Seminar 62: Trauma und Recovery

Methoden traumasensiblen Arbeitens mit Klientinnen und Klienten aus der Sozialpsychiatrie

Vertiefungskurs für Fachkräfte mit Grundkenntnissen von Traumatisierung

Bei zirka fünfzig Prozent der Menschen mit psychischen Störungen liegen traumatische Ereignisse zugrunde. Oft ­lösen Anforderungen des Alltags und Krisensituationen traumabedingte »Alarmreaktionen« aus, die mit Gefühlen von Ohnmacht, Rückzug oder gewalttätigem Verhalten einhergehen und Auslöser für psychotische oder depressive Episoden sein können.

Gesundung (Recovery) ist möglich, wenn die Betroffenen Zusammenhänge zwischen ihrem aktuellen Verhalten und vergangener Traumatisierung herstellen und traumabasierte Reaktionen verändern können.

Dieser Kurs ist in erster Linie methodenorientiert.

Inhalt

  • Methoden zur Stabilisierung
  • Stärkung von Sicherheit, Kontrolle, Autonomie
  • Umgang mit Gefühlen
  • Indirekte Traumabearbeitung (Lebenslinie)
  • Umgang mit Flashbacks

Zielgruppe

Alle in der Sozialpsychiatrie Tätigen

Referentin

Manuela Ziskoven, Diplom-Soziologin, Weiterbildung Community Mental Health (USA), systemische Familientherapie (IF Weinheim), Transaktionsanalytikerin (CTA/P), EMDR-Therapeutin (EMDRIA), Heilpraktikerin für Psychotherapie (VFP), Stuttgart

Termin & Ort

5./6. November 2021 in Stuttgart

Zeitrahmen (16 Ustd.)

Fr. 11.00 bis 18.00 Uhr
Sa. 9.00 bis 17.00 Uhr

Weiterer Termin:

Seminargebühr

  • DGSP-Mitglieder: 230,– €
  • Nichtmitglieder: 275,– €

zzgl. Tagungshauspauschale:

  • Verpfl./Übern. EZ: 225,– €
  • ohne Übernachtung: 140,– €

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