Jahrestagung der DGSP 2022

Systemfehler? Schwer zu erreichen ist nicht unerreichbar

► 10. bis 12. November 2022 in Leipzig 

»Hard to reach« – »Schwer zu erreichen«. Wer erreicht und wer verfehlt hier wen? Und warum möchten wir uns drei Tage damit befassen, dass Menschen in der Fachdiskussion als »Systemsprenger« oder »Heavy user« bezeichnet werden? Gemeint sind sehr verschiedene Individuen: Menschen mit sog. komplexem Hilfebedarf, mit herausforderndem Verhalten, mit existentiellen Problemlagen, denen z.B. langandauernde Schizophrenien, schwere Psychosen, ein Migrations- oder Fluchthintergrund oder Obdachlosigkeit zu Grunde liegen… Es handelt sich um Menschen, die regelmäßigen Kontakt mit dem Hilfesystem haben, für die jedoch die Behandlungsangebote nicht passend sind. Andere Betroffene werden von dem Versorgungssystem nicht erreicht und kommen in Kontakt mit der Polizei und den Ordnungsbehörden.

Daher soll der Fokus vor allem darauf liegen, dass für viele Menschen gerade umgekehrt Hilfs- und Unterstützungsangebote schwer zu erreichen sind.  Welche Barrieren verwehren diesen Menschen die Nutzung von Angeboten, die helfen könnten, warum gibt es diese Hürden und worin bestehen sie? Wo fängt der Verantwortungsbereich der Sozialpsychiatrie an? Für wen fühlen sich in der sozialpsychiatrischen Landschaft Tätige zuständig?

Wir möchten mit Ihnen den Prozess der gesamt-gemeindepsychiatrischen Verantwortung herausarbeiten und von den Menschen aus denken. Vielleicht hilft es dabei, »Hard to reach« als »ein weiteres Label für Menschen zu begreifen, die bei aller Heterogenität eine gemeinsame Stärke aufweisen: Sie widerstehen erfolgreich allen Angeboten von sozialer Arbeit und Psychiatrie.« (Martin Osinski)

Verantwortlich sind fehlende oder fehlerhafte Übergänge im Versorgungs- und Begleitsystem bzw. zwischen den SGB-Leistungen. Aber gerade dies ist nicht nur eine Frage unserer Fachdisziplin, sondern ein gesamtgesellschaftliches und politisches Thema.


Wir werden uns im Rahmen der Tagung zunächst mit dem wichtigen Lebensbereich des Wohnens beschäftigen, um dann in einem umfassenden Vortrags- und Diskussionsprozess die Herausforderungen für die Gemeindepsychiatrie in Bezug auf Personen darzustellen, die schwierig zu erreichen und zu unterstützen sind. Die vielfältigen Workshops zu kommunalen Hilfesystemen, Angeboten mit »Komm-Strukturen«, alternden Menschen oder Menschen mit Suchtproblematiken bieten die Gelegenheit, einzelne Lebensbereiche und Fachfragen mit Expert:innen und Kolleg:innen stärker herauszuarbeiten. Am dritten Tagungstag werden neben einem wissenschaftlichen Blick auf psychische Störungen besonders die Potenziale von der Behandlung zuhause und der Begleitung von Menschen mit Suchterkrankung in der Gemeindepsychiatrie thematisiert.

Die DGSP möchte bei alldem als zivilgesellschaftliche Organisation nicht nur fachspezifisch bleiben, sondern den praktischen Bezug auch zu politischen Entscheidungsträgern herstellen. Dazu werden wir zum Abschluss eine sozialpolitische Gesprächsrunde haben, in dem die Lehren und Erkenntnisse aus unserer Tagung direkt mit den Fachpolitiker:innen ausgetauscht werden können.

Nicht zuletzt wird das Fachprogramm auch mit Vorträgen  aus anderen wissenschaftlichen Disziplinen – der Soziologie und der Neurobiologie begleitet –, um unseren Denkhorizont zu erweitern und mit breiter Perspektive auf unsere subjektive Lebensrealität zu schauen.

