Seminar 39: Psychiatrische Erkrankung und Familie

Gegenseitige Verstrickung und Möglichkeiten der Therapie

In der Psychiatrie treffen wir auf viele Patienten und Patientinnen, deren familiäres Umfeld an der Erkrankung »beteiligt« ist: Welche Auswirkung hat die Erkrankung auf Angehörige? Wie genau sind Betroffene mit ihrer Erkrankung in ihre Familien verstrickt? Wer verursacht was? Wann rät man Patienten eher zur »Abnabelung«, wann und wozu bezieht man Familienangehörige mit ein und – vor allem – wie?

In der Fortbildung geht es darum, die (Gesprächs-)Wünsche der Familien und Klienten zu verstehen, aufzugreifen und dazu ein passendes familientherapeutisches Angebot zu finden. Typische Muster von betroffenen Familien und Grundzüge systemischer Familientherapie werden vorgestellt. Ausgehend von Beispielen werden Möglichkeiten der Implementierung von Familientherapie im jeweiligen psychiatrischen Kontext entwickelt.

Inhalt

  • Einführung in die Familientherapie
  • Theorie von Mustern psychischer Erkrankungen in Familien
  • Kleingruppenarbeit und Rollenspiele
  • Erfahrungsaustausch; eigene Beispiele können eingebracht werden

Zielgruppe

Alle in der Psychiatrie Tätigen

Referent

Ansgar Cordes, Diplom-Sozialarbeiter, systemischer Therapeut, Supervisor, Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Ev. Krankenhauses Bergisch Gladbach

Termin & Ort

18./19. Juni 2021 in Frankfurt am Main

Zeitrahmen (16 Ustd.)

Fr. 11.00 bis 18.00 Uhr
Sa. 9.00 bis 17.00 Uhr

Seminargebühr

  • DGSP-Mitglieder: 230,– €
  • Nichtmitglieder: 275,– €

zzgl. Tagungshauspauschale:

  • Verpfl./Übern. EZ: 190,– €
  • ohne Übernachtung: 105,– €

Online-Anmeldung Kurzfortbildung

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