Trauma und Bindung im Sozialpsychiatrischen Kontext

In der Sozialpsychiatrie wird die Bezugspflege und die Beziehung zwischen Therapeut und Patient selbstverständlich in den Fokus ihrer Theorie und Praxis gestellt. Die „haltende Beziehung“ wird immer wieder erwähnt, dabei aber wenig theoretisch begründet.

In dem FachgesprächONLINE möchten wir uns über die Bedeutung der Bindungstheorie nach John Bowlby, beispielhaft im Kontext von Anpassungs- und Traumafolgestörungen, austauschen, unsere unterschiedlichen Expertisen aus Beruf und persönlicher Erfahrung einbringen, gemeinsam diskutieren und verankern, was letztendlich für Betroffene als hilfreich erlebt wird.

Referentinnen

Claudia Chodzinski ist Diplom-Sozialarbeiterin/-pädagogin (FH), Fachkraft für Sozialpsychiatrische Betreuung – Soziotherapeutin, Fachberaterin für Psychotraumatologie und Pädagogik (ZptN), examinierte Krankenschwester sowie Psychodramapractitioner (IACC)

Sabine Haller ist EX-IN-Genesungsbegleiterin, Peer-Beraterin, Assistentin einer Praxis für Psychiatrie, stellvertretende Vorsitzende der Besuchsgruppe 3 der Berliner Besuchskommission, Vorstandsmitglied beim Kellerkinder e. V - Berlin sowie Vorstandsmitglied der DGSP