Jahrestagung der DGSP 2021

Was macht uns stark? Mutige Wege aus der Krise

► 11. bis 13 November 2021 in Bremen und online

Die diesjährige DGSP-Jahrestagung fand vom 11. bis zum 13. November 2021 im Bremer Bürgerzentrum Neue Vahr e.V. und online statt. Die Vorbereitungsgruppe hatte durch die anhaltende Pandemie einige Hürden in der Planungsphase zu überwinden, meisterte diese jedoch grandios und bot so den rund 135 Teilnehmenden vor Ort und den 50 online Zugeschalteten nicht zuletzt mit der unentbehrlichen Hilfe der zwei Techniker eine reibungslose Tagung mit einer inhaltlich spannenden Dramaturgie und interessanten Einzelbeiträgen.

Obwohl die zentrale Tagungsfete in diesem Jahr ausfallen musste, gab es dennoch genug Gelegenheit, sich an gemeinsamen Abenden auszutauschen und zusammen die illuminierte Altstadt von Bremen zu besichtigen. Vielen Dank für eine hervorragende Planung und die tolle Durchführung!


Tagungsprogramm | Bildergalerie (folgt)

Veranstaltung der Stiftung für Soziale Psychiatrie

Am Mittwoch, den 10. November 2021 startete mit der Veranstaltung der Stiftung für Soziale Psychiatrie das Rahmenprogramm für die Jahrestagung der DGSP 2021. Die rund 40 Besucher*innen empfing am frühen Abend im Saal des Bürgerzentrums Neue Vahr e.V. nach dem einstimmenden Saxophonisten die Referentin Gyönyver Sielaff mit ihrem Vortrag »Auf drei Beinen steht sich's leichter« - Genesungsbegleiter und -begleiterinnen und Angehörigenbegleiterinnen und -begleiter als Mit-Mütter und Mit-Geschwister in der Familienhilfe. Damit ist ein weiterführendes Konzept der Peerarbeit für die Familienhilfe gemeint, bei dem Expert*innen aus Erfahrung in der Familie als Unterstützung wirken. Gyönyver Sielaff brachte den Zuhörenden erste Arbeitserfahrungen auf diesem Feld lebhaft nah und lud zum Reflektieren ein.

    Symposium: Wo bleiben die neuen Wege beim Absetzen von Psychopharmaka?

    Das traditionelle Vorab-Symposium der Jahrestagung wurde dieses Mal unter der Fragestellung Wo bleiben die neuen Wege beim Absetzen von Psychopharmaka? vonUwe Gonther und Peter Lehmann gestaltet.

    Referentin Katrin Rautenberg aus Bremen berichtete als erste praxisnah von ihrer Arbeit in einer Psychiatrischen Institutsambulanz (PIA) in Bremen von den Unwägbarkeiten beim Reduktionsprozess und zeigte eigene vorsichtige Lösungsansätze auf. Trotzdem verwies sie auf den steinigen Weg ohne allgemein gültige Leitlinien zum Absetzen von Psychopharmaka.

    Peter Lehmann untermauerte in seinem folgenden Vortrag die Haltung seiner Vorrednerin und machte in seinem Rahmen darauf aufmerksam, dass es bei Antidepressiva und Neuroleptika entgegen aller Behauptungen so mancher Ärzt*innen zu Abhängigkeiten komme und dieses Risiko massiv unterschätzt werde.

    Gudrun Weißenborn vom Berliner Landesverband der Angehörigen psychisch kranker Menschen rückte daraufhin die Rolle der begleitenden Angehörigen in den Fokus, die ihrer Erfahrung nach von einzelnen Methoden wie z.B. dem Open-Dialogue profitieren und ggf. auch einen Vorteil aus der differenzierten Schweigepflichtsentbindung ziehen könnten.

    Peter Groot stellte anschließend die niederländische Lösung für das Problem der in Apotheken üblichen Standarddosierungen von Medikamenten vor, die beim schrittweisen Absetzprozess mitunter ein großes Hindernis darstellen können. »Tapering-Strips« werden von der jeweiligen Apotheke mit passgenauen Dosierungen in 28 Einzelportionen befüllt und lassen so Spielraum für individuelle Bedürfnisse.

