FA Wohnen

Kontinuität und Ausdauer ist die Stärke des FA. Er hat seine Arbeit fortgesetzt und Arbeitstreffen in verschiedenen Städten Deutschlands durchgeführt. Diese fördern den fachlichen Austausch der Ausschussmitglieder, schaffen Kontakte zu Einrichtungen und Diensten der psychiatrischen Versorgungslandschaft und bilden die Basis für darüber hinaus gehende Aktivitäten. Alle Mitglieder des FA sind in ihren jeweiligen Arbeitskontexten intensiv in Projekte und verantwortliche Arbeitszusammenhänge eingebunden. Dies verschafft zwar einerseits einen sehr genauen und guten Einblick in ganz unterschiedliche Themenbereiche; der damit verbundene hohe Arbeitsdruck setzt aber komplexen Aktivitäten deutliche Grenzen. Der Wechsel in der Zusammensetzung des FA in den vergangenen zwei Jahren war erheblich. Erneut verließen einige Mitstreiter aus unterschiedlichen Gründen den FA, sodass die Suche nach neuen Mitgliedern einen Teil der Aktivitäten ausbremste. Es gelang aber durch gezielte Ansprache interessierte Menschen zur Mitarbeit zu bewegen, allerdings sucht der Fachausschuss nach wie vor Mitwirkende aus Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern.

Trotz dieses personellen Umbruchs war der FA weiterhin aktiv.

  • Die im Fachausschuss 2012 erarbeitete Broschüre „Eingliederungshilfe auf dem Weg zur Inklusion“ findet inner- wie außerhalb der DGSP nach wie vor positive Resonanzen und ist immer wieder Anlass zu weitergehenden Veranstaltungen. Im diesem Jahr (2015) diskutieren wir die mögliche Überarbeitung und Aktualisierung der Broschüre um Themen wie Sozialraumorientierung und Teilhaberechte vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen zum Bundesteilhabegesetz.
  • Auch das Thema „Geschlossene Unterbringung“ ist ein Dauerbrenner in der Arbeit des Fachausschusses. Hier ist uns insbesondere die vielfach stattfindende Verlegung auch von jungen Menschen mit psychiatrischen Störungen in Einrichtungen der Pflegversicherung ein besonderer Schwerpunkt.
  • Aktuell beschäftigen wir uns mit dem Themenkomplex der Wirkung gemeindepsychiatrischer Arbeit und deren Beforschung, insbesondere im Hinblick auf die unterschiedlichen und zum Teil widersprüchlichen Entwicklungen der Eingliederungshilfe in Deutschland.

Für den Fachausschuss:

Jens Temme

Kontakt:
Jens Temme
(d) Stiftung Bethel | Bethel.regional
Region Ostwestfalen
Pavenstädterweg 13
44143 Gütersloh
Tel.: (05241) 2112976
Jens.Temme(at)bethel.de