Seminar 12: Jung und wild in der Psychiatrie

Junge Erwachsene und deren herausforderndes Verhalten

In vielen Betreuungsformen bedeutet der Umgang mit jungen Erwachsenen eine besondere Herausforderung. Neigung zu Regelverletzungen, selbst- und fremdaggressives oder süchtiges Verhalten, »geheime« Bündnisse gegen das betreuende Personal oder gegen Mitpatienten sind typische Erscheinungsformen, mit denen sich professionell Helfende auseinandersetzen müssen

Hintergrund scheinen oft schwierige Beziehungen zur Herkunftsfamilie zu sein, die in den weiteren Betreuungskontext fortwirken, und die Neigung der Klientel, die Akzeptanz in der Peergroup viel wichtiger zu finden als mögliche Betreuungsziele

Anliegen des Seminars ist es, anhand Ihrer eingebrachten Fallbeispiele mögliche Hintergründe des herausfordernden Verhaltens zu diskutieren und neue Optionen betreuerischen Handelns zu entdecken.

    Inhalt 

    • Jugendtypische Erkrankungen 
    • Beziehungsdynamik beim Thema »Ablösung«
    • Strategien der Betreuung unter systemtheoretischen Aspekten 
    • Umgang mit »Sanktionen« 
    • Einübung von Gesprächsführung

    Methoden: Impulsreferate, Gruppenarbeit zu Fallbeispielen der Teilnehmenden, Rollenspiele

    Zielgruppe

    Alle in der Psychiatrie Tätigen, die mit jungen Erwachsenen arbeiten

    Referent

    Ansgar Cordes

    Termin & Ort

    6./7. März 2020 in Bielefeld

    Zeitrahmen (16 Ustd.)

    Fr. 11.00 bis 18.00 Uhr
    Sa. 9.00 bis 17.00 Uhr

    Seminargebühr

    • DGSP-Mitglieder: 210,– €
    • Nichtmitglieder: 255,– €

    zzgl. Tagungshauspauschale: 

    • Verpfl./Übern. EZ: 155,– €
    • ohne Übernachtung: 95,– €

    Online-Anmeldung Kurzfortbildung

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