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DGSP-Newsletter 8/2020 (5. November 2020)

Liebe Leserinnen und Leser!

Mit unserem aktuellen Newsletter möchten wir Sie auf das aktualisierte Pogramm unserer virtuellen Tagung "Sozialpsychiatrisches FachgesprächONLINE" aufmerksam machen, die nächste Woche stattfindet. Über Ihre Teilnahme freuen wir uns! Daneben gibt es wieder Neuigkeiten rund um die Themen psychische Gesundheit und Krankheit.

Kommen Sie gut durch den November und seien Sie herbstlich gegrüßt!

Inhalt

  • PROGRAMM-UPDATE: Sozialpsychiatrisches FachgesprächONLINE
  • Kleines DGSP-Jubiläum ONLINE
  • Virtuelle Tagung: Sucht und BTHG
  • Neuigkeiten
  • Auf die Ohren: Podcasts
  • "Verloren in Diagnosen"
  • Ankündigung: Neuer Kursstart "Komplementäre Nachsorge für psychisch kranke Straftäter"
  • Kurzfortbildungen 2021

Sozialpsychiatrisches FachgesprächONLINE

PROGRAMM-UPDATE

► 12.-14. November 2020

Nächste Woche findet unsere virtuelle Tagung "Sozialpsychiatrisches FachgesprächONLINE" statt. Informieren Sie sich hier über unser aktualisiertes Programm!

Die Beiträge spiegeln aktuelle Themen der sozialpsychiatrischen Landschaft wider und reichen von praktischen Themen wie der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes oder der Reduzierung von Zwangsmaßnahmen über gesellschaftliche Themen wie der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu Hilfen zur Selbsttötung bis zur Vorstellung unserer Forschungspreisträger*innen.

Anmeldungen sind noch möglich! Wir freuen uns auf Sie.

Kleines DGSP-Jubiläum ONLINE

► 12. November 2020 | 17:00-19:30 Uhr

Verpassen Sie auch nicht unser virtuelles Fach- und Festgespräch im Rahmen des Sozialpsychiatrischen FachgesprächsONLINE!

Neben feierlichen Grußworten wird es einen Rückblick auf 50 Jahre DGSP (Christian Reumschüssel-Wienert) und einen Beitrag zur Rolle der DGSP als zivilgesellschaftlicher Akteur (Matthias Rosemann) geben. Außerdem wird ein Trailer zu unserem Filmprojekt "Zeitzeugeninterviews" gezeigt.

Die Teilnahme ist kostenfrei und bedarf keiner Anmeldung. Den Link zur Veranstaltung finden Sie auf unserer Website.

Alle Infos zur Veranstaltung finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Ihr virtuelles Dabeisein!

Virtuelle Tagung: Sucht und BTHG

► 8. Dezember 2020 | 14:00-17:00 Uhr

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung zur virtuellen Tagung "Sucht und BTHG" in der Veranstaltungsreihe Begegnung mit süchtigen Klient*innen – eine unvermeidbare Herausforderung zum gemeinsamen Handeln.

Anmeldefrist: 15. November 2020. Teilnahmegebühr: 30 Euro.

PROGRAMM

Zur Entstehungsgeschichte des neuen BTHG – Warum konnte nicht alles bleiben wie bisher?
Tina Lindemann // Geschäftsführerin Freundeskreis Integrierte Dienste gGmbH, Berlin

Zur Selbstbestimmung suchtkranker Klient*innen im neuen BTHG: Warum die Sichtweise betroffener Klient*innen noch mehr berücksichtigt werden muss
Dr. Martin Reker // Psychiater, Psychotherapeut, ltd. Abteilungsarzt, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Bethel, Bielefeld

Nutzen des BTHG für Menschen, die aufgrund einer Suchterkrankung behindert sind/werden?
Karl-Heinz Schön // Leitung Fachbereich für Menschen mit seelischen Behinderungen und Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen, LWV Hessen, Darmstadt

Auswirkungen des BTHG auf das System der Suchthilfe
Prof. Dr. Jörg Weber // Professor für Sozialmedizin an der HTWK Leipzig

Alle Infos zur Veranstaltung und den Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