Viel Freude und gute Erkenntnisse wünscht Ihnen Ihre Vorbereitungsgruppe

Hauptprogramm

Wir freuen uns auf ein abwechslungsreiches Programm. Wir behalten uns kurzfristige Änderungen vor. Das Workshop-Programm wird auf die Gegebenheiten angepasst. Alle Informationen erhalten Sie zeitnah auf dieser Seite.

Programmheft (PDF)

Das Begleitprogramm finden Sie in der rechten Spalte.

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    Donnerstag, 10.11.2021

    Symposium: Was ist psychisch krank, und wie gehen wir mit psychischer Krankheit um?
    ► Donnerstag, 10. November 2022, 10:00-12:00 Uhr

    Leitung: Georg Schomerus

    → Weitere Infos

    Moderation: Christel Achberger, Jessica Reichstein

    13:00 Uhr
    Begrüßung // Christel Achberger, 1. Vorsitzende der DGSP

    Grußworte // Thomas Fabian, Sozialbürgermeister der Stadt Leipzig
    Karl Lauterbach, Bundesminister für Gesundheit (wird medial eingespielt)

    Einführung in das Tagungsthema // Dyrk Zedlick

    13:45 Uhr
    Die offene Gesellschaft und ihre Grenzen – aktuelle Reflexionen // Wolfgang Engler

    14:45 Uhr
    Kaffeepause

    Leitthema Wohnen

    15:15 Uhr
    Perspektive eines ehemals Wohnungslosen // Andreas Jung

    15:45 Uhr
    Was besagt die S3-LL Psychosoziale Therapien zu Housing First? Die wissenschaftliche Perspektive // Uta Gühne

    16:00 Uhr
    Wohnsituation psychisch erkrankter Menschen // Wolfgang Bayer

    16:45 Uhr
    Verleihung des DGSP-Forschungs- und Nachwuchspreises 2022 | Laudatio und Kurzvorstellung der prämierten Arbeiten // Silvia Krumm | N.N.

    17:45 Uhr
    Ende des 1. Veranstaltungstag

    18:30 Uhr Mitgliederversammlung der DGSP

    Einladung (PDF)

    Freitag, 11.11.2021

    Moderation: Thomas Seyde, Dyrk Zedlick

    9:00 Uhr
    Die Menschwerdung des Gehirns und seiner Erkrankungen // Thomas Arendt

    10:00-10:30 Uhr
    Kaffeepause

    10:30-11:00 Uhr
    Herausforderungen der Gemeindepsychiatrie der Zukunft // Dyrk Zedlick und Thomas Seyde

    11:00-12:30 Uhr
    Podiumsdiskussion: Verschiedene Perspektiven auf die Situation von Personen, die schwer zu erreichen sind

    Ralf Hammer, Polizeihauptmeister, Leipzig || Lennart Tute, Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft || Tom Hübner, Sozialamt der Stadt Leipzig || Gudrun Geyler, Angehörige || Dyrk Zedlick || Nicolai Hojka, Selbsthilfe || Moderation: Thomas Seyde

    12:30-13:30 Uhr
    Mittagspause

    13:30-14:30
    »Hard to reach«  – Verschiedene Perspektiven // Stefan Corda, Dieter Schax

    14:30-15:30 Uhr
    Transfer zu den Workshops

    15:30-18:00 Uhr
    Workshops

    Workshop 1: Angst, Einsamkeit und unsichtbare Kämpfe; Frauen und Männer in der Obdachlosigkeit

    Luisa Schneider hat die Lebensrealität von obdachlosen Frauen beforscht und stellt Forschungsergebnisse vor, die auch konkrete Einzelbeispiele beinhalten. Akteure aus der gemeindepsychiatrischen Versorgung Leipzigs berichten von den Schwierigkeiten der Obdachlosenhilfe und diskutieren mögliche Unterstützungswege sowie gemeinsame Projekte mit der Wohnungslosenhilfe der Stadt Leipzig.

    Referent:innen: Luisa T. Schneider, Karola Seidler, Dyrk Zedlick

    Workshop 2: TheraPart direkt: Schulungsmaterial zur Umsetzung und Verständnis der S3-Leitlinien Psychosoziale Therapien

    Menschen mit psychischen Erkrankungen, ihre Angehörigen und Profis in der Versorgung kennen oft nicht die Inhalte und Empfehlungen der S3-Leitlinien. Dabei ist eine umfassende Kompetenz eine gute Voraussetzung zum Empowerment und zur Partizipation am gesellschaftlichen Leben. Die Referent:innen stellen in diesem Workshop das Schulungs- und Informationsmaterial u.a. in praktischen Übungen vor.

