Seminar 6: Jung und wild in der Psychiatrie

Junge Erwachsene und deren herausforderndes Verhalten

In vielen Betreuungsformen bedeutet der Umgang mit jungen Erwachsenen eine besondere Herausforderung. Neigung zu Regelverletzungen, selbst- und fremdaggressives oder süchtiges Verhalten, »geheime« Bündnisse gegen das betreuende Personal oder gegen Mitpatienten sind typische Erscheinungsformen, mit denen sich professionell Helfende auseinandersetzen müssen

Hintergrund scheinen oft schwierige Beziehungen zur Herkunftsfamilie zu sein, die in den weiteren Betreuungskontext fortwirken, und die Neigung der Klientel, die Akzeptanz in der Peergroup viel wichtiger zu finden als mögliche Betreuungsziele

Anliegen des Seminars ist es, anhand Ihrer eingebrachten Fallbeispiele mögliche Hintergründe des herausfordernden Verhaltens zu diskutieren und neue Optionen betreuerischen Handelns zu entdecken.

Inhalt 

  • Jugendtypische Erkrankungen 
  • Beziehungsdynamik beim Thema »Ablösung«
  • Strategien der Betreuung unter systemtheoretischen Aspekten 
  • Umgang mit »Sanktionen« 
  • Einübung von Gesprächsführung

Methoden: Impulsreferate, Gruppenarbeit zu Fallbeispielen der Teilnehmenden, Rollenspiele

Zielgruppe

Alle in der Psychiatrie Tätigen, die mit jungen Erwachsenen arbeiten

Referent

Ansgar Cordes

Termin & Ort

15./16. Februar 2019 in Köln

Zeitrahmen (16 Ustd.)

Fr. 11.00 bis 18.00 Uhr
Sa. 9.00 bis 17.00 Uhr

Seminargebühr

  • DGSP-Mitglieder: 205,– €
  • Nichtmitglieder: 250,– €

zzgl. Tagungshauspauschale: 

  • Verpfl./Übern. EZ: 170,– €
  • ohne Übernachtung: 115,– €

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