»‚Teilhabe für alle!‘– Übergänge gestalten. Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) und die ‚Schwierigsten‘«

► 27. Juni 2017 | Köln

Unter dem Titel »‚Teilhabe für alle!‘ – Übergänge gestalten. Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) und die ‚Schwierigsten‘« fand in Köln nun bereits zum zweiten Mal eine Tagung zum BTHG und den "Schwierigsten" statt. Gemeinsame Veranstalter waren die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP), der Landschaftsverband Rheinland (LVR), die Arbeitsgemeinschaft Gemeindepsychiatrie im Rheinland (AGPR) und die Rheinische Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (RGSP).

Seit Anfang 2017 ist das Bundesteilhabegesetz (BTHG) in Kraft, das potentiell viele Veränderungen mit sich bringt. Anders als bei Planungsbeginn der Tagung vermutet, sind aktuell wesentliche Neuregelungen des BTHG noch nicht in Kraft getreten, noch bedarf es zahlreicher Ausführungsbestimmungen auf Landes- und kommunaler Ebene. Deshalb ging es insbesondere darum, sich mit den absehbaren Auswirkungen des BTHG auf die "Schwierigsten" zu beschäftigen. Dieser Begriff wurde in Ermangelung eines besseren gewählt, um diejenigen Menschen mit psychischer Behinderung zu bezeichnen, die einen hohen oder komplexen Hilfebedarf haben, eine geringe Absprachefähigkeit und Mitwirkungsbereitschaft aufweisen oder herausforderndes Verhalten zeigen und für die es daher schwierig ist, ein geeignetes Wohn- und Betreuungssetting zu finden.

Tagungsbericht folgt.