    Hauptprogramm

    Tag 1

    Zum Beginn des Hauptprogramms der Jahrestagung begrüßte Moderator Michael Tietje zunächst den DGSP-Geschäftsführer Patrick Nieswand, der stellvertretend für die Vorstandsvorsitzende der DGSP Christel Achberger einige einleitende Worte verlas. Die ersten externen Grußworte kamen von Claudia Bernhard, der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz der Freien Hansestadt Bremen. Sie gab einen authentischen Eindruck davon, wie sie in Bremen Grundlagen für ein besseren psychosoziales Hilfesystem schafft, die andere später nicht einfach so „von der Platte putzen“ können.

    Wie üblich eröffnete danach inhaltlich ein auf den ersten Blick fachfremder Beitrag. Diesmal von Dr. Julia Schreiber, die die hybride Zuhörerschaft im Saal und im Online-Tagungstool selbst vor dem heimischen Laptop und in Bremen von der großen Leinwand begrüßte. Messen, Vergleichen, Bewerten – Zur Bedeutung der Zahl in digitalen Welten hieß ihr Vortrag und brachte dem Publikum genau das auch eindrücklich näher.

    Dr. Jana Offergeld vom Deutschen Institut für Menschenrechte berichtete, ebenfalls virtuell zugeschaltet, über Menschenrechte – »Öl« im Getriebe der Psychiatrieentwicklung und Menschenrechte in Krisenzeiten.

    Martin Zinkler war als einziger Referent an diesem Tag live zugegen, was wohl auch seinem kürzlichen Wechsel als Chefarzt von Heidenheim an die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum Bremen-Ost zu verdanken war. Zinkler will seine in Heidenheim erprobte Politik der freiwilligen Behandlung auch nach Bremen bringen, läuft hier nach eigenen Angaben aber nicht nur offene Türen ein. Seine Präsentation war überschrieben mit Menschenrechte – wie sie die Psychiatrie glaubwürdig machen und über die Kritikpunkte an seinem Konzept wurde auch bei der DGSP-Jahrestagung angeregt diskutiert.

    Ein als Ersatz für die auch in diesem Jahr digital stattfindende Mitgliederversammlung bot am Abend ein offenes Forum, das nach einem eindrucksreichen Tag gemütlich ausfiel. Im Mittelpunkt stand hier eine kleine Zerstreuung von Jonte Mai. Der 13-Jährige, Imker seit er sieben ist, fällt seit einiger Zeit in Bremen mit seinem Projekt naturschutz2go (www.instagram.com/naturschutz2go) auf, bei dem er alte Automaten umrüstet und in ihnen Streublumensamen oder auch Blumenzwiebeln zu verkauft. Seinen Erlös spendet er wiederrum an Einrichtungen, die sich für den Umweltschutz einsetzen. Auf der Jahrestagung konnten sich die Teilnehmenden aus einem mobilen Kaugummiautomaten Krokusse und Schachbrettblumen ziehen – ein unterstützungswürdiges Unternehmen!

    Tag 2

    Gerlinde Tobias von der Bremer Vorbereitungsgruppe und Vorstandsmitglied Stefan Corda-Zitzen führten am Freitag durch den Tag. Was uns stark macht – Drei Perspektiven: Individuell – Situativ – Professionell sollte der inhaltliche Fahrplan sein. Individuell begannen Jan Wiemann und Nika Kühne, die als zertifizierte Experten durch Erfahrung (EX-IN) im Interview mit Jörn Petersen eindrücklich ihre persönlichen Perspektiven auf ihren eigenen Recovery-Weg teilten.

    Situativ ging es weiter mit Stephan Debus. Er leitet in Hannover das Forschungsprojekt »Simulation und Reduktion von Zwangsmaßnahmen in der Psychiatrie (SRZP)« und brachte in seinem Vortrag Auf dem Weg zu einer gewaltfreien Psychiatrie und in einem thematisch angelehnten Workshop am Nachmittag den Tagungsbesucher*innen nahe, wie in dem Projekt durch Situationsanalysen die Umstände untersucht werden, unter denen Gewalt in Einrichtungen eskalieren kann.

