Seminar 22: Eigensinn und Psychose

Was wir von unbehandelten und unkooperativen Patienten und Patientinnen lernen können

Enge Krankheitskonzepte erzeugen Non-Compliance und werden auch für die Psychiatrie selbst zum Problem. Was können wir lernen von unbehandelten und eigensinnigen Patienten für die Versorgungsstrukturen, unsere Behandlungsangebote, auch die Pharmakotherapie, für unser Krankheitsverständnis und Menschenbild?

Inhalt

  • Suche nach Eigenem und Suche nach Sinn – ein Auftrag, sozialpsychiatrische und psychotherapeutische Konzepte zu verbinden 
  • »Krankheitseinsicht« und »Compliance« – widersprüchliche Konstrukte einer bequemen Psychiatrie
  • »Wartende« psychiatrische Versorgungsstrukturen – untauglich, um wirklich Bedürftige zu erreichen 
  • Angehörige und Freunde – alleingelassen und nicht einbezogen
  • Ringen um Kooperation – die Faszination der Behandlung vor der Behandlung
  • Fallbeispiele, Geschichten, neuere Konzepte, innovative Strukturen

Zielgruppe

Alle in der Psychiatrie Tätigen; offen für den Trialog

Referent

Prof. Dr. phil. Thomas Bock

Termin & Ort

20./21. April 2020 in Würzburg

Zeitrahmen (16 Ustd.)

Mo. 11.00 bis 18.00 Uhr
Di. 9.00 bis 17.00 Uhr

Seminargebühr

  • DGSP-Mitglieder: 210,– €
  • Nichtmitglieder: 255,– €
  • Psychiatrie-Erfahrene: 30,– €

zzgl. Tagungshauspauschale: 

  • Verpfl./Übern. EZ: 210,– €
  • ohne Übernachtung: 150,– €

Literaturtipp: Bock, T.: Basiswissen: Umgang mit psychotischen Patienten. 8., überarb. u. erw. Aufl. Köln: Psychiatrie Verlag, 2013

Online-Anmeldung Kurzfortbildung

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