Neuroleptikadebatte

Stellungnahme des Fachausschusses zu Reduktionsstudien

Der DGSP-Fachausschuss Psychopharmaka hat zur Teilnahme an Reduktionsstudien von Neuroleptika Stellung bezogen.
Wissenschaftliche Studien zur Neuroleptika-Reduktion sind grundsätzlich zu begrüßen. In den existierenden Studien zu dieser Problematik werden die Erfahrungen ehemaliger Neuroleptika-Nutzer jedoch nur unzureichend beachtet: Typischerweise wird die Dosis viel zu schnell reduziert und es werden oft nur vordergründige Formen der Unterstützung angeboten.

Stellungnahme

Leitfaden zur Erstellung eines Krisenplans

Um für eine mögliche nächste Krise gut vorbereitet zu sein, ist ein Krisenplan für Psychose-Erfahrene und ihre Angehörigen oft hilfreich. Dieser Plan kann in einem angeleiteten Netzwerkgespräch mit dem Betroffenen und allen therapeutischen und hilfsbereiten persönlichen Unterstützungspersonen entwickelt werden. Volkmar Aderhold hat eine Arbeitshilfe für dieses Gespräch entwickelt, die Sie hier herunterladen können.

Leitfaden

DGSP kritisiert Pressemitteilung des "Aktionsbündnisses Seelische Gesundheit"

Im Januar diesen Jahres veröffentlichte das "Aktionsbündnis Seelische Gesundheit" eine Pressemitteilung mit dem Titel "Psychopharmaka – Fluch oder Segen". Die DGSP kritisiert in ihrer Stellungnahme, dass dieses Papier Grundsätze guter Information und Aufklärung verletzt.

Stellungnahme

Neuroleptika reduzieren und absetzen

Eine Broschüre für Psychose-Erfahrene, Angehörige und Professionelle aller Berufsgruppen

Eine wichtige Frage in der psychiatrischen Versorgung ist die Dosierung von Neuroleptika. Der trialogisch zusammengesetzte DGSP-Fachausschuss „Psychopharmaka“ hat Forschungsergebnisse und Erfahrungen zusammengetragen: Wie kann ein verantwortungsvoller Umgang mit Neuroleptika  – und auch ein mögliches Reduzieren – gelingen? Die Autorinnen und Autoren führen Beispiele an, spiegeln Erfahrungen aller Beteiligten und zeigen behutsame Wege auf. Sie nennen Bewältigungsstrategien gegen Ängste, erklären Frühwarnzeichen von Krisen und ermuntern zu persönlichen Checklisten.

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"Choosing Wisely" - Medikation mit Bedacht

Fünf von der American Psychiatric Assoication (APA) erarbeitete Leitsätze hat die ABIM Foundation mit ihrer Aktion „Choosing wisely“ für die Medikation von Neuroleptika herausgegeben. Unter der Überschrift „Fünf Dinge, die Ärzte und Patienten fragen sollten“, fordert die Stiftung in sehr konkreten Statements einen verantwortungsvollen Umgang mit dieser Medikamentengruppe: „Don’t prescribe antipsychotic medications to patients for any indication without appropriate initial evaluation and appropriate ongoing monitoring“, lautet der erste dieser fünf Sätze.  Sinngemäß: Verschreibe bei keiner Diagnose Antipsychose-Medikamente ohne angemessene Anamnese und Untersuchung sowie ohne begleitendes Monitoring während der Einnahme.
Beide Texte finden Sie in der Download-Box.

Neuroleptika minimal

„Neuroleptika minimal – warum und wie“ lautet der Titel eines neuen, 68-seitigen Aufsatzes von Volkmar Aderhold, Institut für Sozialpsychiatrie an der Universität Greifswald. Diesen Artikel können Sie hier downloaden.

A Guide to Minimal Use of Neuroleptics: Why and How

An English version of the text above is now available for download. It was also published on the webstie Mad In America

Behandlung mit Neuroleptika - Informationen des Landesverbands Bremen der DGSP

An Betroffene und Angehörige wendet sich die fünfseitige Kurzinformation des Landesverbands Bremen der DGSP. Die von einer Arbeitsgruppe in 17 Unterpunkten gegliederten Empfehlungen nebst Orientierungshilfe zur Medikamentendosierung können als Grundlage für Überlegungen und Gespräche mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten dienen. Das Bremer Papier basiert auf der Arbeit zu deausführlicheren DGSP-Broschüre „Neuroleptika reduzieren und absetzen“ des Fachausschusses Psychopharmaka. 
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DGSP-Stellungnahme zu aktuellen Forschungsergebnissen in der Neuroleptikabehandlung

Sehr geehrte Damen und Herren,

die DGSP hat sich in dem im Jahr 2009 veröffentlichten »Memorandum zur Anwendung von Neuroleptika« kritisch mit der Anwendungspraxis von Neuroleptika auseinandergesetzt. Im Jahr 2012 wurde eine zweite aktualisierte Auflage des Memorandums herausgegeben (s. hier). Das Memorandum fand seit seiner ersten Veröffentlichung eine breite Beachtung und wurde in Fachkreisen intensiv diskutiert...

