Seminar 46: Junge Menschen in seelischen Krisen – was ist da eigentlich los?

Betreuungs- und Hilfeplanungen, Zielsetzungen und prognostische Aussagen gehören zum sozialpsychiatrischen Alltag. Aber junge Menschen in seelischen Krisen lassen sich oft nicht in vorgefertigte Raster pressen. So planen wir Hilfen häufig an ihnen und den tatsächlichen Gegebenheiten vorbei.

Wir wollen uns im Seminar mit der Individualität einzelner junger Menschen beschäftigen, sie gemeinsam ergründen und Ideen zur Betreuung, Zielsetzung und prognostischen Einschätzung entwickeln.

Inhalt

  • Mithilfe der »operationalisierten psychodynamischen Diagnostik« (OPD-KJ-2), ein diagnostisches System für das Kindes- und Jugendalter, können wir psychologische Dimensionen erfassen und Hypothesen entwickeln. Die OPD wird vornehmlich in Forschungsprojekten angewandt, kann aber auch in der Alltagspraxis eingesetzt werden, um zielführende Betreuungs- und Therapieplanungen vorzunehmen. Im Fokus stehen dabei verschiedene Ebenen: Bindungs- und Beziehungsrepräsentanzen, Konflikte, psychische Struktur sowie Behandlungs- und Betreuungsvoraussetzungen.
  • Wie im Seminar »Ent- und ver-wickelt« (siehe Seminar 30 ) wollen wir auch in dieser Fortbildung mit Falldarstellungen arbeiten.

Zielgruppe

Alle in der Psychiatrie Tätigen, die mit jungen Erwachsenen arbeiten

Referentin

Carmen Eger

Termin & Ort

26./27. August 2019 in Erkner (bei Berlin)

Zeitrahmen (16 Ustd.)

Mo. 11.00 bis 18.00 Uhr
Di. 9.00 bis 17.00 Uhr

Seminargebühr

  • DGSP-Mitglieder: 205,– €
  • Nichtmitglieder: 250,– €

zzgl. Tagungshauspauschale:

  • Verpfl./Übern. EZ: 130,– €
  • ohne Übernachtung: 90,– €

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