Seminar 68: So kann man doch nicht leben!?

Vermüllt und verwahrlost – was tun?

In vielen Bereichen der sozialen Arbeit gibt es immer häufiger Situationen, in denen Betreuende auf vernachlässigte Menschen und ein verwahrlostes Wohnumfeld treffen. Die ersten Impulse sind oft, die Wohnung auf der Stelle zu verlassen oder aber mit aktivem Handeln einen menschenwürdigen Zustand herzustellen. Meistens geht jedoch weder das eine noch das andere.

Wie kann man unter solchen Bedingungen arbeiten? Wer macht den Betreuten klar, dass der angetroffene Zustand nicht länger geduldet werden kann, und wann ist dieser Zeitpunkt gekommen? Und: Wann werden Helfende selbst zur Verantwortung gezogen?

Wir diskutieren, welche Handlungsspielräume Mitarbeitende haben und wo ihre Grenzen sind. Sie können Ihre persönlichen Erfahrungen einbringen und eigene Strategien für den Umgang mit Verwahrlosung entwickeln.

Inhalt

  • Das Phänomen Verwahrlosung
  • Reflexion persönlicher Erfahrungen
  • Klärung der eigenen Haltung zu Ordnung/Sauberkeit
  • Möglichkeiten im Umgang mit den Betroffenen
  • Einbeziehung der Angehörigen
  • Gesetzliche Betreuung: Möglichkeiten und Grenzen
  • Zwangsmaßnahmen und Konsequenzen

Zielgruppe

Alle in der Psychiatrie Tätigen, Angehörige, Psychiatrie-Erfahrene

Referentin

Ulla Schmalz

Termin & Ort

11./12. November 2019 in Weimar

Zeitrahmen (16 Ustd.)

Mo. 11.00 bis 18.00 Uhr
Di. 9.00 bis 17.00 Uhr

Weiterer Termin: 4./5. Februar 2019 in Freiburg i. Br., siehe Seminar 4

Seminargebühr

  • DGSP-Mitglieder: 205,– €
  • Nichtmitglieder: 250,– €
  • Psychiatrie-Erfahrene: 30,– €

zzgl. Tagungshauspauschale:

  • Verpfl./Übern. EZ: 170,– €
  • ohne Übernachtung: 105,– €

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