    Matthias Rosemann beleuchtet im dritten Beitrag des Freitags die professionelle Ebene als Geschäftsführer der Berliner »Träger gGmbH« unter der Überschrift BTHG als Chance für die Rechte von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Sein Fazit fällt nüchtern aus, denn alle Möglichkeiten, die durch die neue Gesetzgebung implementiert werden sollten, würden in der Realität nicht funktionieren. Hier seien Leistungsträger genauso in der Verantwortung wie auch die Leistungserbringer, die ihr Leistungsangebot kreativ anpassen und erweitern müssen. Auf der anderen Seite sieht Rosemann die Notwendigkeit, Leistungsberechtigte über ihre Rechte aufzuklären.

    Als vierte referierten Ina Jarchov-Jadi auf der Bühne und Lieselotte Mahler von der Leinwand über Das Weddinger Modell und die Folgerungen aus der Corona-Krise. Sie zeichneten die Einführung der »neuen Grundhaltung« – die für sie das Weddinger Modell bedeutet – im damals gemeinsamen Berliner St. Hedwig-Krankenhaus und in der neuen Wirkstätte von Liselotte Mahler nach. Neben den einzelnen Maßnahmen wie die Implementierung des Open Dialogue oder die Abschaffung des Sicherheitsdienstes wurde deutlich, dass das gemeinsame und ehrliche Engagement der Chefärztin und der Pflegedirektorin wohl maßgeblich zum Erfolg der Unternehmung beigetragen haben.

    Am Nachmittag konnten die Teilnehmenden in insgesamt neun Workshops Näheres erfahren über die Themen: Netzwerk Beschwerdestellen, Empowerment College, ein Motor für Veränderung!, Identität und Selbstverständnis psychiatrisch Pflegender – Zeit für neue Normalitäten, Individuelle Krisenbewältigung – Netzwerke bilden – Klinikeinweisung vermeiden, Gemeinschaft und Schutz macht Frauen stark - welche Bedingungen brauchen Frauen in der Psychiatrie?, Psychiatrie ohne Gewalt – geht das?, Trauma und Traumatisierung, Neue Wege in die Arbeit – Unterstützung durch Genesungsbegleitung und Begleitung - Kernkonzept sozialpsychiatrischen Handelns? Fishbowl-Methode.

    Tag 3

    Am Samstag moderierten Nicole Duveneck aus Bremen und Jessica Reichstein aus dem DGSP-Vorstand und begrüßten zunächst André Nienaber zu Safewards – Weg zur Gewaltreduzierung. Der Pflegewissenschaftler beschrieb wie mittels des Präventionsmodells Safewards bereits vor Eintreten einer Eskalation Mitarbeitenden und Patient*innen Handlungsoptionen an die Hand gegeben werden, die Gewalt z.B. im stationären Zusammensein »eindämmen« können. Die DGSP veranstaltet dazu am 26. Januar 2022 ein FachgesprächONLINE, bei dem zwei Pflegefachkräfte von ihren Erfahrungen in der konkreten Umsetzung in verschiedenen Versorgungsformen berichten werden.

    Markus Kösters fragte im Anschluss Wie lassen sich S3-Leitlinien in der Praxis umsetzen? und stellte in diesem Rahmen die Studie »IMPPETUS – Implementierung der Patientenrichtline Psychosoziale Therapien für Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen« vor, bei der die aktuelle psychosoziale Versorgung von Patient*innen mit schweren affektiven und schizophrenen Störungen untersucht wurde und wie diese die S3-Leitlinien umsetzt. Teil der Studie war die Ermittlung des Wissens von Patient*innen über die Leitlinie und welchen Effekt eine bessere Information über die Patient*innenleitlinie den Grad der Selbstbestimmung, die Lebensqualität und die Behandlungszufriedenheit hat. Ergebnisse gab es zwar noch nicht, aber die Wirksamkeit einer gezielten Informationskampagne sei Kösters zufolge diskutabel.
    Zum Thema S3-Leitlinienhat die Rheinische Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (RGSP, Landesverband der DGSP) in einem Flyer die eigenen Rechte und Möglichkeiten in der Behandlung der Schizophrenie zusammengefasst und will damit Hilfestellung für die Diskussion mit den behandelnden Personen bieten.