    Referent:innen: Uta Gühne,  Janine Quittschalle

    Workshop 3: Wie finden die Menschen mit Migrationshintergrund zu uns?

    Wie erreichen sie unsere Angebote?

    Mit der Tagung des Fachausschusses Migration der DGSP und der Landesärztekammer Sachsen im September 2019 in Dresden haben wir versucht, das Thema der psychosozialen Versorgung von Geflüchteten und Migrant:innen erstmals auf DGSP-Ebene unter dem Titel »Hilfen ohne Wenn und Aber« aufzugreifen.

    In vielen gemeinsamen Arbeitstreffen, Beratungen, Fortbildungen und in ständiger Zusammenarbeit haben die Referent:innen und ihre Mitstreiter:innen Probleme der psychosozialen Versorgung bearbeitet. Was ist schwieriger, was einfacher geworden?


    Aus der Arbeit und den Erfahrungen des Psychosozialen Zentrum Dresden berichtet dazu Katja Eisenkolb || Aus der Internationalen Praxis Dresden berichtet Ute Merkel


    Außerdem wird die Arbeit des DGSP-Fachausschusses Migration vorgestellt. Dieser setzt sich für die Verbesserung der Asylbedingungen für besonders vulnerable und traumatisierte Geflüchtete ein. Michaela Hoffmann berichtet von den Aktivitäten.

    Referent:innen: Ute Merkel und Michaela Hoffmann, Katja Eisenkolb

    Workshop 4: Arbeit erreichbar machen

    Workshop 4: Arbeit erreichbar machen

    Was sind die Probleme, passende Arbeit und Beschäftigung zu erreichen und wie kann es gelingen, Brücken zu schlagen? Es bedarf vor allem guter Beratung – insbesondere auch in psychiatrischen Kliniken und Ambulanzen. Es geht um Barrieren auf Seiten der Psychiatrieerfahrenen und auf Seiten der Betriebe. Eine passgenaue individuelle Förderung ist leider eher die Ausnahme als die Regel.

    Wir wollen auch Lösungen für diese Probleme anschauen. Wie kann Beratung, Kommunikation und personenzentrierte Unterstützung positiv gestaltet werden, wie können Leistungsanbieter und Leistungsträger besser zusammenarbeiten und wie sehen gelungene Beispiele in der Praxis aus.

    Referent:innen: Janet Engel-Fesca, Manfred Becker

    Workshop 5: Aktuelle Themen zur Gesundheitspolitik

    N.N.

    Rosi Haase

    Workshop 6: Teilhabebarrieren »Sucht« und »psychische Erkrankung« in der Arbeit mit wohnungslosen Menschen überwinden

    Suchtkranke Wohnungslose sind von multiplen Inklusionsschwierigkeiten betroffen: Psychische, soziale und justizielle Beeinträchtigungen verstärken sich in ihrer exkludierenden Wirkung wechselseitig.

    Meist gelingt den Betroffenen die Nutzung des Suchthilfesystems nicht. Doch erst der Zugang und die Inanspruchnahme (sucht-)medizinischer Hilfen schaffen die entscheidenden Voraussetzungen für die Realisierung von sozialer Teilhabe. Wie dies konkret aussehen kann, ist Thema des Workshops.

    Referent: Joachim J. Jösch

    Workshop 7: Plädoyer für eine Transformation der Maßregel durch die DGSP

    Die DGSP betrachtet die Ausgestaltung des forensischen Maßregelvollzugs in seiner heutigen Form als überholt und in seiner gegebenen Funktion als weitgehend wirkungslos. Es ist eine grundlegende Transformation von Nöten, um Mängel zu beseitigen und das System mit der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) vereinbar zu gestalten. DGSP-Mitglieder aus dem FA Forensik erarbeiteten Reformempfehlungen, die der Verband am 01.03.2022 in einem umfassenden Reformpapier veröffentlichte und damit eine kontroverse Diskussion auslöste.

    In diesem Workshop stellen die Autoren das Papier vor und zur Diskussion.

