Seminar 19: Psychoseorientierte ­Gesprächsführung

Sozialpsychiatrische Arbeit mit psychotischen Menschen erfordert ein Verständnis des Erlebens in der Psychose und eine Gesprächsmethodik, die sowohl die Alltagsbegleitung als das Umgehen mit der psychischen Störung umfasst. Zur Bearbeitung der Psychose gehören Lebenskränkungen und Konflikte, Verstehen der psychotischen Inhalte sowie Hilfen zum Erkennen von Anzeichen einer psychotischen Entwicklung (Psychoedukation). Entscheidend für eine gelingende, trialogisch orientierte Gesprächsführung ist es, einen vertrauensvollen Kontakt zum Betroffenen herzustellen, der von Respekt, mitfühlendem Interesse und Wertschätzung geprägt ist.

Inhalt

  • Psychoseverständnis und Psychoseerleben
  • Bedeutung von traumatischen Erfahrungen
  • Gespräche bei akuter und lang andauernder Psychose
  • Systemische Gesprächsführung
  • Erarbeitung von Bewältigungsstrategien
  • Zusammenarbeit mit Angehörigen

Zielgruppe

Fachkräfte aus der Sozialpsychiatrie

Referentin

Manuela Ziskoven, Diplom-Soziologin, Weiterbildung Community Mental Health (USA), systemische Familientherapie (IF Weinheim), Transaktionsanalytikerin (CTA/P), EMDR-Therapeutin (EMDRIA), Heilpraktikerin für Psychotherapie (VFP), Stuttgart

Termin & Ort

22./23./24. März 2021 in Stuttgart

Zeitrahmen (24 Ustd.)

Mo. 11.00 bis 18.00 Uhr
Di. 9.00 bis 17.00 Uhr
Mi. 9.00 bis 17.00 Uhr

Seminargebühr

  • DGSP-Mitglieder: 345,– €
  • Nichtmitglieder: 415,– €

zzgl. Tagungspauschale:

  •  Verpfl./Übern. EZ:  360,– €
  •  ohne Übernachtung: 195,– €

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