Seminar 73: Cannabiskonsum und psychische Erkrankungen

Cannabis ist zur Alltagsdroge geworden und damit auch in psychiatrischen Einrichtungen präsent. Wechselwirkungen mit vielen psychischen Erkrankungen, z.B. Depressionen, Persönlichkeitsstörungen, ADHS und nicht zuletzt Psychosen, lassen sich nachweisen.

Doch wie zeigen sich diese Wechselwirkungen? Inwieweit verschlimmert der Konsum die Erkrankung? Wird die Substanz nur genutzt, um die Symptome (oder die Nebenwirkungen der Medikamente) zu lindern? Wann liegen Gründe vor, die für den Konsum und die Erkrankung gleichzeitig verantwortlich sind?

Für uns professionell Tätige stellt sich damit die Frage, wie wir mit diesen Wechselwirkungen im Arbeitsalltag umgehen können, welche Haltung wir einnehmen müssen. Die aktuellen Entwicklungen, Cannabis als Medikament einzusetzen, lösen zusätzlich sowohl neue Hoffnungen als auch Verunsicherung bei Erkrankten und Helfenden aus. Oft ist Cannabis nun als Medikament gegen eben jene Erkrankungen im Gespräch, für deren (Mit-)Verursachung bzw. Verschlimmerung es verantwortlich gemacht wird.

Inhalt

  • Grundlegende Informationen über Cannabis
  • Erarbeitung der Wechselwirkungen zu relevanten psychischen Erkrankungen
  • Entwickeln von Interventionsmöglichkeiten
  • Praxisorientierte Umsetzung

Zielgruppe

Alle, die in ihrem Berufsalltag mit Cannabiskonsumenten zu tun haben

Referent

Michael Büge

Termin & Ort

29./30. November 2019 in Frankfurt am Main

Zeitrahmen (16 Ustd.)

Fr. 11.00 bis 18.00 Uhr
Sa. 9.00 bis 17.00 Uhr

Seminargebühr

  • DGSP-Mitglieder: 205,– €
  • Nichtmitglieder: 250,– €

zzgl. Tagungshauspauschale:

  • Verpfl./Übern. EZ: 165,– €
  • ohne Übernachtung: 90,– €

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