Neuigkeiten

Öffentliche Unterstützung für Unabhängige Beschwerdestelle in Hamburg gefordert

ÄrzteZeitung: Weil der ehrenamtliche Nachwuchs fehlte, hat die Unabhängige Beschwerdestelle für Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung in Hamburg e.V. zum 31. Oktober 2020 ihre Schließung verkündet. Der Paritätische Wohlfahrtsverband Hamburg setzt sich für den Erhalt der Einrichtung ein. Er fordert finanzielle Unterstützung aus öffentlichen Mitteln und eine Anbindung an die Hamburgische Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (HGSP). → Zum Beitrag

Huml will weniger sedierende Psychopharmaka in Pflegeheimen

Süddeutsche Zeitung: Im Rahmen der Studie "DECIDE-Projekt" soll in Bayern die Gabe sedierender Psychopharmaka bei Patient*innen in Pflegeheimen überprüft werden, um mögliche Wechselwirkungen zu analysieren und individuelle Empfehlungen für die behandelnden Ärzt*innen zu geben. Hiermit will Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) einen reduzierten Einsatz der Arzneimittel bei dementen Bewohner*innen von Pflegeheimen und ambulant betreuten Wohngemeinschaften erreichen. → Zum Beitrag

Neue Drogenpolitik gefordert

Anfang Oktober wurde der Alternative Drogen- und Suchtbericht (ADSB) 2020 vorgestellt. Die Herausgeber, der akzept Bundesverband und die Deutsche Aidshilfe, fordern verfügbare Ansätze der so genannten „Schadensminimierung“ beim Drogenkonsum, eine staatlich regulierte Abgabe von bisher illegalen Substanzen und einen drogenpolitischen Fachbeirat auf Bundesebene. → Zur Pressemitteilung

Erste-Hilfe-Kurse für psychische Gesundheit

Der Spiegel: Wie leiste ich jemandem Erste Hilfe, der Suizidgedanken hat oder eine Panikattacke? In Deutschland gibt es künftig Kurse, die das lehren. Das Zentralinstitut für seelische Gesundheit in Mannheim hat dafür das Projekt "Mental Health First Aid" (MHFA) aus Australien nach Deutschland geholt. → Zum Beitrag

Auf die Ohren

Public Health-Podcast

Da der Kongress "Armut und Gesundheit" 2020 wie so viele andere Tagungen ausfallen musste, hat sich das Tagungsteam dazu entschieden, in diesem Jahr relevante Themen per Podcast zu besprechen. Hierzu gehören u.a. "Armut & Psychische Gesundheit" (Episode 18) oder "Partizipation & Gesundheit" (Episode 4). → Zum Podcast

Redseelig - Podcast

Die Eckhard Busch Stiftung hat einen eigenen trialogischen Podcast gestartet rund um psychische Krisen, Erkrankungen und gegen das Stigma. Mit Betroffenen, Angehörigen und Expert*innen. → Zu den ersten beiden Folgen

"Verloren in Diagnosen"

Berliner Zeitung: Der Psychiater Dr. Samuel Thoma fordert weniger Organprofis, spezialisierte Großkliniken, Abrechnungsziffern und Dokumentationszwang. Dafür brauche es mehr Sozialprofis, die sich für die eigentlichen Lebensbedingungen vor Ort zuständig fühlen und eine Beziehung zu den Menschen anbieten. → Zum Beitrag

Komplementäre Nachsorge für psychisch kranke Straftäter

ANKÜNDIGUNG

► Kursstart: September 2021 | München

Die einjährige Fortbildung dient der Professionalisierung von Mitarbeiter*innen verschiedener psychosozialer Einrichtungen, die sich ihrer Verantwortung für (ehemals) forensische Patient*innen stellen und damit zu einer bedarfsgerechten Versorgung in der Region beitragen wollen. Der Kurs vermittelt mit viel Praxisbezug Grundkenntnisse über Besonderheiten der Behandlung und Rehabilitation im Maßregelvollzug. → Mehr Infos

Kurzfortbildungen 2021

Unsere Kurzfortbildungen finden derzeit in kleinen Gruppen und unter Einhaltung der aktuellen Hygienebestimmungen statt. Nutzen Sie noch unsere Frühbucheranmeldungen bis zum 31. Dezember 2020. → Kurzfortbildungen Programm 2021

Impressum

Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. (DGSP)

Zeltinger Str. 9
50969 Köln
Telefon: (0221) 51 10 02
E-Mail: info(at)dgsp-ev.de
Internet: www.dgsp-ev.de
Vereinsregister: Hannover Nr. 3896
Geschäftsführer: Richard Suhre
Redaktion: Marie Schmetz
Kontakt: newsletter(at)dgsp-ev.de

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