Willkommen bei der DGSP

Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e. V. (DGSP) ist ein unabhängiger Fachverband für psychiatrisch Tätige aller Berufsgruppen. Sie ist mit weiteren Verbänden unter dem Begriff »Psychiatrienetz« zusammengeschlossen. Hier auf unserer verbandseigenen Website bieten wir Ihnen Informationen zu unseren Fortbildungs- und Tagungsangeboten, unserer Zeitschrift »Soziale Psychiatrie« sowie vielen weiteren (sozial-)psychiatrisch relevanten Themen. Falls Sie sich detaillierter über die DGSP informieren möchten oder sogar eine Mitgliedschaft erwägen, haben wir alle benötigten Informationen unter der Sparte »Über uns« für Sie bereitgestellt.

Stellungnahme zu Reduktionsstudien veröffentlicht

Der DGSP-Fachausschuss Psychopharmaka hat zur Teilnahme an Reduktionsstudien von Neuroleptika Stellung bezogen.

Lesen Sie mehr

Ausschreibung für den Stiftungspreis 2017

Die Stiftung für Soziale Psychiatrie verleiht 2017 den Förderpreis zum sechsten Mal, diesmal für Projekte guter Praxis, die gleichermaßen beispielhaft für nachhaltig und inklusiv wirkende Modelle für psychosozial belastete Kinder und Jugendliche sein sollten.

Lesen Sie mehr

Förderpreis für das Projekt BlauHaus

Klaus Pramann und ein Mitstreiter
Immer dabei: das Blaue Kamel

Der Förderpreis der Stiftung für Soziale Psychiatrie ging an die Blaue Karawane für das Bauprojekt BlauHaus in der Bremer Überseestadt. Freunde und Unterstützerinnen kamen am 4. Mai 2016 zur Preisverleihung ins Bremer Café Blau, um das gemeinsame Projekt zu feiern: Im BlauHaus werden etwa 165 Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen, ältere und jüngere, wohlhabende und ärmere selbstbestimmt und in gemeinschaftlicher Verantwortung in barrierefreier Umgebung leben, wohnen und arbeiten – und zwar nicht als Betreuer und Betreute, sondern als Nachbarn auf Augenhöhe.

Lesen Sie mehr

DGSP kritisiert Pressemitteilung des "Aktionsbündnisses Seelische Gesundheit"

Im Januar diesen Jahres veröffentlichte das "Aktionsbündnis Seelische Gesundheit" eine Pressemitteilung mit dem Titel "Psychopharmaka – Fluch oder Segen". Die DGSP kritisiert in ihrer Stellungnahme, dass dieses Papier Grundsätze guter Information und Aufklärung verletzt.
Lesen Sie hier die vollständige Stellungnahme.

Neuerscheinung zum Gedenken an Klaus Laupichler

Anlässlich seines plötzlichen Todes im vergangenen Jahr haben seine Freundinnen und Freunde Texte von und über Klaus Laupichler zusammengetragen, um seinen Beitrag zu einer an den Bedürfnissen von Betroffenen orientierten Begleitung und Behandlung lebendig zu halten. So entstand das Buch „Trialogisches Miteinander, Chance voneinander zu lernen“, ab sofort erhältlich bei der DGSP!

Bestellcoupon

Fachtag »Psychiatrische Pflege im Spannungsfeld zwischen Anspruch und Wirklichkeit«

24. Juni 2016 in Frankfurt a.M.
Der diesjährige Fachtag beschäftigt sich unter anderem mit den Themen Ökonomisierung, Ethik und Professionalisierung sowie mit berufspolitischen Fragestellungen.

Programm

Anmeldecoupon

Fachtagung »Psychose-Begleitung und Neuroleptika«

3.-4. Juni 2016 in Bad Honnef
Über Möglichkeiten, in der Psychose-Begleitung und -Behandlung Neuroleptika möglichst niedrig zu dosieren und auf sie zu verzichten.