    Referenten: Martin Feißt, Heinz Kammeier, Ulrich Lewe, Peter Spindler

    Workshop 8: Medikation und Selbstmedikation - Psychopharmaka, Cannabis, Alkohol und Co.

    Die Themen Medikation und Selbstmedikation betreffen viele Menschen. Oftmals wird versucht, den Konsum von Stoffen als Selbstmedikation zu nutzen bspw. um Traumata zu verarbeiten oder zu verdrängen. Auch der schwierige Zugang mit sehr langen Wartezeiten zu ambulanter ärztlicher oder therapeutischer Begleitung oder schlechte Erfahrungen mit Psychopharmaka führen manchmal zu mehr Konsum von legalen und illegalen Drogen. Unter Umständen kann auch ein Wohnungsverlust damit zusammenhängen. 

    Menschen mit entsprechenden Erfahrungen werden in diesem Workshop davon berichten. Eine Gesprächsrunde soll die Möglichkeit bieten, unterschiedliche Perspektiven auszutauschen.

    Referent:innen: Sabine Haller, Jann E. Schlimme, Andreas Jung

    Workshop 9: Ungesehen – Komm-Struktur vs. Rückzug

    Einigen Nutzer:innen gelingt es nicht, sich aktiv Hilfe zu suchen. Sie geraten deshalb – erst recht unter den Corona-Bedingungen seit 2020 – noch mehr aus der Wahrnehmung. Was wäre möglich, um sie dennoch zu erreichen? Diese Frage korrespondiert auch mit den immensen Problemen, in ambulante Strukturen überzuleiten.

    Referentinnen: Heike Liebsch, Petra Schöne

    Workshop 10: Alternde Menschen und psychische Erkrankungen

    Die Situation von alternden Menschen mit psychischen Erkrankungen ist in den letzten Jahren deutlich schwieriger geworden. Dazu haben besonders die Corona-Pandemie und die damit verbundenen gesellschaftlichen Folgen und  Auswirkungen auf die Versorgung und Begleitung alternder und erkrankter Menschen beigetragen. Aspekte der Armut für die betroffenen Menschen treten dabei immer stärker in den Vordergrund. Das Helios Park-Klinikum Leipzig arbeitet mit seinen gerontopsychiatrischen Stationen eng mit den Akteur:innen des gemeinde-gerontopsychiatrischen Verbunds zusammen und bietet insbesondere diesen oft hochbetagten psychisch erkrankten Menschen u.a. die sog.  stationsäquivalente Behandlung (STäB) als ein Baustein gemeindenaher multiprofessioneller Hilfen  an. Das Konzept und wie es praktisch gestaltet wird, stellen die Mitarbeiter:innen vor und zur Diskussion.

    Referent:innen: Julia Baß, Regine Gläser, Lutz Gansera

    Workshop 11: Vorstellung und Diskussion prämierter Forschungsarbeiten

    Im Forschungsforum werden die prämierten und nominierten Arbeiten zum Forschungs- und Nachwuchspreis 2022 vorgestellt und diskutiert.

    Moderator:innen: Silvia Krumm, N.N.

    19:00 Uhr  Die tanzende Tagung - Tagungsfete mit Disko und Buffet in der Moritzbastei

    → https://www.moritzbastei.de/

    Samstag, 12.11.2021

    Moderation: Jan Roscher, Reinhard Strecker

    9:30-10:15 Uhr
    Nehmen psychische Störungen zu? // Steffi Riedel-Heller

    10:15-11:00 Uhr
    Die Behandlung zuhause als Türöffner für schwer zu erreichende Menschen // Katarina Stengler

    11:00-11:30 Uhr
    Kaffeepause

    11:30-12:15 Uhr
    Menschen mit Suchterkrankungen in der Gemeindepsychiatrie // Andreas Geiger | Martin Reker

    12:15-13:00 Uhr
    Welche politische Unterstützung benötigen Menschen, die schwer zu erreichen sind? Welche Barrieren müssen abgebaut werden?

    Kirsten Kappert-Gonther || Petra Schöne || Christel Achberger

    13:00 Uhr
    Ende der Veranstaltung

    Etwaige Programmänderungen behalten wir uns vor!

