Seminar 32: Kontakt- und Begegnungsstätten: zwischen Selbsthilfe, Pflichtversorgung und Gemeinde

Seit der Psychiatriereform haben sich psychosoziale Kontaktstellen als »offene Hilfen« in einem ausdifferenzierten ambulanten Versorgungssystem sehr unterschiedlich entwickelt. Von der Teestube bis zum »multifunktionalen Kern« oder »Herzstück« der gemeindepsychiatrischen Zentren, entweder eingebunden in Tagesstätten oder aus der Selbsthilfe entstanden, arbeiten sie gemeindenah auf der Basis von Freiwilligkeit und haben alle denselben Auftrag: unbürokratischen und offenen Zugang zu garantieren und eine Atmosphäre zu schaffen, die Austausch und Begegnung ermöglicht.

Was können wir voneinander lernen, welche Perspektiven gibt es?

Inhalt

  • Geschichte und Entwicklung der »offenen Hilfen«
  • Kontaktstellen in der Versorgung
  • Zielgruppe und Angebotsstruktur
  • Sozialpsychiatrische Praxisansätze: Begegnung und Austausch
  • Kontaktstellen und Inklusion: Chancen und Grenzen
  • Vernetzung; Evaluation; Perspektiven für die Zukunft

Zielgruppe

Mitarbeitende von Kontaktstellen, alle Interessierten; offen für den Trialog

Referentin/Referent

Astrid Delcamp, Thomas R. Müller

Termin & Ort

17./18. Mai 2019 in Erfurt

Zeitrahmen (16 Ustd.)

Fr. 11.00 bis 18.00 Uhr
Sa. 9.00 bis 17.00 Uhr

Seminargebühr

  • DGSP-Mitglieder: 205,– €
  • Nichtmitglieder: 250,– €
  • Psychiatrie-Erfahrene: 30,– €

zzgl. Tagungshauspauschale:

  • Verpfl./Übern. EZ: 170,– €
  • ohne Übernachtung: 100,– €

Literaturtipp: Delcamp, A.: Basiswissen: Kontakt- und Begegnungsstätten für psychisch erkrankte Menschen. Köln: Psychiatrie-Verlag, 2010

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