Die Begleitung und Behandlung von Menschen mit Psychose-Erfahrungen erfordert immer ein individuelles, auf den Einzelnen bezogenes Vorgehen. Es existieren vielfältige Behandlungsmöglichkeiten und Begleitungstechniken. Dabei spielen Neuroleptika eine zwiespältige Rolle: Während sie in Krisenzeiten in angemessener Dosierung hilfreich sein können, können sie in Alltagszeiten hinderlich sein. Es gilt, auf dem Genesungsweg den individuell richtigen Umgang mit Neuroleptika zu finden. ›Low dose‹ oder ›no dose‹?

Lesen Sie mehr

Wir treten ein!

Das Dublin-System sorgt dafür, dass Flüchtlinge in Europa wie Stückgut hin- und hergeschoben werden, immer wieder in Haft oder obdachlos auf der Straße landen. Doch dagegen regt sich immer mehr Widerstand. Wir treten ein: Gegen Dublin III – für Flüchtlingsschutz!

Lesen Sie mehr

Asylpaket II stoppen

Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. (DGSP) unterstützt ausdrücklich die nachfolgende Erklärung:

Lesen Sie mehr

Broschüre: Standortbestimmung psychiatrischer Pflege in der DGSP

"Psychiatrische Pflege setzt am Alltag, der Lebens- und Krankheitsgeschichte, den Folgen der Erkrankung und den Fähigkeiten bzw. Grenzen des Einzelnen an. Sie stützt sich im Wesentlichen auf drei Säulen ihres Handelns: Kontakt- und Beziehungsgestaltung, Gestaltung eines förderlichen Milieus sowie Gesundheitsförderung, Alltags- und Krankheitsbewältigung."

Lesen Sie mehr

DGSP-Kurzfortbildungsprogramm 2016

Wir freuen uns, Ihnen mit diesem Kurzfortbildungsprogramm 2016 wieder über 60 spannende, altbewährte, aber auch neue Seminare anbieten zu können. Seit über zwanzig Jahren veranstaltet die DGSP nun schon die beliebten »Kurzfortbildungen«, und viele tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter psychiatrischer Arbeitsfelder haben bisher davon profitiert. Ziel der DGSP-Fortbildungen war und bleibt es, Mitarbeitende aus allen psychiatrischen Arbeitsfeldern und Berufsgruppen zu befähigen und zu ermutigen, sozialpsychiatrische Inhalte im Arbeitsalltag umzusetzen und so zur Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung in der Psychiatrie beizutragen. Zu den Fortbildungen sind auch Studierende herzlich eingeladen, die eine berufliche Tätigkeit in der Psychiatrie anstreben. Auch die Förderung des Trialogs ist weiterhin ein wichtiges Ziel. Deshalb richten sich viele Seminare auch an Angehörige, Psychiatrie-Erfahrene und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Beschwerdestellen. Hier ist eine teilweise Übernahme der Kosten auf Antrag möglich. Die Fortbildungsinhalte werden von erfahrenen Referentinnen und Referenten aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern theoretisch fundiert, praxisbezogen und handlungsorientiert vermittelt. Seminarorte sind Bielefeld, Erfurt, Frankfurt am Main, Berlin (Erkner), Freiburg im Breisgau, Fulda, Gütersloh, Hamburg, Hannover, Köln, Ostheide (bei Lüneburg) Stuttgart, Weimar und Würzburg.

