Bestätigung ist die Teilnahme möglich.
Bei schriftlicher Abmeldung bis zum 1. Oktober 2026 wird eine Bearbeitungsgebühr von 40 Euro erhoben. Bei bereits erfolgter Rechnungsbegleichung wird die Teilnahmegebühr abzüglich der Bearbeitungsgebühr zurückerstattet. Bei späterer Abmeldung ist eine Erstattung nicht mehr möglich, die Teilnahmegebühr wird in voller Höhe fällig. Dies gilt auch bei krankheitsbedingter Absage. Die Anmeldungen zur Tagung werden nach ihrem zeitlichen Eingang berücksichtigt.
Symposium: Wenn eine Teilnahme ausschließlich zu dieser Veranstaltung beabsichtigt ist, ist eine schriftliche Anmeldung über das Anmeldeformular auf der Website erforderlich: https://www.dgsp-ev.de/veranstaltungen/aktuelle-tagungen/symposium-junge-selbsthilfe
Die Teilnahmegebühr von 15 Euro für das Symposium (ohne Besuch der Jahrestagung) wird vor Ort in bar entrichtet.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
DGSP-Bundesgeschäftsstelle
Zeltinger Str. 9
50969 Köln
Tel.: (0221) 51 10 02
Fax: (0221) 52 99 03
E-Mail: info@dgsp-ev.de
TAGUNGSGEBÜHR / OPTIONEN
- DGSP-Mitglieder / Mitarbeitende von institutionellen Mitgliedern: 285 Euro
Early Bird (Anmeldungen bis 31.05.): 260 Euro - Nichtmitglieder: 320 Euro
Early Bird (Anmeldungen bis 31.05.): 295 Euro - Zur Unterstützung der Teilnahme von Psychiatrieerfahrenen und Studierenden sowie zur Absicherung der Finanzierung der Tagung kann freiwillig ein Solidaritätsbeitrag in Höhe von 30 oder 60 Euro geleistet werden.
- Organisationen/Träger können bei 9 Anmeldungen eine:n 10. Mitarbeiter:in kostenfrei anmelden.
Bitte hierfür nicht die Online-Anmeldung nutzen, sondern eine Anmeldung per E-Mail an: info@dgsp-ev.de
PLÄTZE MIT REDUZIERTER TEILNAHMEGEBÜHR (FÜR SELBSTZAHLENDE)
Für Menschen mit geringem oder keinem Einkommen sowie für Studierende steht eine begrenzte Anzahl an Plätzen mit reduzierter Teilnahmegebühr zur Verfügung.
- Menschen mit oder ohne Psychiatrieerfahrung mit geringem oder keinem Einkommen: 80 Euro
- Studierende: 80 Euro
(bitte Studierendenausweis beilegen)
In der Tagungsgebühr sind Getränke und Speisen während der Veranstaltungszeiten inbegriffen.
Tagungsfete: 15 Euro (ohne Verpflegung)
TAGUNGSBÜRO
Das Tagungsbüro ist am 05. November ab 09:00 Uhr besetzt. Dort erhalten Sie Ihre Tagungsunterlagen.
TAGUNGSORT
Kurfürstliches Schloss – Stadtschloss Mainz
Peter-Altmeier-Allee 9
55116 Mainz

Gefördert von der Stadt Mainz und dem DGSP-Landesverband Rheinland-Pfalz
ANFAHRT
Informationen zur Anfahrt finden Sie unter:
https://www.mainz-congress.com/locations/kurfuerstliches-schloss/anfahrt
ESSEN UND TRINKEN
In den Pausen ist die Versorgung mit Kaffee, Tee und Kaltgetränken vorgesehen. Am Mittag wird den Teilnehmenden ein Imbiss gereicht; ein vegetarisches Angebot ist vorgesehen. Essen und Trinken sind in der Tagungsgebühr enthalten.
ÜBERNACHTUNGSMÖGLICHKEITEN
Informationen zu Hotels und Pensionen finden Sie im Internet, z. B. unter:
www.booking.com
ZERTIFIZIERUNG
Für diese Tagung ist die Anerkennung als ärztliche Fortbildungsveranstaltung bei der Ärztekammer Rheinland-Pfalz beantragt.
