Seminar 59: Mentalisieren in sozialen Systemen

Theorie und Praxis mentalisierungsbasierter Behandlung in sozialpsychiatrischen Arbeitsfeldern

Mentalisieren ist die Fähigkeit, mentale Zustände (d.h. Gefühle, Intentionen, Grundannahmen) bei sich selbst und anderen sowohl unmittelbar wahrnehmen als auch über mentale Zustände bei sich und anderen nachdenken zu können, um entsprechendes Handeln als sinnhaft zu begreifen.

Gelingendes Mentalisieren gilt mittlerweile als grundlegend nicht nur für psychische Gesundheit, sondern auch als Voraussetzung sozialer Orientierung und sinnvollen sozialen Handelns. Eine Arbeitsgruppe in England (um Peter Fonagy und Anthony Bateman) hat therapeutische Methoden entwickelt, die für das Mentalisieren auch bei schwerer psychisch erkrankten Menschen besonders förderlich sind und die für deren Genesung besonders positive Effektstärken erzielt haben.

Inhalt

  • Einführung in die Theorie des Mentalisierens
  • Entwicklungen und Störungen des Mentalisierens in der Lebensgeschichte
  • Anwendung des Mentalisierens in sozialpsychiatrischen Arbeitsfeldern
  • Einübung von Interventionen in Kleingruppenarbeit und Rollenspielen

Zielgruppe

Alle in Psychiatrie und psychosozialen Arbeitsfeldern Tätigen

Referent

Ansgar Cordes

Termin & Ort

11./12. Oktober 2019 in Frankfurt am Main

Zeitrahmen (16 Ustd.)

Fr. 11.00 bis 18.00 Uhr
Sa. 9.00 bis 17.00 Uhr

Seminargebühr

  • DGSP-Mitglieder: 205,– €
  • Nichtmitglieder: 250,– €

zzgl. Tagungshauspauschale:

  • Verpfl./Übern. EZ: 165,– €
  • ohne Übernachtung: 90,– €

Anmeldeformular Kurzfortbildungen

Kontaktdaten privat
E-Mail Adresse (privat o. geschäftlich)
Kontaktdaten geschäftlich
Rechnungsanschrift (Bitte füllen Sie die Felder zu 'Kontaktdaten geschäftlich' aus, falls die Rechnung an den Arbeitgeber geht!)
Datenschutz