Seminar Nr. 27-030: Ererbte Traumata - das Vermächtnis der Eltern
- Veranstaltungsdatum
- 23.-24. August 2027
- Veranstaltungsort
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Frankfurt am Main
hoffmanns höfe
Heinrich-Hoffmann-Str. 3
60528 Frankfurt - Gebühren
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- DGSP-Mitglieder: 265,– €
- Nichtmitglieder: 310,– €
zzgl. Tagungshauspauschale:
- Verpfl./Übern. EZ: 230,– €
- ohne Übernachtung: 130,– €
- Referent:in
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Manuela Ziskoven
Diplom-Soziologin, Weiterbildung Community Mental Health (USA), systemische Familientherapie (IF Weinheim), Transaktionsanalytikerin (CTA/P), EMDRTherapeutin (EMDRIA), Heilpraktikerin für Psychotherapie (VFP), Stuttgartoh
Beschreibung
Menschen, die niemals selbst ein Trauma erlebt haben, können dennoch Ängste, Albträume, Verwirrung entwickeln, wenn sie in einem Umfeld leben, dass extrem belastet ist oder war. Die belasteten Ereignisse, welche die Eltern betroffen haben, leben oft weiter in der nächsten Generation. Ebenso auch bereichernde Erfahrungen wie Begabungen und Talente, die sich im Verhalten der Kinder zeigen. Kinder nehmen unbewusst auf, was ihre Eltern oder Großeltern erlebt haben. Dies ist für Kriegskinder und Kriegsenkel bereits nachgewiesen. Unverarbeitete Erfahrungen und Verhaltensmuster werden oft als Verhaltensmuster »vererbt«. Voraussetzung dafür ist, dass die erste Generation das Trauma nicht verarbeitet hat oder darüber schweigt, und die Kinder sich mit dem Leid der Eltern identifizieren. Viele Kinder beginnen dann für die Eltern zu sorgen, eigene Anliegen zu verschweigen und sie zu schonen. Oft werden elterliche Funktionen übernommen (Parentifizierung). Es ist wichtig, die belastende Identifizierung aufzulösen und zum Sprechen anzuregen, weil sich sonst bei der zweiten Generation Fantasien bilden, die unausgesprochen blockierend wirken.
Inhalte
- Beschreibung von Prozessen der Traumatisierung
- Bindungsverhalten: Parentifizierung
- Umgehen mit Familiengeheimnissen
- Identitätsentwicklung durch Herkunft
- Abgrenzungsverhalten
Zielgruppe
Alle in der Sozialpsychiatrie und im Bereich Migration Tätigen
Zeitrahmen (16 Ustd.)
Montag: 11:00 – 18:00 Uhr
Dienstag: 9:00 – 17:00 Uhr
Anmeldung
Ansprechpartner:in
DGSP Geschäftsstelle
Zeltinger Str. 9
50969 Köln
Tel.: (0221) 51 10 02
Fax: (0221) 52 99 03
E-Mail:
Kurzfortbildungen 2027
Perspektiven erweitern, Praxis weiterdenken: Die DGSP-Kurzfortbildungen 2027 greifen aktuelle Fragen sozialpsychiatrischer Praxis auf.
Ob in Präsenz oder online – das Programm verbindet fachliche Impulse mit Erfahrungsaustausch, konkreten Methoden und Raum für die Fragen aus dem eigenen Arbeitsalltag.
Mangel verwalten? Beziehung gestalten – Haltung entfalten
5. - 7. November 2026 in Mainz
Wir laden ein zum Austausch darüber, wie gemeindepsychiatrische Versorgung unter Bedingungen knapper Ressourcen gestaltet werden kann und welche Rolle Haltung, Beziehung und Zusammenarbeit dabei spielen.
G-FAB-Lehrgang 2026
Im November 2026 startet bei der DGSP ein neuer Lehrgang zur „Geprüften Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung“ (G-FAB). Die zweijährige Qualifizierung richtet sich an anleitende Mitarbeitende in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen sowie bei anderen Leistungsanbietern.
Informationen zur Weiterbildung, den Teilnahmevoraussetzungen sowie zur Anmeldung finden Sie hier:
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In der DGSP kommen Menschen zusammen, die sich für die Rechte von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen einsetzen und deren gemeindenahe Versorgung vorantreiben wollen.
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