Seminar 4: Das Bundesteilhabegesetz im sozialpsychiatrischen Alltag

Das 2017 in Kraft getretene Bundesteilhabegesetz (BTHG) wird bis 2022 Zug um Zug umgesetzt. Seine erklärten Ziele sind die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und die »Brechung der Ausgabendynamik« in der Eingliederungshilfe. Handelt es sich »nur« um ein hochkomplexes und kompliziertes Gesetzeswerk, mit dem sich Juristen und Fachreferentinnen der Verbände sowie Führungs- und Verwaltungskräfte der Einrichtungen und Dienste auf der einen Seite, die Fachkräfte bei den Leistungsträgern auf der anderen Seite beschäftigen müssen? Oder verändert dessen Anwendung die alltägliche Zusammenarbeit zwischen Menschen mit Handicaps und ihren professionellen Unterstützern so,
dass es wichtig ist, sich darauf vorzubereiten?

Alle Beteiligten sind herausgefordert, sich mit den zu erwartenden Auswirkungen des Gesetzes auf den Arbeitsalltag zu beschäftigen und diese so auszugestalten, dass sie zur Verbesserung der rechtlichen und faktischen Situation von Menschen mit Handicaps führen.

    Inhalt

    • Erarbeiten von Umsetzungsmöglichkeiten zu den Aspekten: Beratung, Antragstellung, Partizipation, Bedarfsermittlung, Assistenz, Wirkungskontrolle
    • Übungen zum Führen von Gesprächen und Verhandlungen im Sinne einer Entwicklungspartnerschaft

    Zielgruppe

    Alle sozialpsychiatrisch Tätigen

    Referent

    Lothar Flemming

    Termin & Ort

    3./4. Februar 2020 in Fulda

    Zeitrahmen (16 Ustd.)

    Mo. 11.00 bis 18.00 Uhr
    Di. 9.00 bis 17.00 Uhr

    Seminargebühr

    • DGSP-Mitglieder: 210,– €
    • Nichtmitglieder: 255,– €

    zzgl. Tagungshauspauschale:

    • Verpfl./Übern. EZ: 175,– €
    • ohne Übernachtung: 100,– €

    Online-Anmeldung Kurzfortbildung

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