    Referent:innen /Moderator:innen

    Achberger, Christel, Dipl.-Psychologin, Beraterin, EX-IN-Ausbilderin, 1. Vorsitzende der DGSP, Flintbek

    Arendt, Thomas, Prof. Dr. med., Neurowissenschaftler, Geschäftsführender Direktor des Paul-Flechsig-Instituts für Hirnforschung

    Baß, Julia,  Stellv. Pflegedirektorin, Bereichsleiterin Pflege im Zentrum für Seelische Gesundheit, Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Helios Park-Klinikum Leipzig

    Bayer, Wolfgang, Diplom-Pädagoge, Bereichsleitung Sozialpsychiatrie, Rauhes Haus, Vorstandsmitglied BeB, Lehrbeauftragter an der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit, Hamburg

    Corda-Zitzen, Stefan, Dipl.-Sozialpädagoge, Geschäftsführer PHG Viersen, Vorstandsmitglied der DGSP und RGSP, Viersen

    Eisenkolb, Katja, Diplom-Psychologin, Projektleiterin im Psychosozialen Zentrum Dresden

    Engler, Wolfgang, Dr., Soziologe, Publizist, Berlin

    Fabian, Thomas, Prof. Dr. phil, Psychologe, Sozialbürgermeister der Stadt Leipzig

    Feißt, Martin, M.A., Soziologe, Lehrstuhl für Soziologie der Universität Witten/Herdecke

    Gansera, Lutz, Dipl. Psychologe, Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Helios Park-Klinikum Leipzig

    Geiger, Andreas, Sozialarbeiter mit suchttherapeutischer Zusatzausbildung, Leitung Heinrich-Egli-Haus Mainz (Wohnheim und Herberge für wohnungslose Männer) Mitglied im Landesvorstand DGSP Rheinland-Pfalz, Mainz

    Geyler, Gudrun, Vorstand Wege e.V., Leipzig

    Gläser, Regine, Dr. med., Psychiaterin und Psychotherapeutin, Oberärztin der Gerontopsychiatrie, Zusatzbezeichnung: Geriatrie, Palliativmedizin, Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Helios Park-Klinikum Leipzig

    Gühne, Uta, Dr. rer. med., Psychologin und systemische Psychotherapeutin, Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health (ISAP), Universität Leipzig, Medizinische Fakultät

    Haller, Sabine, EX-IN-Genesungsbegleiterin, Peer-Beraterin, Assistentin einer Praxis für Psychiatrie, stellvertretende Vorsitzende der Besuchsgruppe 3 der Berliner Besuchskommission, Vorstandsmitglied beim Kellerkinder e. V – Berlin,  Vorstandsmitglied der DGSP, Berlin

    Hammer, Ralf, Polizeihauptmeister, Leipzig

    Hoffmann, Michaela, Politologin, Mitarbeiterin der DGSP-Geschäftsstelle, Koordinatorin des DGSP-Fachausschusses Migration, Köln

    Hojka, Nicolai, Arbeitsgruppe Vorurteilsfrei, Leipzig

    Hübner, Tom, Stadt LeipzigLeipzig Sozialamt Abteilungsleiter Soziale Wohnhilfen, Leipzig

    Jösch, Joachim, Klinikleiter Fachkrankenhauses Vielbach

    Jung, Andreas, EX-IN-Genesungsbegleiter, EX-IN-Dozent, Vorstandsmitglied der DGSP, Marburg

    Kammeier, Heinz, Dr. jur. Jurist und evangelischer Theologe, Vorstandsmitglied der DGSP, Münster

    Kappert-Gonther, Kirsten, Dr. med., Psychiaterin und Psychotherapeutin, MdB, Bremen

    Krumm, Silvia, Dr. phil. Soziologin, Sprecherin des Fachausschusses Forschung der DGSP, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie II der Universität Ulm, Bezirkskrankenhaus Günzburg

    Lauterbach, Karl, Prof. Dr. med., Mediziner, Bundesgesundheitsminister, Köln

    Lewe, Ulrich, Dr. Diplom-Psychologe, Publizist, Bielefeld

    Liebsch, Heike, EX-IN-Sachsen e.V., Leipzig

    Merkel, Ute, Dr. med., Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Internationale Praxis Dresden