PROGRAMMÄNDERUNGEN
Etwaige Programmänderungen behalten wir uns vor.
HAFTUNG
Die DGSP haftet nicht gegenüber den Teilnehmenden bei Unfällen, Verlusten oder Beschädigungen ihres Eigentums, es sei denn, der Schaden wurde von Mitarbeitenden der DGSP schuldhaft verursacht.
DATENSCHUTZ
Die Abwicklung Ihrer Anmeldung zur Jahrestagung erfolgt mittels automatischer Datenverarbeitung. Mit Ihrer schriftlichen Anmeldung erteilen Sie uns Ihre ausdrückliche Zustimmung zur Speicherung Ihrer Daten und zur Datenverarbeitung, soweit diese zur Abwicklung der Anmeldung zur Teilnahme an der Jahrestagung erforderlich ist.
Zur Teilnahme und Zuordnung in die angebotenen Arbeitsgruppen werden Teilnahmelisten mit Nennung von Vor- und Zuname ausgehängt. Dieser Praxis stimmen Sie mit Ihrer Anmeldung zu.
Die Adressdaten werden möglicherweise verwendet, um Ihnen Informationen über den Verband oder zu für Sie interessanten Veranstaltungen der DGSP zukommen zu lassen. Der Nutzung Ihrer Daten zu Informationszwecken können Sie jederzeit durch eine entsprechende Mitteilung an unsere Bundesgeschäftsstelle widersprechen.
Alle an uns übermittelten persönlichen Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.
Auf Veranstaltungen der DGSP wird zum Zweck der Dokumentation und Berichterstattung fotografiert. Laut § 23 (1) S. 3 KUG ist dies zulässig. Sollten Sie nicht fotografiert werden wollen oder einer Veröffentlichung der Fotos widersprechen, bitten wir Sie, uns Ihren Widerspruch vor Ort mitzuteilen.
Anmeldung
Ansprechpartner:in
DGSP-Geschäftsstelle
Zeltinger Str. 9
50969 Köln
Tel.: (0221) 51 10 02
E-Mail:
Mangel verwalten? Beziehung gestalten – Haltung entfalten
5. - 7. November 2026 in Mainz
Wir laden ein zum Austausch darüber, wie gemeindepsychiatrische Versorgung unter Bedingungen knapper Ressourcen gestaltet werden kann und welche Rolle Haltung, Beziehung und Zusammenarbeit dabei spielen. Die Tagung bringt Perspektiven aus Praxis, Forschung und Trialog zusammen und will Impulse für eine menschenwürdige und zukunftsfähige Versorgung geben.
Für die Teilnahme gibt es verschiedene Anmeldeoptionen und Vergünstigungen, besonders für Frühbucher:innen und Gruppen.
Jetzt anmelden! Kurzfortbildungen 2026
Wir bieten ein breit gefächertes Fortbildungsprogramm mit rund 70 Kurzfortbildungen – für Fachkräfte aller Berufsgruppen, Psychiatrie-Erfahrene und Angehörige.
Die Veranstaltungen finden bundesweit in Präsenz sowie online statt und bieten Raum für Austausch, Reflexion und fachliche Weiterentwicklung – orientiert an aktuellen gesellschaftlichen, rechtlichen und klinischen Entwicklungen.
Drei Gründe für Deine Mitgliedschaft in der DGSP.
Gib Deiner Stimme mehr Gewicht!
In der DGSP kommen Menschen zusammen, die sich für die Rechte von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen einsetzen und deren gemeindenahe Versorgung vorantreiben wollen.
Betrachte alle Seiten!
Die DGSP bietet Dir eine starke, multiperspektivische Gemeinschaft, in der Du Dich aktiv austauschen und kreativ einmischen kannst.
Sichere Dir die Vorteile!
Mitglieder und Mitarbeitende von Mitgliedsinstitutionen erhalten attraktive Preisnachlässe bei DGSP-Veranstaltungen und vierteljährlich die Fachzeitschrift "Soziale Psychiatrie".