Kurzfortbildungen

Seminar 42: »Spielend Räume öffnen«

Veranstaltungsdatum
16. /17. September 2024
Veranstaltungsort
Bielefeld

Hotel Lindenhof
Quellenhofweg 125     
33617 Bielefeld

Gebühren
DGSP-Mitglieder: 250,– €
  • Nichtmitglieder: 295,– €

zzgl. Tagungshauspauschale:

  •  Verpfl./Übern. EZ: 210,– €
  •  ohne Übernachtung: 130,– €
Referent:in
Stephan B. Antczack

Theaterpädagoge (Ltg. !Theater der Verrückten"), Kunstpädagoge und Historiker, sozialpsychiatrischer Bezugsbegleiter, Krankenpfleger, Fachkraft für Suchtprävention und Netzwerkgespräche

Anmeldung möglich

Beschreibung

Das Spiel mit Mitteln des Theaters erhält in der sozialpsychiatrischen Praxis eine wachsende Bedeutung. In sozialpädagogischen Handlungsfeldern entstehen Theatergruppen mit Zielen wie Alltagsstrukturierung, Förderung von Dialogbereitschaft und Lebensweltorientierung, Rollenidentifikation und -differenzierung sowie Selbst- und Fremdwahrnehmung.

Grundlage für jede dramatische Konstellation sind Konflikte in Beziehungen. Exakt das, was aus psychischen Problemlagen hervorgeht. Theater bietet Raum für die Untersuchung von Hierarchien, Macht und Entscheidungen unter gesellschaftlichem Vorzeichen. In vielen Studiengängen der Sozialpädagogik sind theaterpädagogische Schwerpunkte Teil des Curriculums. Theatergruppen können stationäre Behandlung und ambulante Nachsorge verbinden oder einen Übergang von ambulanten Versorgungsstrukturen zur Selbsthilfe bieten.

Inhalte

Inhalt

  • Einführung  in die Theaterarbeit anhand des „Theaters der Verrückten“
  • Kennenlernen verschiedener Theaterformen wie:
    • „Theater der Unterdrückten“ (TdU) nach Augusto Boal
    • Pädagogische Wurzeln des TdU bei Paolo Freire
    • „Regenbogen der Wünsche“ und Bezüge zum Psychodrama
    • „Veto-Prinzip“ nach Maike Plath
    • Improvisationstheater nach Keith Johnstone (Status und Flow)
  • Praktische Übungen
  • Umsetzung in die sozialpsychiatrische Arbeit: Schwierigkeiten im gesellschaftlichen Alltag werden ebenso problematisiert wie das Verhältnis zu Körper und Kleidung oder neuen Medien. Die Fortbildung ermutigt, Elemente des Theaters in die sozialpsychiatrische Praxis einfließen zu lassen und Spielräume zu eröffnen.

Zielgruppe

Alle in der Psychiatrie Tätigen, die Lust haben, Grundkenntnisse der Theaterarbeit zu erlernen und in der Praxis auszuprobieren

Zeitrahmen (16 Ustd.)

Mo. 11.00 bis 18.00 Uhr
Di. 9.00 bis 17.00 Uhr

Anmeldung

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Zeltinger Str. 9
50969 Köln
Tel.: (0221) 51 10 02
Fax: (0221) 52 99 03
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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