Lesen Sie mehr

Die griechische Psychiatrie heute

Ein Zwischenruf von Athena Frangouli und Christiane Haerlin
Athena Frangouli und ihr Mann Panayiotis Sakellaropoulos gehören zu den großen sozialpsychiatrischen Reformern in Griechenland. Ich (Christiane Haerlin) kenne sie seit dreißig Jahren und bei meinem letzten Besuch 2012, mitten in der Krise, sagten sie mit Hoffen und Bangen: „Wir müssen vieles ändern in unserem Staat, aber wir hoffen, dass Angela Merkel uns dafür die Zeit lässt.“

Lesen Sie mehr

Positionspapier der DGSP zur Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und dem Medikament Ritalin

»Eine Generation wird krankgeschrieben«, diese Formulierung spiegelt in unseren Augen angesichts der alarmierenden Statistik leider die aktuelle Situation in Deutschland wider: Die Zahl der Fälle, in denen deutsche Ärzte und Kinder- und Jugendpsychiater eine »Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung« (ADHS) diagnostizierten, ist in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen und wird bundesweit derzeit auf mehr als eine halbe Million geschätzt. In ähnlichem Maß aber, in dem ADHS in den Patientenkarteien zunahm, vervielfachte sich auch die Verordnung des Wirkstoffs Methylphenidat, etwa Ritalin.

Lesen Sie mehr

Neuroleptika reduzieren und absetzen

Eine Broschüre für Psychose-Erfahrene, Angehörige und Professionelle aller Berufsgruppen

Eine wichtige Frage in der psychiatrischen Versorgung ist die Dosierung von Neuroleptika. Der trialogisch zusammengesetzte DGSP-Fachausschuss „Psychopharmaka“ hat Forschungsergebnisse und Erfahrungen zusammengetragen: Wie kann ein verantwortungsvoller Umgang mit Neuroleptika  – und auch ein mögliches Reduzieren – gelingen? Die Autorinnen und Autoren führen Beispiele an, spiegeln Erfahrungen aller Beteiligten und zeigen behutsame Wege auf. Sie nennen Bewältigungsstrategien gegen Ängste, erklären Frühwarnzeichen von Krisen und ermuntern zu persönlichen Checklisten.

Lesen Sie mehr

Die Broschüre ist erhältlich als Download oder im Papierformat gegen eine Schutzgebühr von 2 Euro in unserer Geschäftsstelle

 

Memorandum der DGSP zur Anwendung von Neuroleptika

Aktualisierte Neuauflage!

Seit mehr als fünf Jahren beschäftigt sich die DGSP intensiv und kritisch mit der Problematik der Psychopharmakatherapie in der Psychiatrie. Das Ergebnis, basierend auf der aktuellen Forschung, hat der Vorstand der DGSP in einer neuen Auflage seines »Memorandum zur Anwendung von Neuroleptika « zusammengefasst. Das Positionspapier will zum weiteren Diskurs in der für psychisch erkrankte Menschen so wichtigen Frage der Neuroleptikabehandlung anregen. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung.

Das Memorandum kann angefordert werden unter: dgsp(at)netcologne.de
oder als PDF gelesen bzw. heruntergeladen werden:Lesen Sie mehr

Eingliederungshilfe auf dem Weg zur Inklusion

Der DGSP-Fachausschuss Menschen in Heimen hat für 2012 ein Positionspapier zum Thema Inklusion und Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe veröffentlicht.
Die sozialpsychiatrische Fachdiskussion der letzten Jahre war mitgeprägt durch das Ziel der Inklusion und die Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe. Die Inkraftsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen im Jahre 2008 hat dieser Diskussion weiter Schwung gegeben. Heute stehen die Psychiatriegesetze der Länder, einzelne Regelungen des Betreuungsrechtes und die Nachfolgegesetze des Heimgesetzes auf dem Prüfstand bzw. zur Veränderung an.

Lesen Sie mehr

Denkanstöße

Die Psychiatrie verändert sich; nicht nur zu ihrem Vorteil. Längst sind die Entwicklungen nicht mehr so spektakulär, wie zu den Zeiten der Psychiatriereform, an der die DGSP maßgeblich beteiligt war.
Aber wir mischen uns weiterhin ein: Wir engagieren uns für die Verbesserung der Behandlungsbedingungen im Interesse der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Wir setzen uns ein für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Psychiatrie.

Lesen Sie mehr