Seminar 58: Ressourcenorientierung: Wie gesund sind psychisch erkrankte Menschen?

Der Versuch der ganzheitlichen Wahrnehmung des erkrankten Menschen scheitert im Arbeitsalltag leicht an dem traditionellen Verständnis von Gesundheit, verstanden als Abwesenheit von Krankheit. Die Betroffenen werden allzu leicht auf ihre Erkrankung reduziert, ihr subjektives Erleben, ihre Bewältigungsversuche und die Sinnhaftigkeit ihres Verhaltens werden nicht als Ressourcen genutzt.

Gleichzeitig arbeiten Bezugspersonen mit viel Engagement daran, das Leid des psychisch erkrankten Menschen zu lindern, Wege der Gesundung zu finden. Und doch zeigt sich oft keine oder nur wenig Veränderung; die Hilfsangebote scheinen nicht erfolgreich.

Dies ist nicht nur frustrierend, sondern emotional auch sehr belastend. Die Gefahr der resignativen Aufgabe des Engagements und des Ausbrennens ist groß. Welche Handlungsalternativen gibt es, um die Beziehung ganzheitlich und damit sinnvoll und befriedigend zu erleben?

Inhalt

  • Definition der Begriffe Gesundheit und Krankheit und deren Bedeutung für die Beziehungsgestaltung
  • Modelle ressourcenorientierter Ansätze: Salutogenese, Empowerment, Sinnsuche, Resilienzförderung
  • Alternative Handlungsmöglichkeiten und Selbstfürsorge

Zielgruppe

Alle in der Psychiatrie Tätigen, Angehörige, Psychiatrie-Erfahrene

Referent

Paul Stammeier

Termin & Ort

11./12. Oktober 2019 in Hamburg

Zeitrahmen (16 Ustd.)

Fr. 11.00 bis 18.00 Uhr
Sa. 9.00 bis 17.00 Uhr

Seminargebühr

  • DGSP-Mitglieder: 205,– €
  • Nichtmitglieder: 250,– €
  • Psychiatrie-Erfahrene: 30,– €

zzgl. Tagungshauspauschale:

  • Verpfl./Übern. EZ: 200,– €
  • ohne Übernachtung: 125,– €

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