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DGPPN gegen richtungsweisendes Urteil des Bundesverfassungsgerichts

Aus aktuellem Anlass: Zwangsbehandlung in der Psychiatrie und die Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN). Lesen Sie den Artikel von Margret Osterfeld, der in der Sozialen Psychiatrie Nr. 136 veröffentlicht wurde.
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»Ein Zurück ist für niemand mehr denkbar«

Leitlinien für den Umgang mit Neuroleptika und deren Umsetzung in der sozialpsychiatrischen Arbeit - ein Erfahrungsbericht. Lesen Sie den Artikel und Benno Volk und Stefan Feld, der in der aktuellen Ausgabe der Sozialen Psychiatrie Nr. 136 erschienen ist.

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Resolution der DGSP - Keine Versorgungsverträge zwischen Pharmaindustrie und Krankenkassen

Die aktuelle Novellierung des §140b SGB V ermöglicht direkte Verträge zwischen Pharmafirmen und Krankenkassen. Die DGSP sieht darin einen gefährlichen Paradigmenwechsel in der medizinischen Versorgung.

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Keine Versorgungsverträge zwischen Krankenkassen und Pharmaindustrie!

Die DGSP greift ein - Integrierte Versorgung im Land Niedersachsen auf dem Irrweg!

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Diskussionspapier zur ADHS-Störung bei Kindern und Jugendlichen

Dr. Charlotte Köttgen, Sprecherin des Fachausschusses »Kinder und Jugendliche« in der DGSP stellt ein von ihr verfasstes Positionspapier mit dem Titel »Notrufe von Kindern werden zu (ADHS-) Störungen - das Geschäft mit den Kindern« zur Diskussion.

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Neuroleptika zwischen Nutzen und Schaden: Minimale Anwendung von Neuroleptika - ein Update

Die Anwendung von Neuroleptika ist unter der Abwägung von Nutzen und Risiko als ungünstig anzusehen und die gegenwärtige Anwendungspraxis zu hinterfragen. Volkmar Aderhold hat im Jahr 2008 bereits eine kritische Stelllungnahme dazu verfasst.

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Arbeitskreis Pflege in der DGSP: Rolle und Forderung der psychiatrischen Pflege in Bezug auf Medikamente

Psychiatrische Pflegekräfte haben in der Regel die Aufgabe Psychopharmaka zu verabreichen, die Einnahme zu überwachen und dafür zu sorgen, dass der psychisch erkrankte Mensch in dieser Hinsicht eigenständig wird.

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Presseerklärung des VDPP und VDÄÄ

m Dezember hat der Verein demokratischer Pharmazeutinnen und Pharmazeuten (VDPP) und der Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte (VDÄÄ) eine Presseerklärung zur Unterstützung der Forderung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) veröffentlicht. 

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Stellungnahme Neuroleptika

Stellungnahme der Arbeitsgruppe »Biologische Psychiatrie« der Bundesdirektorenkonferenz zur Arbeit »Mortalität durch Neuroleptika« von Volkmar Aderhold.

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Antwort auf die Stellungnahme Neuroleptika

Antwort auf die Stellungnahme der Arbeitsgruppe »Biologische Psychiatrie« der Bundesdirektorenkonferenz von Volkmar Aderhold. 

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Nihil nocere!

Eine Einführung zum Beitrag »Mortalität durch Neuroleptika« von Volkmar Aderhold. Ein Text von Dieter Lehmkuhl 

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Neuroleptikadebatte

»Mortalität durch Neuroleptika« von Volkmar Aderhold

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Zur Notwendigkeit und Möglichkeit minimaler Anwendung von Neuroleptika

Dieser Text ist eine Zusammenstellung von Argumenten, die eine selektive und niedrig dosierte Anwendung von Neuroleptika bei sogenannten schizophrenen und anderen psychotischen Störungen begründet erscheinen lassen.

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Chance oder Desaster?

Neuroleptikagabe: Der Spielraum für Nicht- und Niedrigmedikation wird zu wenig genutzt. Ein Bericht von Astrid Delcamp 

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Neuroleptikabehandlung - Probleme und Perspektiven

Ein Bericht von Richard Suhre vom Expertendialog in Köln

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Expertendialog: Neuroleptikabehandlung

Thesen von Stefan Weinmann zu gegenwärtigen Paradigmen in der Psychiatrie

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Expertendialog: Neuroleptikabehandlung

Thesen von Bernd Meissnest zur Neuroleptika-Anwendung bei alten Menschen

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