10. Februar 2026 | Stellungnahme
DGSP warnt vor Rückschritt in der Eingliederungshilfe
In einer aktuellen Stellungnahme kritisieren wir die Reformforderungen von Deutschem Landkreistag, Deutschem Städtetag und BAGüS als gefährlichen Rückschritt für Selbstbestimmung, Teilhabe und Menschenrechte. 50 Jahre nach der Psychiatrie-Enquête droht ein „Roll Back“ hin zu Bürokratisierung, Entdemokratisierung und Ausgrenzung.
Wir fordern stattdessen eine menschenrechtsbasierte Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe, die Wunsch- und Wahlrechte stärkt, bürokratische Hürden abbaut und Betroffene konsequent beteiligt. Im Mittelpunkt muss eine inklusive Versorgung stehen – nicht Kostendämpfung auf Kosten der Betroffenen.