Ausschreibungs- und Auswahlverfahren

Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. verleiht alle zwei Jahre einen Forschungs- und einen Nachwuchspreis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Sozialpsychiatrie.

Die Ausschreibung des Forschungs- und Nachwuchspreises 2020 finden Sie ab ca. Oktober 2019 an dieser Stelle.

Forschungspreis

Der DGSP-Forschungspreis wird für theoretische und empirische Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Sozialpsychiatrie verliehen. Kriterien für die Vergabe sind insbesondere die Relevanz für die Versorgung psychisch erkrankter Menschen, der innovative Charakter und die methodische Qualität. Die Arbeiten können von Autor*innen selbst oder durch Dritte eingereicht werden. Die auszuzeichnende Arbeit sollte nicht älter als vier Jahre sein. Der Forschungspreis ist mit 3.500 Euro dotiert.

Der Forschungspreis wird an einzelne Wissenschaftler*innen oder Forschungsgruppen auf Vorschlag des Fachausschusses Forschung durch den Vorstand der DGSP verliehen. Der Fachausschuss Forschung wird von einer externen Jury beraten, der Prof. Dr. Petra Gromann (Fulda), Prof. Dr. Thomas Kallert (Dresden), Prof. Dr. Wulf Rössler (Zürich), Dorothea Sauter (Münster), Dipl.-Päd. Christiane Tilly (Bünde) und Prof. Dr. Johannes Wancata (Wien) angehören.

Dem Psychiatrie Verlag als Mitinitiator und -Sponsor des Forschungspreises werden ebenso wie anderen unterstützenden Verlagen die prämierten Arbeiten zur Publikation empfohlen.

Nachwuchspreis

Der DGSP-Nachwuchspreis wird an Nachwuchswissenschaftler*innen aus dem Gebiet der Sozialpsychiatrie verliehen. Kriterien für die Vergabe des Nachwuchspreises sind insbesondere die Relevanz für die Versorgung psychisch erkrankter Menschen, der innovative Charakter und die methodische Qualität. Der Nachwuchspreis ist mit 1.500 Euro dotiert.

Es können sich Absolvent*innen und Studierende von Fachhochschulen und Universitäten mit einer Forschungsarbeit bewerben, die noch nicht promoviert sind. Angesprochen sind beispielsweise die Studiengänge Pflege, Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Sozialmanagement, Medizin, Psychologie und Soziologie. Projektarbeiten, Bachelor-, Diplom- und Masterarbeiten sind willkommen.

Der Forschungspreis wird auf Vorschlag des Fachausschusses Forschung durch den Vorstand der DGSP verliehen. Der Fachausschuss Forschung wird von einer externen Jury beraten, der Prof. Heiko Löwenstein (Freiburg), Dr. Friederike Schmidt (Berlin) und Dr. Sabine Weißflog (Münsterlingen) angehören.

Auswahlverfahren

Die Auswahlregeln und Verfahrensweisen wurden vom Vorstand der DGSP in Kooperation mit dem Fachausschuss Forschung festgelegt. Ziel war und ist, ein klares, transparentes und demokratisches, wissenschaftliches Regelwerk für die Vergabe der beiden Preise festzulegen und umzusetzen. Die Preise sind multiprofessionell und methodenoffen angelegt, damit die ganze Breite sozialpsychiatrischer Forschung abgebildet werden kann.

Eingereichte Arbeiten werden von zwei Gutachter*innen aus dem Fachausschuss Forschung beurteilt, ob sie nominiert werden sollen. Falls sie zu unterschiedlichen Einschätzungen kommen, wird ein dritter Gutachter zugezogen. Die vom Gutachterkreis fünf nominierten Arbeiten werden dann an eine externe Jury weitergeleitet, die ihrerseits ihre Voten abgibt, aus denen die Preisträgerin bzw. der Preisträger ermittelt wird. Die Preise werden durch den Vorstand der DGSP verliehen und anlässlich der DSGP-Jahrestagung überreicht.

Sponsoren

Das Preisgeld wird ausschließlich über Spenden finanziert.

Bisherige Sponsoren waren: bruderhaus DIAKONIE (Reutlingen), Eckhard Busch Stiftung (Köln), Platane 19 e.V. (Berlin), Verein Daheim (Gütersloh), Paranus-Verlag (Neumünster), Psychiatrie Verlag (Köln), Verein für Psychiatrie und seelische Gesundheit e.V. (Berlin), Kölner Verein für die Rehabilitation psychisch Kranker e.V., Verein für die Rehabilitation psychisch Kranker e.V. (Mönchengladbach), SPIX e.V. (Wesel) sowie die Bundesgeschäftsstelle der DGSP in Köln und die Landesverbände Westfalen, Niedersachsen, Rheinland, Hessen, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Brandenburg.