    Quittschalle, Janine, Dipl.-Psych., Psychologische Psychotherapeutin, ehemals Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health (ISAP), Universität Leipzig, Medizinische Fakultät

    Reichstein, Jessica, Dipl.-Sozialpädagogin, M.A. Social Work, Vorstandsmitglied der DGSP und HGSP, Hamburg

    Reker, Martin, Dr. med., Arzt für Psychiatrie, Ärztl. Psychotherapeut, Leitender Arzt der Abteilung Abhängigkeitserkrankungen der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Bethel, Bielefeld

    Riedel-Heller, Steffi, Prof. Dr. med., MPH, Psychiaterin und Psychotherapeutin, Direktorin am Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health (ISAP), Universität Leipzig, Medizinische Fakultät

    Schax, Dieter, Dipl.- Sozialarbeiter, Vorstandsvorsitzender Reha-Verein Mönchengladbach, Vorstandsmitglied RGSP und AGpR, Mönchengladbach

    Schlimme, Jann, Priv.-Doz. Dr. med. Dr. phil. M.A., Psychiater und Psychotherapeut mit den Schwerpunkten ambulanter Psychosenpsychotherapie und Psychosebegleitung, Berlin. Privatdozent für Psychiatrie und Psychotherapie an der Medizinischen Hochschule Hannover

    Schneider, Luisa T., Assistenzprofessorin in Sozial- und Kulturanthropologie, Vrije Universität Amsterdam; Forschungspartnerin, Department „Recht und Anthropology“, Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung, Halle

    Schöne, Petra, EX-IN-Sachsen e.V., Leipzig

    Schomerus, Georg, Prof. Dr. med., Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Leipzig

    Seidler, Karola, Genesungsbegleiterin, Verbund Gemeindenahe Psychiatrie Klinikum im Klinikum St. Georg gGmbH, Leipzig

    Seyde, Thomas, Diplom-Psychologe, Psychiatriekoordinator der Stadt Leipzig

    Speerforck, Sven, Dr. med., Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Oberarzt, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Leipzig

    Spindler, Peter, Dr. med., Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Chefarzt der Klinik für Forensische Psychiatrie Leipzig

    Stengler, Katharina, Prof. Dr. med., Psychiaterin und Psychotherapeutin, Direktorin des Zentrums für Seelische Gesundheit, Chefärztin der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Helios Park-Klinikum Leipzig

    Tute, Lennart, Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft (LWB), Leipzig

    Zedlick, Dyrk, Dr. med., Psychiater und Psychotherapeut, Chefarzt Verbund Gemeindenahe Psychiatrie im Klinikum St. Georg, Leipzig

    Organisatorisches und Information

    Anmeldung und Information

    Die verbindliche Anmeldung für die DGSP-Jahrestagung erfolgt über das Anmeldeformular auf der DGSP-Website. Sie erhalten daraufhin eine Anmeldebestätigung mit Rechnung und nach Zahlung der Teilnahmegebühr eine Eingangsbestätigung. Nur mit dieser Bestätigung ist die Teilnahme möglich!

    Bei schriftlicher Abmeldung bis zum 1. Oktober 2022 wird eine Bearbeitungsgebühr von 40 Euro erhoben. Bei bereits erfolgter Rechnungsbegleichung wird die Teilnahmegebühr abzüglich der Bearbeitungsgebühr zurückerstattet. Bei späterer Abmeldung ist eine Erstattung nicht mehr möglich, die Teilnahmegebühr wird in voller Höhe fällig. Dies gilt auch bei krankheitsbedingter Absage. Die Anmeldungen zur Tagung werden nach ihrem zeitlichen Eingang berücksichtigt.


    Symposium: Wenn eine Teilnahme ausschließlich zu dieser Veranstaltung beabsichtigt ist, ist eine schriftliche Anmeldung per Anmeldeformular über die Website erforderlich. Die Teilnahmegebühr von 15 Euro für das Symposium (ohne Besuch der Jahrestagung) wird vor Ort durch Barzahlung entrichtet. 

    Wegen der eventuell hohen Nachfrage werden DGSP-Mitglieder bis zum 1. September 2022 bevorzugt beim Anmeldeverfahren behandelt.


    Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
    DGSP-Bundesgeschäftsstelle
    Zeltinger Str. 9
    50969 Köln
    Tel.: (0221) 51 10 02
    Fax: (0221) 52 99 03
    E-Mail: info(at)dgsp-ev.de

    Tagungsgebühr

    • DGSP-Mitglieder/Mitarbeiter:innen von institutionellen Mitgliedern: 260,00 Euro
    • Nichtmitglieder: 295,00 Euro
    • Sozialhilfeempfänger:innen/Arbeitslose/Vollzeitstudent:innen (Nachweis bitte der Anmeldung beilegen): 80,00 Euro

    In der Tagungsgebühr sind Getränke und Speisen während der Veranstaltungszeiten inbegriffen.


    Tagungsfete: 25,00 Euro


    Das Tagungsbüro ist am 10. November 2022 ab 09:00 Uhr besetzt. Dort erhalten Sie die Tagungsunterlagen.


    Tagungsort

    Kupfersaal Leipzig
    Kupfergasse 2
    04109 Leipzig

    Anfahrtswege

    Informationen hierzu unter folgender Adresse: https://www.kupfersaal.de/kontakt


    Essen und Trinken

    In den Pausen ist die Versorgung mit Kaffee, Tee und Kaltgetränken vorgesehen. Am Mittag wird den Teilnehmenden ein Imbiss gereicht, für ein vegetarisches Angebot ist gesorgt. Essen und Trinken ist in der Tagungsgebühr enthalten.


    Übernachtungsmöglichkeiten

    Zu Hotels und Pensionen erhalten Sie Informationen im Internet (z.B. unter: www.booking.com).


    Zertifizierung

    Für diese Tagung ist die Anerkennung als ärztliche Fortbildungsveranstaltung bei der Ärztekammer Sachsen bewilligt.


    Haftung

    Die DGSP haftet nicht gegenüber den Teilnehmenden bei Unfällen, Verlusten oder Beschädigungen ihres Eigentums, es sei denn, der Schaden wurde von Mitarbeiter:innen der DGSP schuldhaft verursacht.


    Corona

    Bitte beachten Sie das DGSP-Corona-Hygienekonzept, das wir stetig den gesetzlichen Vorgaben anpassen. Wir werden bei der Tagung die dann aktuell gültigen Bestimmungen anwenden, sollte es solche geben.


    Datenschutz

    Die Abwicklung Ihrer Anmeldung zur Jahrestagung erfolgt mittels automatischer Datenverarbeitung. Mit Ihrer schriftlichen Anmeldung erteilen Sie uns Ihre ausdrückliche Zustimmung zur Speicherung Ihrer Daten und zur Datenverarbeitung, soweit diese zur Abwicklung der Anmeldung zur Teilnahme an der Jahrestagung erforderlich ist. So werden zur Teilnahme und Zuordnung in die angebotenen Arbeitsgruppen Teilnahmelisten mit Nennung von Vor- und Zuname ausgehängt. Dieser Praxis stimmen Sie mit der Anmeldung zu. Die Adressdaten werden möglicherweise verwendet, um Ihnen Informationen über den Verband oder zu für Sie interessanten Veranstaltungen der DGSP zukommen zu lassen. Der Nutzung Ihrer Daten zu Informationszwecken können Sie jederzeit durch eine entsprechende Mitteilung an unsere Bundesgeschäftsstelle widersprechen. Alle an uns übermittelten persönlichen Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Auf den Veranstaltungen der DGSP wird zwecks Dokumentation und Berichterstattung des Geschehens fotografiert. Laut § 23 (1) S. 3 KUG ist dies gestattet. Sollten Sie es ablehnen, in der Versammlungssituation fotografiert zu werden, bzw. sollten Sie nicht mit einer Veröffentlichung der Fotos einverstanden sein, bitten wir Sie, uns vor Ort Ihren Widerspruch mitzuteilen.

    Anmeldung

    Eine Anmeldung ist über das untenstehende Formular möglich.

    Alternativ können Sie sich den Anmeldecoupon herunterladen und ihn ausgefüllt an die Geschäftsstelle schicken (per Post oder Fax).

    Anmeldecoupon (PDF)

     

    Anmeldeformular für die Teilnahme an der DGSP-Jahrestagung 2022

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