    Flyer als PDF

    Zu guter Letzt – auch weil der vorletzte Referent Martin Bührig es nicht zur Tagung geschafft hatte – berichtete Jörg Utschakowski,wie es mit der Psychiatriereform in Bremen weitergeht und was ist dafür auf die Bundesperspektive übertragbar ist? Weiter gehe es in jedem Fall mit dem richtigen Personal, der Senatorin Claudia Bernhard, den Impulsen von Martin Zinkler und Uwe Gonther und schließlich auch mit Utschakowski, der als Referatsleiter Psychiatrie und Sucht im Senat für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz der Freien Hansestadt Bremen den Prozess gelungen mitdirigiert. Außerdem könne Bremen selbst zwar keine Blaupause sein, aber als Modell doch wertvolle Erkenntnisse auch für die Bundesebene liefern.

    Am Ende beendete Jessica Reichstein die gelungene, hybride Jahrestagung und entließ das zufriedene Publikum mit vielen wertvollen Eindrücken aus der Bremer Vahr.

    Einen ersten Tagungsbericht finden Sie in der kommenden Ausgabe 1/22 der »Sozialen Psychiatrie«. Die ausführliche Dokumentation der Tagungsbeiträge folgt in der April-Ausgabe 2/22.

    Die Fotos in der Fotogalerie stammen von Klaus Radetzki (www.klausradetzki.de). Veröffentlichung nur nach ausdrücklicher Genehmigung durch die DGSP und Copyright-Angabe. Falls Sie Rückfragen zu den Bildern haben, schreiben Sie bitte an birthe.ketelsen(at)dgsp-ev.de.

    Referent*innen /Moderator*innen

    Achberger, Christel, Dipl.-Psychologin, Beraterin, EX-IN-Ausbilderin, 1. Vorsitzende der DGSP, Flintbeck

    Bernhard, Claudia, Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz, Freie Hansestadt Bremen

    Bernot, Sabine, Dr., Deutsches Institut für Menschenrechte, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention

    Brückner, Burkhart, Sozialpsychologie incl. Psychosoziale Prävention und Gesundheitsförderung, Hochschule Niederrhein

    Bührig, Martin, Dr. med., Klinikdirektor Psychiatrisches Behandlungszentrum, Klinikum Bremen-Nord

    Chodzinski, Claudia, Diplom Sozialarbeiterin / Diplom Sozialpädagogin (FH), Fachkraft für Sozialpsychiatrische Betreuung – Soziotherapeutin, Fachberatung Psychotraumatologie und Pädagogik (ZptN), Examinierte Krankenschwester, Psychodramapractitioner (IACC)

    Corda-Zitzen, Stefan, Dipl.-Sozialpädagoge, Geschäftsführer PHG Viersen, Vorstandsmitglied der DGSP und RGSP, Viersen

    Debus, Stephan, PD Dr., Institut für Kultursemiotik, Wennigsen

    Duveneck, Nicole, Pflegewissenschaftlerin, Diplom-Berufspädagogin und Gesundheits- und Krankenpflegerin, Promovendin (Dr. phil.) der Universität Bremen

    Gebbeken, Tina, zertifizierte EX-IN Genesungsbegleiterin in der Gesundheitsversorgung und Mitarbeiterin von FOKUS, Bremen

    Gonther, Uwe, Prof. Dr. med., Ärztlicher Direktor des AMEOS Klinikums Seepark Debstedt; Ärztlicher Direktor und Chefarzt des AMEOS Klinikums Dr. Heines Bremen

    Haller, Sabine, EX-IN-Genesungsbegleiterin, Vorstand DGSP, Vorstand Kellerkinder e.V., 2. Vorsitzende der Besuchsgruppe 3 der Berliner Besuchskommission

    Haehn, Karin, Bundesverband der Psychiatie-Erfahrenen, Vorstand DGSP- Landesverband Niedersachsen, Sprecherin im "Bundesnetzwerk unabhängiger Beschwerdestellen Psychiatrie"

    Heiligenberg, Ursula, Politikwissenschaftlerin, Coach, FOKUS / Initiative zur soz. Rehabilitation e.V., Bremen

