24. Juni 2025 | POSITION

Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) gehört zu den über 20 Fach- und Klinikverbänden, die das aktuelle Positionspapier der DGPPN zur Prävention von Gewalttaten mitzeichnen.

Im Zentrum des Dokuments steht eine klare Botschaft:
Die beste Gewaltprävention ist eine wirksame, zugängliche und respektvolle Behandlung psychischer Erkrankungen.

Das Papier betont, dass psychisch erkrankte Menschen weit häufiger von Gewalt betroffen sind als selbst Täter. Pauschale Stigmatisierung – etwa durch Forderungen nach Sonderregistern, Datensammlungen oder Kontrollgesetzen – weist die DGPPN gemeinsam mit den unterzeichnenden Verbänden entschieden zurück.

Stattdessen plädiert das Papier für:
? den Ausbau gemeindepsychiatrischer Hilfen
? aufsuchende Versorgung, auch in Krisensituationen
? die konsequente Nutzung vorhandener rechtlicher Spielräume, z. B. therapeutischer Auflagen
? und eine ethisch reflektierte Umsetzung aller Maßnahmen – im Sinne von Menschenrechten, Teilhabe und Verhältnismäßigkeit.

Die DGSP begrüßt den Fokus auf Versorgung statt Kontrolle, auf Kooperation statt Abschottung – und setzt sich gemeinsam mit den Mitzeichnenden für eine sozial gerechte, differenzierte und menschenwürdige Psychiatrie ein.

Gemeinsam stark!

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In der DGSP kommen Menschen zusammen, die sich für die Rechte von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen einsetzen und deren gemeindenahe Versorgung vorantreiben wollen.

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Mitglieder und Mitarbeitende von Mitgliedsinstitutionen erhalten attraktive Preisnachlässe bei DGSP-Veranstaltungen und vierteljährlich die Fachzeitschrift "Soziale Psychiatrie".