    Jarchov-Jadi, Ina, Pflegedirektorin Alexianer St. Hedwig-Krankenhaus

    Janse, Jozina, Studentin Hochschule Würzburg, Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften, Bachelorarbeit über "Unabhängige Beschwerdestellen für die Psychiatrie"

    Jung, Andreas, EX-IN-Genesungsbegleiter, EX-IN-Dozent, Marburg

    Kösters, Markus, Priv. Doz. Dr. biol. hum., Diplom-Psychologe, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Bezirkskrankenhaus Günzburg des Universitätsklinikum Ulm

    Kubbutat, Barbara, Vorstand DGSP-Landesverband Bremen, Sprecherin im "Bundesnetzwerk unabhängiger Beschwerdestellen Psychiatrie"

    Kühne, Nika, zertifizierte EX-IN Genesungsbegleiterin in der Gesundheitsversorgung und Mitarbeiterin von FOKUS, Bremen

    Mahler, Lieselotte, Dr. med., Chefärztin Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie I, Kliniken im Theodor-Wenzel-Werk

    Maslowska, Andrea, Bereichsleitung Frauenraum, Innere Mission Bremen

    Möhlenkamp, Monika, Gesundheitswissenschaftlerin, Coach, Bereichsleitung FOKUS / Initiative zur soz. Rehabilitation e.V., Bremen

    Nienaber, Andrè, Prof. Dr. rer. Medic., Pflegewissenschaftler mit dem Schwerpunkt Psychiatrische Versorgung, FH Münster

    Petersen, Jörn, Sozialarbeiter, EX-IN Kursleitung, Bereichsleitung FOKUS / Initiative zur soz. Rehabilitation e.V., Bremen

    Reichstein, Jessica, Dipl.-Sozialpädagogin, M.A. Social Work, Vorstandsmitglied der DGSP und HGSP, Hamburg

    Roscher, Jan, Horizonte gGmbH, Psychosoziales Diakoniezentrum Altenburger Land, Vorstandsmitglied der DGSP

    Rosemann, Matthias, M.A., Psychologe, Soziologe und Geschäftsführer der Träger gGmbH in Berlin, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Gemeindepsychiatrischer Verbünde und Vorstandsmitglied der Aktion Psychisch Kranke e.V., Berlin

    Scholz, Thelke, Expertin durch Erfahrung in der Gesundheitsversorgung (EX-IN) und Empowerment College Trainerin, freiberufliche Dozentin im sozialpsychiatrischen Bereich, Autorin

    Schlimme, Jann, Priv.-Doz. Dr. med. Dr. phil. M.A., Psychiater und Psychotherapeut mit den Schwerpunkten ambulanter Psychosenpsychotherapie und Psychosebegleitung, Berlin. Privatdozent für Psychiatrie und Psychotherapie an der Medizinischen Hochschule Hannover

    Schreiber, Julia, Dr. phil., Soziologin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sigmund-Freud-Institut und an der Professur für Soziologie und psychoanalytische Sozialpsychologie der Goethe-Universität in Frankfurt am Main

    Tietje, Michael, Diplom Sozialpädagoge / Sozialarbeiter. Bereichsleitung bei der Diakonie Arche Bremerhaven gGmbH

    Tobias, Gerlinde, Unabhängigen Fürsprache- und Beschwerdestelle im Gemeindepsychiatrischen Verbund West, Bremen

    Utschakowski, Jörg, Referatsleiter Psychiatrie und Sucht im Senat für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz der Freien Hansestadt Bremen

    Weigand Stefan, Leitung Beschwerde- und Informationsstelle Psychiatrie in Berlin (BIP)

    Wiemann, Jan, zertifizierter EX-IN Genesungsbegleiter, Projektmitarbeiter FOKUS / Initiative zur soz. Rehabilitation e.V., Bremen

    Ziegenhagen, Jenny, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Psychiatrie und Psychologie, Medizinische Hochschule Brandenburg

    Zinkler, Martin, Dr. med., Psychiater und Psychotherapeut, Chefarzt Psychiatrie am Krankenhaus Bremen-Ost, Mitherausgeber der Zeitschrift »Recht & Psychiatrie«, Heidenheim